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Disney Plus erlaubt Passwort-Sharing – bis zu einem gewissen Punkt

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Disney Plus startet am 31. März 2020 in Deutschland. (Foto: Screenshot / Disney Plus)
geschrieben von Christian Erxleben

Innerhalb der ersten 24 Stunden hat Disney Plus nach dem Start in den USA bereits zehn Millionen Abonnenten. Mit einer steigenden Nutzerzahl stellt sich natürlich auch die Frage: Wie geht Disney mit Passwort-Sharing um? Ein Manager hat sich dazu geäußert.

Zumindest in den USA ist Disney Plus nun schon am Start. Damit ist nun der nächste Teil der Streaming-Wars offiziell eröffnet. In Deutschland müssen wir uns noch bis März 2020 gedulden. Doch zumindest steht auch schon bei uns fest, welche Filme und Serien uns erwarten.

Disney Plus: Fürs Passwort-Sharing konzipiert

Und eines ist auch schon vor dem offiziellen Deutschland-Start von Disney Plus klar: Auch bei diesem Streaming-Dienst werden sich mehrere Nutzer zu Gruppen zusammenschließen und einen Account gemeinsam nutzen.


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Und es scheint fast so, als wäre Disney Plus ein Stück weit auf das Passwort-Sharing ausgelegt. So erlaubt der Dienst zumindest beim Marktstart in den USA das gleichzeitige Streaming auf vier Geräten. Außerdem ist es möglich, bis zu sieben Nutzer-Profile anzulegen.

Das Zeichen ist klar: Disney Plus ist ganz bewusst dafür konzipiert, geteilt zu werden.

Disney Plus überwacht Passwort-Sharing von Beginn an

Auf einer Medien-Veranstaltung zum Start von Disney Plus äußerte sich Michael Paull auch zur Thematik Passwort-Sharing. Paull ist als President of Streaming Services bei Disney für die neue Produktsparte verantwortlich.

Laut dem US-amerikanischen Branchenmagazin The Verge denke Disney bereits über Passwort-Sharing nach. Der Betreiber hoffe jedoch, dass die Nutzer den Wert erkennen und sich richtig verhalten.

Für all jene, die ihren Account trotzdem außerhalb des eigenen Haushalts mit Freunden oder gar Fremden teilen, hat Michael Paull gleich zu Beginn eine schlechte Nachricht:

Wir haben eine Technologie erschaffen, die im Hintergrund arbeitet, mit deren Hilfe wir das Nutzerverhalten verstehen. Und wenn wir Verhalten sehen, das keinen Sinn ergibt, haben wir Mechanismen entwickelt, die diese Probleme lösen.

Das heißt: Disney weiß, welche Geräte du regelmäßig nutzt. Steigt die Anzahl und deren Verwendungsorte unnatürlich an, kann es zu Konsequenzen kommen.

Klar ist aber auch: Disney akzeptiert bis zu einem gewissen Punkt durchaus auch das Account-Sharing. Schließlich weiß der Konzern, dass nicht jede Familie immer am selben Ort wohnt.

Und da es nun schwer festzustellen ist, ob es der Sohn oder doch nur ein Freund ist, der an der zweiten Adresse wohnt, ist auch das Sharing unter Freunden vorerst in Ordnung.

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Sein Weg zu BASIC thinking führte über die Nürnberger Nachrichten, Focus Online und die INTERNET WORLD Business. Beruflich und privat liebt und lebt er Social Media.

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