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Wie sich die Snapchat-Nutzung wegen der Coronavirus-Pandemie verändert

geschrieben von Felix Baumann

Es ist Tag 20 der Ausgangsbeschränkungen in Bayern und Tag 18 in ganz Deutschland. Vielerorts verbringen Menschen den ganzen Tag im eigenen Zuhause und verlassen dieses nur, wenn ein kurzer Spaziergang, der Weg zur Arbeit oder ein Einkauf ansteht. Diese Tage zeigen auch, inwiefern sich die Nutzung von sozialen Netzwerken verändert. Snapchat hat nun in einer Pressemeldung dargestellt, was für Auswirkungen COVID-19 auf den eigenen Dienst hat.

Eine Funktionalität wird dabei deutlich häufiger verwendet, als noch vor der Pandemie: Video- und Sprachanrufe. Im Vergleich zum Februar finden ungefähr 50 Prozent mehr Gespräche über das soziale Netzwerk statt. Auch Diskussionen in Gruppenchats und das Versenden von Snaps erreichen einen neuen Höchststand.

Snapchat bringt etwas gute Laune in den grauen Alltag

Aber das ist noch längst nicht alles. Das Streaming von Inhalten nimmt nicht nur bei Disney, Netflix oder Amazon zu. Auch Snapchat-Shows werden deutlich häufiger konsumiert, als das noch vor der Krise der Fall war. Über 68 Millionen Menschen haben inzwischen Inhalte rund um COVID-19 über die App angesehen.

Aber auch abseits des Dienstes gibt es Veränderungen. So analysierte das soziale Netzwerk auch die Interaktion mit Anzeigen und Inhalten von Werbepartnern. Nachrichten- und Finanzwebseiten wurden deutlich häufiger angeklickt und sogenannte Trading-Apps erhielten mehr Aufmerksamkeit von den Nutzerinnen und Nutzern.

Snapchat bietet inzwischen Dutzende Funktionen.

Insgesamt versucht man auch hier, möglichst nachhaltig die Nutzerinnen und Nutzer zu unterhalten und gleichzeitig über COVID-19 zu informieren. Der Discover-Bereich bietet daher seit einiger Zeit kuratierte Inhalte; präsentierte Nachrichtenkanäle werden auf Fakten und glaubwürdige Quellen überprüft. Die Zusammenarbeit mit vertrauenswürdigen Nachrichtenorganisationen und der WHO soll die Qualität der Inhalte hochhalten.

Wer also in Zeiten von Corona etwas Ablenkung braucht und gleichzeitig mit dem Dienst etwas anfangen kann, dem wird auf Snapchat einiges geboten. Neben den eben dargestellten Punkten gibt es zusätzlich neue Bitmoji-Sticker und Lenses, mit denen Fotos manipuliert werden können. Alles nach dem Motto #stayathome.

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Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei Basic Thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in Basic Thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.

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