Technologie Testbericht

Nie mehr Fensterputzen? Wir haben den Winbot X von Ecovacs getestet

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Wir haben den Fensterputzroboter Winbot X ausführlich getestet.
geschrieben von Christian Erxleben

Kaum jemand mag es, die eigenen Fenster zu putzen. Da ist dem einen oder anderen sicherlich bereits ein Fensterputzroboter als Alternative in den Sinn gekommen. Wir haben mit dem Winbot X von Ecovacs ein Premium-Modell einen Monat lang getestet. Unser Bericht.

Das Frühjahr neigt sich dem Ende entgegen und der Sommer steht so langsam vor der Tür. Bloß schade, dass wir den blauen Himmel und die blühenden Bäume nicht sehen können, weil unsere Fenster schmutzig ist.

Eine Mischung aus Dreck, Pollen und Regen ergibt eine tolle Beschichtung. Das Problem besteht nur darin, sie wieder zu entfernen. Die Lust darauf ist in der Regel relativ gering.


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Deswegen haben wir für euch den Winbot X von Ecovacs getestet. Der Fensterputzroboter durfte sich im Probe-Zeitraum an stark verschmutzten Fenstern und beim Polieren von fast sauberen Flächen messen lassen.

Preis und Lieferumfang

Der Winbot X kommt in einem großen und gut strukturierten Paket an. Für jedes Zubehör und Ergänzungsstück gibt es ein eigenes Fach aus Pappe. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass Ecovacs beim Versand fast vollkommen auf Füllmaterial wie Styropor verzichtet – das freut die Umwelt und die Ohren.

Der Lieferumfang des Fensterputzroboters umfasst die Kernelemente sowie bereits einiges an Zubehör:

  • Der Winbot X
  • Ein Netzteiladapter samt Kabel
  • Eine Bedienungsanleitung und eine Kurzanleitung zum schnellen Start
  • Eine Sicherheitshalterung samt Batterien
  • Vier Reinigungstücher
  • Eine spezielle Winbot-Reinigungslösung
  • Eine Fernbedienung zur Steuerung samt Batterien
  • Ein Poliertuch

Der Preis für dieses Premium-Modell von Ecovacs liegt derzeit auf Amazon* bei knapp 400 Euro. Die kleineren Geschwister des Helferleins sind preislich etwas günstiger. Dafür sind sie auch schwerer und in ihren Fähigkeiten beschränkt.

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Design, Wertigkeit und Maße

Der Winbot X überzeugt in allen physischen Kriterien vollkommen. Das strahlende Weiß des technischen Fensterputzers wirkt modern. Die gesamte Verkleidung ist stabil und kommt komplett ohne nervige Kleinteile, Haken oder störende Konstruktionen aus.

Mit lediglich 1,8 Kilogramm liegt der Winbot gut in der Hand. Auch die Befestigung am Fenster stellt damit kein Problem dar. Mit einer Größe von 24,5 mal 24,5 mal 10,9 Zentimetern ist das Gerät zudem kompakt und lässt sich hervorragend in einer Schublade oder in einem Regal verstauen.

Einrichtung und Sicherheit

Da der Winbot X über kaum Schaltflächen verfügt, ist die Einrichtung und Installation des Geräts unkompliziert. Neben einem General-Schalter auf der Rückseite gibt es lediglich noch einen Power-Button zum Starten des Fensterputzroboters. Dieser befindet sich direkt am Handgriff.

Hinzu kommt lediglich noch ein Schlüssel-Schloss-Mechanismus. Über diesen sicherst du den Ecovacs-Roboter mit der beiliegenden Sicherheitshalterung. Diese wird ebenfalls über einen Schalter auf der Rückseite aktiviert und im Anschluss über einen Klinkenstecker mit dem Roboter verbunden.

Die Halterung muss lediglich einmal fest an das zu reinigende oder ein nebenan liegendes Fenster gedrückt werden. Um den Druck nach der Reinigung zu lösen, hat sich Ecovacs ein intelligentes Schlaufen-System überlegt.

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Der Winbot X ist durch eine Sicherheitshalterung mit Kabel vor Stürzen gesichert.

Die Konstruktion hat in keinem Moment unseres Tests Zweifel aufkommen lassen. Der Fensterputzroboter ist und war stets gut gesichert.

Einsatzgebiet

Bevor wir auf die Reinigungsleistung des Winbot X eingehen, möchten wir einen wichtigen Hinweis vorwegschicken. Der Fensterputzroboter von Ecovacs ist nicht für kleine oder gar unterteilte Altbaufenster geeignet.

Der Winbot blüht erst bei größeren Fensterflächen, im Wintergarten oder bei Glasverkleidungen vollkommen auf – also in den Fällen, in denen das klassische Fensterputzen anstregend und nervig wird. Wer im eigenen Heim über kleine Fenster verfügt, ist ohne Roboter schneller und effektiver unterwegs.

Reinigungsleistung im Test

Wenn der Winbot X auf passenden Fenstern zum Einsatz kommt, ist seine Leistung tadellos. Wir haben mit Fenster-Größen zwischen 80 und 150 Zentimetern gearbeitet. Die Glasscheiben waren zum Teil stark verschmutzt. Die letzte Reinigung lag einige Monate zurück.

Trotzdem reinigte der technische Helfer alle Fenster sehr gut. Dadurch dass lediglich zwei der vier Seiten des angebrachten Tuchs mit Reinigungslösung besprüht werden, entfällt zudem das Nachpolieren der Fenster. Der Winbot X dreht sich intelligent.

Lediglich an der Stelle, an der das Gerät abgenommen wird, braucht es ein Tuch zur kurzen Reinigung. Hartnäckige und grobkörnige Verschmutzungen – sprich Schmutz, der sonst nur mit dem Fingernagel entfernt werden kann – entfernt der Winbot nicht komplett. Das wäre jedoch vermutlich auch zu viel verlangt.

Ein Fenster mit einer Größe von 120 mal 120 Zentimeter reinigt der Roboter in weniger als fünf Minuten. Die Lautstärke hält sich mit knapp 70 Dezibel auch in Grenzen. Sobald der Winbot seine Aufgabe abschlossen hat, ertönt ein akkustisches Signal.

Fazit zum Winbot X

Wer im eigenen Heim mit großen Fenstern zu kämpfen hat, wird mit dem Winbot X sehr zufrieden sein. Der Roboter erledigt alle Aufgaben zuverlässig, schnell und gründlich. Für schwer zu erreichende Fenster gibt es zudem noch die Fernbedienung zur komfortablen Steuerung.

Ob ein Fensterputzroboter nun knapp 400 Euro wert ist, muss jeder Nutzer selbst entscheiden. Unser Fazit lautet: Die Investition lohnt sich.

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Sein Weg zu BASIC thinking führte über die Nürnberger Nachrichten, Focus Online und die INTERNET WORLD Business. Beruflich und privat liebt und lebt er Social Media.

1 Kommentar

  • Das ist ja ein lustiges und pfiffiges kleines Helferchen. Fensterputzen gehört für mich neben Staubsaugen und Rasenmähen zu den unbeliebtesten Tätigkeiten rund um Haus und Garten und ich habe mich da schon in jüngeren Jahren nach Möglichkeiten davor gedrückt.

    Es ist für mich also nur logisch, dass nach Staubsauer- und Rasenrobotern nun auch den Fenstern automatisiert an die Wäsche gegangen wird. 400 Euro sind jetzt zwar kein Schnäppchen, aber wenn die Haltbarkeit in Ordnung ist, durchaus das Geld wert.

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