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iOS 13: Die 5 besten Updates für das neue iPhone-Betriebssystem

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Das neue iOS 13 kommt zusammen mit Mac OS Catalina und iPad OS im Herbst 2019. (Foto: Pixabay.com / FirmBee)
geschrieben von Vivien Stellmach

Apple hat auf seiner diesjährigen WWDC-Entwicklerkonferenz jede Menge spannendes Zeug vorgestellt. Der Star der Keynote war das neue Betriebssystem iOS 13. Das soll das iPhone dunkler, schneller und privater machen. Wir stellen dir die fünf besten Neuerungen vor.

Endlich kommt iOS 13: Das neue Betriebssystem für das iPhone ist gerade schon in einer Beta-Version für zahlende Entwickler verfügbar. Im Laufe des Junis sollen wir die Neuauflage auch noch selbst ausprobieren dürfen.

Die fertige Version erscheint dann wie gewohnt kostenlos im Herbst. Ein genauer Termin steht aber noch nicht fest.


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Dafür hat Apples Software-Chef Craig Federighi schon alle Updates vorgestellt – und das sind wieder eine ganze Menge. Wir listen für dich die fünf besten Neuerungen auf.

iOS 13: Die 5 besten Updates

Das Wichtigste zuerst: iOS 13 ist für alle Geräte ab dem iPhone 6s verfügbar. Das iPhone 5s und das iPhone 6 und 6 Plus erhalten das System-Update nicht mehr.

1. Der Dark Mode

Am längsten erwartet wurde wohl der neue Dark Mode. Mit iOS 13 können wir unser Betriebssystem endlich in dunkle Farben hüllen. Damit sieht unser iPhone bald noch ästhetischer aus.

Wir können den dunklen Modus so einstellen, dass er sich bei Sonnenuntergang oder zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisch aktiviert.

Apple scheint außerdem auf einen echten schwarzen Hintergrund zu setzen. iPhones mit einem OLED-Display sparen damit ganz schön an Strom, weil sie keine schwarzen Pixel beleuchten müssen.

OLED steht für „Organic Light Emitting Diode“. Bei dieser Technologie sind einzelne Pixel selbst die Leuchtquelle. Bislang ist sie nur im iPhone X und im iPhone Xs sowie Xs Max verbaut.

2. iOS 13 macht dein iPhone schneller

Die Ungeduldigen unter uns dürfte sicher besonders freuen, dass Apple die Geschwindigkeit optimiert hat. Das neue Betriebssystem macht das Entsperren mit der Gesichtserkennung Face ID jetzt um 30 Prozent schneller als bisher.

Auch Apps sollen unter iOS 13 doppelt so schnell starten. Und Apple hat zusätzlich an den Größen der Anwendungen gearbeitet. Sie sind beim Download ganze 50 Prozent kleiner, Updates sogar 60 Prozent.

3. Eine bessere Fotos-App

Apple hat die Fotos-App aufgeräumt und dafür gesorgt, dass Fotos und Videos sich intelligent organisieren. Dein iPhone hebt jetzt die besten Bilder automatisch hervor, damit sie nicht unter der Flut von Schnappschüssen verloren gehen.

Noch spannender für Fotografen und Fotoliebhaber sind die neuen Möglichkeiten zur Bildbearbeitung. Die meisten Werkzeuge für Fotos sind in iOS 13 auch für Videos verfügbar. Wir können Bewegtbilder also direkt in der App bearbeiten.

Außerdem hat Apple den Porträt-Modus verbessert und einen „High-Key-Mono“-Effekt hinzugefügt, der für ein monochromes Erscheinungsbild sorgen soll.

4. Anmelden mit Apple

Für mehr Privatsphäre führt Apple eine neue Lösung für Autorisierungen durch. Wir können uns in Apps und auf Webseiten bald mit unserer Apple-ID anmelden.

Bislang war das nur über den eigenen Facebook- oder Google-Account möglich. Entwicklern war dadurch auch die Möglichkeit zum entsprechenden Tracking gegeben.

Apple versorgt uns jetzt für jede App mit einer zufällig generierten ID. Wenn wir uns dann wie gewohnt anmelden, ist unsere Privatsphäre gegenüber den Entwicklern geschützt. In der Theorie klingt das schon mal ziemlich gut.

5. Eine neue Karten-App

Die Karten-App scheint dauerhaft im Schatten von Google Maps zu stehen. Das möchte Apple natürlich ändern und hat deshalb laut eigener Aussage über sechs Millionen Kilometer abgefahren, um ein neues Kartendesign zu entwickeln.

