Facebook verschärft Richtlinien über Verherrlichung der weißen Rasse

Felix Baumann

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In den letzten Jahren bekommen soziale Medien, wie Twitter und Facebook, zunehmend ein Problem durch rassistische Inhalte. Beiträge mit Beleidigungen und über das Verherrlichen der Vorherrschaft der weißen Rasse erscheinen Tag für Tag auf den Netzwerken und ziehen überwiegend rechtsextreme Nutzer zunehmend in eine andere Realität. Dem möchte nun Facebook etwas entgegensetzen, wie das Magazin Motherboard über einen Beitrag im Forum des Unternehmens herausgefunden hat.

Konkret wurde das Identifizieren und Löschen von solchen Beiträgen eher stiefmütterlich behandelt. Grund war eine durchaus kontroverse Regelung, die zwischen Beiträgen über weißen Nationalismus und weiße Vorherrschaft unterschied und Erstere nicht unter Strafe stellte. Nachdem man sich aber mit verschiedenen Menschenrechtsgruppen unterhalten hatte, lenkte Facebook vor 6 Monaten ein und überarbeitete die Richtlinie.

[mg_blockquote cite=“Facebook“]Over the past three months our conversations with members of civil society and academics who are experts in race relations around the world have confirmed that white nationalism and separatism cannot be meaningfully separated from white supremacy and organized hate groups. [/mg_blockquote]

Herausgekommen ist eine Regelung, die ab kommender Woche (passend zum 1. April) in Kraft treten wird. Sucht eine Person dann gezielt nach den genannten Inhalten, dann erfolgt automatisiert eine Weiterleitung auf die Seite der Organisation „Life after Hate“. Diese hat sich das Ziel gesetzt, Menschen bei dem Ausstieg aus rechtsextremen Gruppen zu unterstützen. Der Nutzer oder die Nutzerin kann dann entweder das Angebot annehmen oder muss von anderen Webseiten die gesuchten Inhalte beziehen.

Ich habe in der letzten Zeit zunehmend das Gefühl, dass Facebook sich wirklich Mühe geben zu scheint, um das inzwischen kaputte Netzwerk in irgendeiner Art und Weise wieder zur reparieren. In den letzten Monaten gab es dazu bereits einige Ansätze, die aber anscheinend nur kleine Etappen zum Ziel darstellen. Die Frage, die ich mir stelle ist aber: Kann man Facebook überhaupt noch reparieren?

Klar, als das Netzwerk damals an den Start ging, sah das Internet noch etwas anders aus und die ersten 10 Millionen Mitglieder waren mit den Werkzeugen des Unternehmens sicher händelbar. Dadurch, dass die Hass-Postings im Netz meiner Meinung nach aber zunehmen (der Mensch fühlt sich im digitalen Raum leider meist mächtiger) und Facebook längst die Milliarden Mitglieder (im letzten Jahr waren es 2,27 Milliarden) überschritten hat, ist die Kontrolle über die Zeit langsam dem Unternehmen entglitten.

Es bleibt also abzuwarten, inwieweit auch diese Maßnahme dem Unternehmem dabei hilft, wieder ein sicherer und angenehmer Ort zu werden. Denn das Motto „Facebook – Eine offene und vernetzte Welt.“ dürfte leider nicht mehr zutreffen.

Quelle: TechCrunch

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.