Mit diesem neuartigen Gerät wird Elektrizität bei Dunkelheit erzeugt

Felix Baumann

Anzeige

Aus unserem heutigen Alltag ist Elektrizität kaum noch wegzudenken. Egal ob unser Smartphone, das Tablet oder der Laptop. Alle brauchen ihre tägliche Ladung, um uns über den kompletten Tag begleiten zu können. Trotzdem haben weltweit noch immer 1,3 Milliarden Menschen keinen oder nur sehr schlechten Zugang zum Elektrizitätsnetz. Eine neue Forschung aus Stanford könnte dies aber in absehbarer Zeit ändern.

Bei dem neuen Ansatz, der durch ein Team rund um Shanhui Fan, Elektroingenieur an der Stanford-Universität, entdeckt wurde, wird nämlich auch Energie bei vollkommener Dunkelheit erzeugt. Viele ärmere Länder hätten zwar die Möglichkeit durch Solaranlagen die eigenen Mitbürger mit Strom zu versorgen, die für die Nacht benötigten Speicher („Akkus“) sind aber meist viel zu teuer. Die neue Technologie könnte hier also deutlich weiterhelfen.

Das Prinzip funktioniert wie folgt: Die Forscherinnen und Forscher haben sich ein Phänomen namens Strahlungskühlung zunutze gemacht. Grundsätzlich ist es nämlich so, dass die Erde genauso viel Wärmestrahlung wieder abgibt, wie sie täglich von der Sonne aufnimmt (ansonsten würde sich der Planet extrem aufheizen). Das bedeutet also, dass wir riesige Energiemengen jeden Tag aufs Neue ans Universum „verlieren“.

Bei dem Gerät, das in einem ersten Versuch bereits eine LED-Lampe mit Strom versorgen konnte, kommt dabei eine 20 Zentimeter große Aluminiumplatte zum Einsatz, welche schwarz lackiert ist und aufgrund ihrer Beschaffenheit etwas kühler als die Umgebung ist. Diese wird an einen handelsüblichen (thermoelektrischen) Generator befestigt.

Ein Licht geht im Dunkeln auf (Bild: Gizmodo).

Dabei passiert folgendes: Die Umgebungsluft strömt durch die Generatoren zur Scheibe, die sich durch den Temperaturunterschied erwärmt und die so erzeugte Wärme nach oben abstrahlt. Diese Wärme wird wiederum in elektrische Energie umgewandelt und auf diesem Weg zur Stromversorgung für die LED. Im ersten Versuchsaufbau wurden dabei bis zu 25 Milliwatt pro Quadratmeter erzeugt. Die Kosten stiegen dabei nicht mal über 30 Dollar.

Skaliert man diesen Versuch etwas nach oben, dann soll es laut den Forschern durchaus möglich sein, ein ganzes Haus mit Strom zu versorgen. Zwar ist die Technologie nicht so effizient wie Solaranlagen, die deutlich mehr Strom erzeugen können, trotzdem sind die Herstellungskosten deutlich geringer und auch die Abnutzung hält sich (im Vergleich zu einem Akku) in Grenzen. Vielleicht wird auf diesem Weg also bald mehr Menschen der Zugang zur Elektrizität ermöglicht.

Quelle: Gizmodo

Mehr Forschung:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
SAP Project Manager (m/w/d)
Bosch Gruppe in Stuttgart
Werkstudent*in Online Marketing (w/m/div)
Sparda-Bank Berlin eG in Berlin
Key Account Manager (m/w/d) im Bereich Online...
AZ fundraising services GmbH & Co. KG in Gütersloh
PreMaster Program | Software Engineer for MEM...
Bosch Gruppe in Reutlingen
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.