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#Fuckorona, 5. Mai: Zum Muttertag kaufen Japaner Blumen im Vorbeifahren

Philip Bolognesi
Damit japanische Mütter am Muttertag nicht auf Blumengeschenke verzichten müssen, war ein Großmarkt in Japan kreativ. (Foto: Pixabay.com / craps5670)

Die Corona-Krise hat unser Leben ordentlich auf den Kopf gestellt – und sie hinterlässt Spuren. Doch es gibt Lichtblicke. Denn aus jeder Krise gehen positive Dinge hervor. In unserer #Fuckorona-Reihe wollen wir jeden Tag aufmunternde Nachrichten weitergeben und gleichzeitig zum Nachdenken anregen. Heute: In Japan hat ein Großmarkt zum Muttertag einen Drive Through für Blumen eingeführt.

Die Corona-Pandemie trifft den Einzelhandel besonders hart. Auch wenn in vielen Ländern immer mehr Geschäfte ihre Türen öffnen dürfen, müssen sie sich an bestimmte Schutzmaßnahmen und Hygiene-Regeln halten.

Kreativität hat deshalb aktuell Hochkonjunktur. Denn um auf ihren Waren nicht sitzen zu bleiben und die eigenen Kunden anzusprechen, werden immer mehr Geschäftsleute erfinderisch und begeistern mit guten Ideen – besonders wenn es um einen wichtigen Termin wie den Muttertag geht.

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Muttertag: Japanische Mütter müssen auf Blumengeschenke nicht verzichten

In Japan herrscht derzeit wie in vielen anderen Ländern auch der Notstand. Bis Ende Mai wurden nun die Beschränkungen verlängert. Alle Japaner sind angehalten, den Kontakt zu ihren Mitmenschen auf das Nötigste zu reduzieren.

Daher sind viele Läden im Einzelhandel geschlossen – natürlich auch Blumenläden.

Aus diesem Grund hat ein japanischer Großmarkt in Kawasaki passend zum bevorstehenden Muttertag einen Drive Through für Blumen ins Leben gerufen.

Ein bequemes Verkaufskonzept

Wie wir es auch von Fastfood-Restaurants kennen, fahren Kunden mit dem eigenen PKW auf das Gelände des Großmarkts. An der Verkaufsstation angekommen, legen Mitarbeiter einen oder mehrere Sträuße Blumen einfach in den Kofferraum des Kunden. Vorab haben sie diese auf der Website des Großmarktes bestellt.

Ein Vorteil dieser Aktion: Wegen der Corona-Pandemie mussten viele Blumengeschäfte schließen und die bereits bestellten Blumen entsorgt werden. Durch diese Initiative wird nun die Zahl der weggeworfenen Blumen deutlich reduziert.

Deshalb kommt der Drive Through nicht nur den Müttern zugute, die von ihren Liebsten mit farbenfrohen Blumen beschenkt werden, sondern auch der Umwelt.

Und das ist die beste Nachricht des Tages.

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Philip Bolognesi war von 2018 bis 2020 in der Redaktion von BASIC thinking tätig. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Zuvor hat er als freiberuflicher Online-Redakteur für CrispyContent (Serviceplan Berlin) gearbeitet und mittelständische Unternehmen in ihrer Online-Kommunikation beraten. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover.