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Düstere Prognose! So könnten sich die Arbeitslosenzahlen in Europa bis 2024 entwickeln

Christian Erxleben
Die Arbeitslosenquote könnte in Europa auf bis zu 11,2 Prozent ansteigen. (Foto: Pixabay.com / niekverlaan)

Wer glaubt, dass die Corona-Krise bald ein Ende hat, der täuscht sich. Die Wirtschaftsberater von McKinsey haben untersucht, wie sich die Arbeitslosenzahlen in Europa in den nächsten Monaten und Jahren entwickeln könnten. Eine Erholung ist vorerst nicht in Sicht.

Viele Geschäfte sind geschlossen. Millionen von Angestellten befinden sich in Kurzarbeit und ebenso vielen Menschen droht der Verlust ihres Jobs, wenn sich die Lage in den nächsten Wochen und Monaten nicht entspannt.

Das sind die Aussagen, die wir aus der deutschen Wirtschaft und von verschiedenen Politikern auf Bundes- und Landesebene hören. Doch selbstverständlich ist nicht nur Deutschland und der deutsche Arbeitsmarkt von der Corona-Pandemie betroffen.

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Im Gegenteil: Im Verhältnis zu anderen Ländern könnten sich die Arbeitslosenzahlen und die Arbeitslosenquote in Deutschland sogar noch relativ moderat entwickeln. Ein kurzer Blick auf die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in den USA genügt dafür beispielsweise.

So entwickeln sich die Arbeitslosenzahlen und die Arbeitslosenquote in Europa

Deshalb ist es auch spannend, einen Blick auf die europäische Ebene zu werfen. Wie entwickeln sich in den insgesamt 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) die Arbeitslosenzahlen in der kommenden Zeit?

Eben das hat das Beratungsunternehmen McKinsey in einer aktuellen Studie untersucht. Jetzt liegen die Ergebnisse der Untersuchung vor.

Demnach steigt die Arbeitslosenquote innerhalb der EU im besten Fall auf 7,6 Prozent. Eine Rückkehr zum Niveau vor der Krise wäre dann voraussichtlich im vierten Quartal 2021 möglich.

Im schlechtesten Fall jedoch steigt die Arbeitslosenquote in Europa auf 11,2 Prozent. Sollte dieser Fall eintreten, prognostiziert McKinsey eine Rückkehr zum Ausgangswert erst für das Jahr 2024.

Die Arbeitslosenzahlen selbst könnten massiv ansteigen. Laut den Schätzungen der Wirtschaftsprüfer sind bis zu 59 Millionen Arbeitsplätze in Gefahr. Die Hälfte davon entfällt auf Kundenservice, Vertrieb, Gastronomie und Baugewerbe. Aber auch den Groß- und Einzelhandel trifft es mit 14,6 Millionen bedrohten Stellen massiv.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.