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Der große Zoom-Guide: Alle Tarife und Funktionen erklärt

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Mit Zoom kannst du von überall aus der Welt Meetings abhalten. (Foto: Zoom)
geschrieben von Vivien Stellmach

In Zeiten von Corona erfährt Zoom einen regelrechten Aufschwung. Das Tool ermöglicht Videokonferenzen für Unternehmen, Echtzeit-Messaging und Content-Sharing. Wir stellen dir die wichtigsten Funktionen einmal genauer vor.

Um die extrem schnelle Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, versetzen die meisten Unternehmen ihre Mitarbeiter momentan ins Home Office. Diese Ausnahmesituation stellt viele Firmen vor große Herausforderungen – auch in der internen Kommunikation.

Mit Slack (hier findest du unseren Slack-Guide) gibt es zum Beispiel eine hervorragendes Tool für Echtzeit-Messaging. Und da mittlerweile nahezu jeder über ein eigenes Smartphone verfügt, ist ein Telefonat in der Regel auch immer möglich.


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Für Unternehmen, die auf Konferenzen mit mehreren Mitarbeitern angewiesen sind, stellt sich die Lage schon etwas schwieriger dar. Doch auch dafür gibt es eine Lösung – und die heißt Zoom.

Zwar steht Zoom aktuell aufgrund des eigenen Datenschutzes in der Kritik. Für alle Unternehmen, die die Software trotzdem im Einsatz haben oder einsetzen wollen, haben wir einen kleinen Guide geschrieben.

Zoom: Das Tool für Videokonferenzen in Echtzeit

Zoom ist ein Tool für Videokonferenzen, Echtzeit-Messaging und Content-Sharing für Unternehmen. Es ist für Mac, Windows und mobil für iOS- und Android-Nutzer verfügbar.

Die Software stammt von einem US-amerikanischen Anbieter aus Kalifornien, ist aber auch in deutscher Sprache verfügbar. Du kannst dich kostenlos anmelden und eine freie Basis-Version nutzen. Mit dieser kannst du Meetings mit bis zu 100 Teilnehmern hosten, die selbst über keine Zoom-Lizenz verfügen müssen.

Außerdem kannst du ein bis zu 40 Minuten langes Meeting mit drei oder mehr Teilnehmern führen. Die Anzahl für Meetings selbst ist unbegrenzt, und für Eins-zu-Eins-Gespräche gibt es keine zeitliche Begrenzung.

Wem das nicht reicht, kann sich über drei verschiedene kostenpflichtige Versionen mit zusätzlichen Funktionen informieren.

Zoom Basic: Meetings aufnehmen und später anschauen

Die kostenlose Basic-Version verfügt aber schon über eine sehr tolle Möglichkeit: Du kannst nämlich mit einer lokalen MP4- oder M4A-Aufzeichnung – also einem Containter-Format für MPEG-4-Inhalte – dein Meeting aufzeichnen.

Wenn ein Mitarbeiter beispielsweise in Echtzeit verhindert ist, kann er sich die Konferenz dadurch später anschauen.

Zoom Pro für kleine Teams

Solltest du hingegen ein kleines Team führen und auf lange Meetings angewiesen sein, dürfte die Pro-Version für dich interessant sein. Sie kostet 13,99 Euro pro Monat und aktivem Moderator und erlaubt es dir, bis zu 100 Teilnehmer zu hosten.

Das Zeitlimit für Konferenzen beträgt hier 24 Stunden. Zudem bist du in der Lage, Nutzungsberichte zu erstellen. Diese zeigen dir zum Beispiel, wie viele Meetings in deinem Unternehmen an welchen Tagen mit wie vielen Teilnehmern stattfinden.

Das Zoom-Business-Modell für Unternehmen

Wenn du ein kleines oder mittelständisches Unternehmen führst, ergibt die Wahl des Business-Modells Sinn. Es ist für 18,99 Euro pro Monat pro aktivem Moderator erhältlich.

Mit der Business-Version kannst du bis zu 300 Teilnehmer zu einem Meeting einladen. Zudem erhältst du Telefon-Support, wenn du einmal Hilfe brauchst.

Und es gibt noch weitere Funktionen, die die Nutzung erleichtern. Du erhältst mit dem Business-Tarif nämlich auch Zugriff auf ein Zoom-Dashboard, auf dem Konto-Administratoren zum Beispiel allgemeine Nutzungsdaten und Live-Meetingdaten hinterlegen können.

Mit diesen Daten kannst du dann abgehaltene Meetings analysieren und optimieren. Du kannst Video- und Sprachaufzeichnungen auch in deine private Cloud laden.

Zoom Enterprise für Konzerne: Mit Hilfe zum Erfolg

Großunternehmen können auf die Enterprise-Variante von Zoom setzen. Sie umfasst 500 Teilnehmer und einen unbeschränkten Cloud-Speicher. Wenn du mit noch mehr Menschen kommunizieren willst, steht dir auch noch eine Enterprise-Plus-Version mit bis zu 1.000 Teilnehmern zur Verfügung.

Für welches Modell du dich auch entscheidest: In beiden Fällen kannst du dich von einem eigenen Manager auch noch beraten lassen, um deinen Unternehmenserfolg zu garantieren.

Noch mehr Hilfe bietet dir diese Variante für die Geschäftsleitung: So stehen dir detaillierte Trendanalysen zur Aufnahme, Nachverfolgung der Investitionsrentabilität und Gespräche zur Produkt-Roadmap zu.


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Über den Autor

Vivien Stellmach

Vivien Stellmach ist seit Mai 2019 Redakteurin bei BASIC thinking. Nebenbei schreibt sie als freie Autorin über alternative Musik für das VISIONS Magazin. Sie liebt Fußball, steht seit ihrem siebten Lebensjahr selbst auf dem Rasen und hält zum SV Werder Bremen.

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