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#Fuckorona, 22. März: Deutschland erreicht seine Klimaziele jetzt doch

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Laut Prognosen kann Deutschland dank der Corona-Krise seine Klimaziele 2020 erreichen. (Foto: piaxabay.com / Myriams-Fotos)
geschrieben von Philip Bolognesi

Die Corona-Krise hat unser Leben ordentlich auf den Kopf gestellt – und sie hinterlässt Spuren. Doch es gibt Lichtblicke. Denn aus jeder Krise gehen positive Dinge hervor. In unserer #Fuckorona-Reihe wollen wir jeden Tag aufmunternde Nachrichten weitergeben und gleichzeitig zum Nachdenken anregen. Heute: Das Coronavirus hilft Deutschland, seine Klimaziele für 2020 zu erreichen.

Das Leben in Deutschland kommt zum Erliegen. Flugzeuge bringen noch deutsche Touristen nach Hause. Firmen stoppen ihre Produktionen. Der Öffentliche Personennahverkehr läuft nur noch eingeschränkt und das alltägliche Pendler-Aufkommen auf den Straßen löst sich im Home Office auf.

Die Folge: Der CO2-Ausstoß sinkt rapide. Laut einer Analyse der Berliner Denkfabrik Agora könnten die Treibhausgas-Emissionen in diesem Jahr im Vergleich zu 2019 um fast 50 Millionen Tonnen CO2 sinken.


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Und das ist nicht nur eine Folge des relativ warmen Winters, sondern auch der Corona-Krise. Selbst 135 Millionen Tonnen CO2 sind möglich. Das ist abhängig davon, wie lange das Virus Deutschland noch im Griff hat.

Deutschland kann seine Klimaziele wieder erreichen

Das gesteckte Ziel von maximal 750 Millionen Tonnen CO2 könnte Deutschland also unterbieten – und das entgegen aller bis dato getroffenen Prognosen.

Doch was kommt nach der Krise? Was passiert, wenn wir wieder in unseren Alltagstrott verfallen und Unternehmen ihren verloren gegangenen Umsatz wieder einholen wollen?

Laut Agora gehen fast 60 Prozent der Emissionen auf unseren Individualverkehr mit Autos zurück. Ist jetzt also der richtige Zeitpunkt gekommen, um wichtige Weichen für den Umweltschutz zu stellen?

Das Coronavirus als Chance für eine grünere Zukunft

Gibt das vielleicht Unternehmen, Behörden und staatlichen Organisationen zu denken, mehr in die Digitalisierung zu investieren? Und erkennen deutsche Autobauer jetzt, dass es wichtig ist, die Investitionen in die Elektromobilität zu erhöhen und Maßnahmen konsequenter umzusetzen?

Vielleicht schaffen wir es, einen neuen Zeitgeist zu entwickeln, der noch deutlicher auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Kurzsichtigkeit hat uns noch nie geholfen. Das bemerken während der Krise vor allem „systemrelevante“ Berufe.

Das Coronavirus und das Klima: Wir müssen beide Krisen mit dem Blick in die nahe Zukunft lösen. Dabei dürfen wir jedoch nicht unseren Optimismus verlieren. Stattdessen lautet die Botschaft: Lasst uns die Probleme gemeinsam angehen!

Und das ist die beste Nachricht des Tages.


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Über den Autor

Philip Bolognesi

Philip Bolognesi arbeitet seit Anfang September 2018 in der Redaktion von BASIC thinking. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Zuvor hat er als freiberuflicher Online-Redakteur für CrispyContent (Serviceplan Berlin) gearbeitet und mittelständische Unternehmen in ihrer Online-Kommunikation beraten. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover. Er ist begeisterter Tischtennisspieler, Fitness-Fan und permanent auf der Suche nach interessanten Themen aus den Bereichen Social Media, Marketing und Ernährung.

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