Japanische Weltraumbehörde jagt mit einem Roboter Asteroiden hinterher

Felix Baumann
Bild: Bryan Goff

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Die Forschung rund um den Weltraum nimmt zum aktuellen Zeitpunkt immer weiter Fahrt auf. Kein Wunder, da auch die private Wirtschaft inzwischen ordentlich Geld in die Forschung investiert. Neben dem kommerziellen Interesse (wie bspw. Weltraumflüge für gut betuchte Menschen), ist selbstverständlich der Forscherdrang nach wie vor ungebrochen. So sahen wir erstmals Bilder eines schwarzen Lochs in einigermaßen hoher Qualität (oder war es vielleicht doch ein Bagel?). Japan untersucht indes mithilfe eines eigenen Asteroidenjägers namens Hayabusa2 die Oberfläche eines Asteroiden.

Seit Juni 2018 kreist der Weltraumroboter um den Asteroiden Ryugu und landete bereits einmal auf dem Giganten, um Proben von der Oberfläche zu entnehmen. Damit aber nach seiner Rückkehr Ende 2020 tiefer gehende Forschungen anlaufen können, sind weitere Entnahmen aus den tieferliegenden Schichten von Ryugu unverzichtbar. Deshalb hat sich Haybusa 2 nun nochmals auf den Weg gemacht, um eine passende Stelle zur Entnahme dieser Proben zu finden.

Mitte des letzten Monats war es dann soweit. Mittels eines Markers sollte der richtige Ort markiert und neues Material aufgesammelt werden. Leider scheiterte der erste Anlauf hierzu, da bei der Näherung an den Asteroiden Probleme auftraten. Das hinderte die Japaner aber nicht daran, es noch einmal zu versuchen. Am 29. Mai fand dann ein zweiter Anlauf statt.

Hierzu wurde Hayabusa2 erneut mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 Zentimeter pro Sekunde ganz nah an die Oberfläche des Asteroiden gebracht (auf bis zu 10 Meter). Hintergrund der teils riskanten Mission: Ohne den ausgeworfen Marker kann es vorkommen, dass Hayabusa2 mit dem Asteroiden kollidiert oder an einem Felsvorsprung hängen bleibt. Zum Redaktionsschluss dieses Artikels war noch nicht klar, ob der 2. Versuch ein Erfolg war. Nach bisherigen Meldungen aus der japanischen Weltraumbehörde JAXA kann davon aber ausgegangen werden.

[mg_blockquote cite=“JAXA“]The spacecraft turned to rise near an altitude of 10m. There is applause in the control room![/mg_blockquote]

Hayabusa 2 würde in diesem Falle in Kürze auf die Oberfläche von Ryugu zurückkehren, um die wichtigen Proben zu entnehmen. Bis der Weltraumroboter 2020 wieder zurückkehrt, dürften aber schon erste Erkenntnisse zur Beschaffenheit des Asteroiden vorliegen.

Ich finde es sehr interessant, in welchen Bereichen heute die Forschung im Weltraum stattfindet. Durch die so bereits entstandenen Forschungsergebnisse konnten wir bis heute mehreren Hinweisen auf mögliches Leben außerhalb der Erde nachgehen und auch in anderen Fällen (wie bspw. einer drohenden Kollision) kann Wissen über Asteroiden und ihrer Zusammensetzung sicher Menschenleben retten.

Quelle: c|net

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.