Apple Maps soll mit einer übersichtlichen Basiskarte und hochauflösenden 3D-Bildern, verbesserten Daten für Fußgänger und genaueren Adressen punkten. Es soll auch eine Funktion geben, mit der wir unsere Lieblingsorte, Restaurants und andere Ziele gesammelt speichern können.

Der Haken: Bis Ende 2019 sollen erstmal nur die USA von der Neuerung profitieren. 2020 soll Apple Maps dann in neuen Ländern eingeführt werden. Welche das sind, ist bislang unbekannt.

Weitere Updates in iOS 13: Erinnerungen, Musik teilen und mehr

Apple hat aber noch eine ganze Reihe weiterer Neuerungen bekannt gegeben. Zum Beispiel hat die Erinnerungen-App ein neues Design erhalten. Sie ist jetzt viel übersichtlicher und mit verschiedenen Kategorien ausgestattet.

Wir können jetzt auch Musik mit anderen Freunden teilen, ähnlich wie wir es früher in der Schule gemacht haben – aber kabellos, denn: Sind zwei Partner mit einem iPhone und Airpods ausgestattet, können sie ihre Geräte einfach aneinander halten und zusammen Musik von einem iPhone hören.

Auch Apples intelligenter Lautsprecher hat ein Update bekommen: Der Homepod kann jetzt verschiedene Stimmen voneinander unterscheiden. Er soll so persönliche Wünsche anhand der jeweiligen Vorlieben erfüllen.

Wenn jemand sagt: „Spiel meine Lieblingsmusik“, würde der Homepod also eine entsprechende Playlist oder Band abspielen.

Das sind aber immer noch längst nicht alle Updates von iOS 13. Es gibt noch vermeintlich kleinere Neuerungen an den Notizen und Dateien, kleine Spielereien wie neue Memojis und eine natürlichere Stimme für die Sprachassistentin Siri.

Apple hat alle Updates in einer Pressemitteilung nochmal aufgelistet und ausführlich erklärt.

iPad OS und Mac OS Catalina

Und es geht weiter: iOS 13 ist nämlich nicht das einzige neu aufgelegte Betriebssystem, das Apple auf seiner Keynote vorgestellt hat.

Für das iPad soll eine gesonderte iOS-Version erscheinen. Sie ist optimiert für große Bildschirme und kommt mit einer Multi-Window-Funktion. Damit können wir mehrere Apps gleichzeitig bedienen. Es gibt sogar einen Drag-and-Drop-Support.

Mac OS Catalina ist das neue Betriebssystem für Mac. Die neue Generation bedeutet auch das Ende für die integrierte Widget-Sammlung Dashboard und für die Musik- und Podcast-Mediathek iTunes.

Apple wird stattdessen separate Apps in Form von Apple Music, Apple TV und Apple Podcasts anbieten. Die lokale Datensicherung von iPhone und iPad soll dann in den Finder von Mac OS ausgelagert werden.

Es ist zweifelhaft, ob Apple mit dieser Taktik auch mit dem großen Konkurrenten Spotify mithalten kann. Schließlich ist es für uns Nutzer deutlich bequemer, alle Audio-Formate am selben Ort zu haben.

iPad-Apps kommen auf den Mac

Was an der ganzen Sache noch besonders spannend ist: Mac OS Catalina macht das iPad zum externen Monitor. Es gibt eine Sidecar-Funktion, mit der wir das Tablet mit dem Mac drahtlos oder mit einem Kabel verbinden können. Wir können dann zum Beispiel den Pencil in Mac-OS-Photoshop auf dem iPad verwenden.

Das neue Betriebssystem erlaubt es Dritt-Entwicklern auch, ihre iPad-Apps für den Mac anpassen. Das ist ganz im Sinne von Apple. Schließlich will der Konzern seinen Nutzern möglichst viel bieten und offenbar erreichen, alle Geräte bestmöglich miteinander zu verknüpfen.

Welcher Sinn dahinter steckt, ist klar: Der Weg vom einen zum anderen Apple-Gerät wird immer kürzer. Wer ein iPhone kauft, mag vielleicht auch die Apple Watch dazu haben. Und wer ein Macbook besitzt, hat bald noch einen weiteren Grund, sich auch ein iPad zuzulegen.

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Über den Autor

Vivien Stellmach

Vivien Stellmach ist seit Mai 2019 Redakteurin bei BASIC thinking. Nebenbei schreibt sie als freie Autorin über alternative Musik für das VISIONS Magazin. Sie liebt Fußball, steht seit ihrem siebten Lebensjahr selbst auf dem Rasen und hält zum SV Werder Bremen.

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