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Das neue Netflix-Business: Nach Serien und Filmen kommen jetzt Video-Spiele

Christian Erxleben
Zum Start der dritten Staffel von Stranger Things präsentiert Netflix sein erstes eigenes Video-Spiel. (Foto: Screenshot / YouTube)

Netflix ist derzeit der erfolgreichste Streaming-Dienst der Welt. Trotzdem muss der Konzern sein Geschäftsmodell stetig weiterentwickeln. Der erste Schritt auf diesem Weg sind Video-Spiele zu Eigenproduktionen – eine logische Fortführung für das Netflix-Business.

Am 4. Juli feiern die Bürger in den Vereinigten Staaten von Amerika jedes Jahr den Independence Day. Der Nationalfeiertag erinnert an die Ratifizierung der Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776.

„Stranger Things 3: The Game“ erscheint am Unabhängigkeitstag

Dieser besondere Tag spielt deshalb auch in den Planungen von Unternehmen und Marketing-Abteilungen eine große Rolle. Deswegen ist es wohl auch kein Zufall, dass Netflix sein erstes, vollwertiges Video-Spiel am 4. Juli 2019 vorstellt.

Konkret geht es dabei um eine Auskopplung zu einer der beliebtesten Netflix-Serien der Welt: Stranger Things. Ebenfalls am 4. Juli feiert die dritte Staffel der Mystery-Serie ihr Debüt. Zeitgleich erscheint mit „Stranger Things 3: The Game“ eine Video-Spiel-Variante für die großen Konsolen.

Serien, Filme und nun Spiele: Das Netflix-Business wächst

Netflix selbst tritt dabei jedoch nicht als klassischer Spiele-Entwickler auf. Vielmehr lizenziert der Streaming-Dienst lediglich einzelne Charakter oder komplette Serien an externe Studios. Damit entwickelt sich das Netflix-Business gezielt weiter.

Schließlich erschließt Netflix durch diese Form der Lizenzen mit geringem Aufwand ein großes und vor allem lukratives Geschäftsfeld. Alleine im vergangenen Jahr wurden mit Video-Spielen 43 Milliarden US-Dollar an Umsatz generiert. Das sind rund 20 Prozent mehr als noch im Jahr 2017.

Wenn es Netflix also gelingt, die treuen Zuschauer der eigenen Serien in Spiele-Käufer zu konvertieren, könnte innerhalb kürzester Zeit ein neuer Geschäftszweig erwachsen.

Auf der diesjährigen Spiele-Messe E3 im kalifornischen Los Angeles äußerte sich Chris Lee zu den neuen Wegen bei Netflix. Er ist als Director of Interactive Games bei Netflix für eben jenen Geschäftszweig verantwortlich: „Wir suchen stets nach Möglichkeiten unser Film- und Serien-Universum auf andere Plattformen zu erweitern.“

Es wird also spannend sein, den Erfolg der ersten vollwertigen Netflix-Auskopplung zu beobachten. Schließlich ist der Streaming-Markt hart umkämpft und die Kosten für Eigen-Produktionen liegen schon heute bei Netflix im Milliarden-Bereich. Eine zusätzliche Einkunftsquelle schadet sicherlich nicht.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.