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Kurzmeldungen: Grünes Zalando, WhatsApp-Spyware, „sicherer“ Messenger und Office 365

Bild: Matthew Guay
geschrieben von Felix Baumann

Zalando ist klimaneutral

Gerade, wenn es um Mode geht, bleibt häufig die Nachhaltigkeit auf der Strecke. Das liegt vor allem daran, dass wir immer häufiger Kleidung kaufen, die wir selten bis gar nicht tragen. Zalando hat sich hier nun ehrgeizige Ziele gesetzt und setzt zumindest im eigenen Vertrieb in Zukunft voll auf Nachhaltigkeit. Das teilte das Unternehmen im eigenen Blog mit.

Zalando wird grüner.

Demnach wird seit dem 30. Oktober vollkommen klimaneutral gewirtschaftet und weiterhin bis 2023 sämtliches Einwegplastik aus dem Vertrieb verbannt. Auch die Eigenmarke ZIGN soll grüner werden und im Laufe des kommenden Jahres nachhaltige Schuhe und Kleidungsstücke produzieren. Aktuell noch existierender Ausstoß von Treibhausgasen wird bis auf Weiteres kompensiert.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei Facebook

Neben dem eigenen Nachrichtendienst WhatsApp, ist auch der Facebook Messenger weltweit ein beliebtes Kommunikationsmittel. Der Konzern bleibt nun seiner aktuellen Strategie treu und testet erstmals verschlüsselte Telefonate über die App. Das berichtet The Next Web.

Der Facebook Messenger unterstütz möglicherweise bald verschlüsselte Anrufe.

Demnach läuft aktuell ein Test mit ausgewählten Nutzern. Sollte es die Funktion in die Masse schaffen, dann wird diese aber (wie auch bisher bei Chats) nicht standardmäßig aktiviert. Hier muss erst der Nutzer aktiv werden und explizit einen verschlüsselten Anruf aufsetzen.

Spyware spioniert WhatsApp-Nutzern hinterher

Bleiben wir gleich bei Facebook und gehen zum wohl beliebtesten Messenger WhatsApp. Hier wurde nämlich in den letzten Monaten vor allem auf Geräten von Aktivisten und Journalisten in Indien Spyware entdeckt, die sämtlichen Verkehr mitlas. Facebook macht hierfür die israelische Firma NSO verantwortlich, die sich nun mit einer Klage konfrontiert sieht. Das berichtet The Next Web.

Die Spyware wurde vor allem in Indien verbreitet (Bild: Christian Wiediger).

Demnach hat das soziale Netzwerk nach den erkannten Angriffen eigenhändig Untersuchungen vorangetrieben und konnte so eine Verbindung zu NSO herstellen. Auf den betroffenen Geräten soll die Spyware Pegasus installiert worden sein, die das Unternehmen an verschiedene Regierungen weltweit verkauft. WhatsApp hat die betroffenen kontaktiert und gibt Tipps für die Absicherung der eigenen Kommunikation.

Betrüger stehlen Office 365-Logins

Das Abgreifen von Log-in-Daten ist nach wie vor ein erträgliches Geschäft für viele Onlinekriminelle. Wie The Next Web berichtet, scheint es gerade bei Microsoft eine Welle zu geben, die Office 365-Nutzer um ihre Zugangsdaten bringt. Zum Einsatz kommen dafür fingierte Mailbox-Nachrichten, die den Kunden zum sofortigen Handeln aufrufen.

Office 365 ist ein Premium-Service von Microsoft.

Öffnet der Nutzer den Anhang einer verseuchten E-Mail, dann hört dieser eine aufgezeichnete Nachricht und wird im gleichen Moment auf eine Phishing-Seite weitergeleitet. Hier wird er aufgefordert seine Office 365-Kontodaten einzugeben, um ein Problem mit seinem Account zu beheben. Macht er dies, dann landen diese ohne Umwege bei den Urhebern dieser Attacke.

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Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei Basic Thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in Basic Thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.

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