Google, Google Chrome

Das bedeuten die neuen Markierungen in Google Chrome

Vivien Stellmach
Google zeigt in Chrome künftig an, ob Seiten langsam oder schnell laden. (Foto: Pixabay.com / jay88ld0)

Google will das Erlebnis für Nutzer von Google Chrome verbessern – und experimentiert deshalb mit neuen Markierungen, die besonders langsame Seiten anzeigen sollen. Gleichzeitig sollen auch sehr schnell ladende Seiten mit einem Hinweis gekennzeichnet werden.

Google hat in einem Blog-Eintrag mitgeteilt, dass in Google Chrome zukünftig angezeigt werden soll, welche Internet-Seiten besonders langsam oder schnell laden.

Die neuen Markierungen sollen Schritt für Schritt eingeführt werden. Google experimentiert zwar noch mit verschiedenen Optionen, wie wir die Ladeschnelligkeit einer Seite dann wirklich sehen sollen.

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Möglich wäre laut eigenen Informationen aber zum Beispiel eine dynamische Anzeige zum Ladefortschritt unter dem URL-Feld.

Google Chrome: Langsam und schnell ladende Seiten erkennen

So könnte eine rote Anzeige dafür stehen, dass eine Seite vergleichsweise langsam lädt, während schnelle Seiten mit einem grünen Fortschritt gekennzeichnet sind. Auch eine entsprechende Nachricht in der Bildschirm-Mitte wäre eine Möglichkeit, über die Google wohl nachdenkt.

Google, Google Chrome
Die Ladefortschritt-Anzeige ist bei schnellen Websites grün, bei langsamen rot markiert. (Foto: Screenshot / Google)

Das Unternehmen aus Mountain View schreibt, dass die Kennzeichnung zunächst auf historischen Daten beruhen soll. In Zukunft sollen aber auch Seiten als langsam markiert sein, wenn man auf einem alten Gerät in Google Chrome surft. Auch eine schwache Netzwerk-Konnektivität kann dann als Faktor gelten.

Google arbeitet laut eigener Aussage aber auch schon eng mit anderen Teams zusammen, um die Qualität der Nutzer-Erfahrung weiter zu erhöhen.

Druck für Seitenbetreiber wächst

Die neue Funktion bringt natürlich auch einen zusätzlichen Druck für Seitenbetreiber mit sich. Denn zukünftig werden Nutzer im Browser schon während des Ladevorgangs sehen können, ob eine Seite als schnell oder langsam gilt.

Google stellt aber auch kostenfreie Tools zur Verbesserung der Ladezeiten zur Verfügung, mit denen Seitenbetreiber den Hinweis auf eine langsam ladende Seite wieder loswerden. Mit Hilfe von Lighthouse und Pageseed Insights können Seitenbetreiber ihre Seiten analysieren und optimieren.

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Vivien Stellmach war von Mai 2019 bis November 2020 Redakteurin bei BASIC thinking.