Aktion Mensch, Inklusion,

#Fuckorona, 13. Mai: Aktion Mensch sichert Arbeitsplätze in Inklusionsfirmen

Philip Bolognesi
Die Aktion Mensch stellt gemeinnützigen Inklusionsunternehmen eine weitere Corona-Soforthilfe zur Verfügung. (Foto: Pixabay.com / Anemone123)

Die Corona-Krise hat unser Leben ordentlich auf den Kopf gestellt – und sie hinterlässt Spuren. Doch es gibt Lichtblicke. Denn aus jeder Krise gehen positive Dinge hervor. In unserer #Fuckorona-Reihe wollen wir jeden Tag aufmunternde Nachrichten weitergeben und gleichzeitig zum Nachdenken anregen. Heute: Mit einer Corona-Soforthilfe hilft die Aktion Mensch bei der Sicherung von Arbeitsplätzen von Menschen mit Behinderung.

Die Auswirkungen der Corona-Krise werden in immer mehr Branchen spürbar. Und viele Menschen bangen um ihre Arbeitsplätze und ihre ganz persönliche Zukunft.

Darunter sind auch viele Menschen mit Behinderungen. Nicht nur, dass viele von ihnen zu einer Risikogruppe gehören und somit anfälliger für eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus sind: Sie bangen auch um ihre eigene Existenz.

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Deshalb stellt die Aktion Mensch nun eine weitere Corona-Soforthilfe bereit, um Arbeitsplätze dieser Personengruppe zu schützen.

Aktion Mensch unterstützt mit acht weiteren Millionen Euro

Mit der erneuten Hilfe von acht Millionen Euro für gemeinnützige Inklusionsunternehmen verbindet die Aktion Mensch ihre vorangegangene finanzielle Unterstützung für Assistenzdienste und Lebensmittelversorger – und diese betrugen bereits 40 Millionen Euro.

Grund dafür: In fast der Hälfte der rund 650 gemeinnützigen Inklusionsfirmen arbeiten mehr als 40 Prozent Personen mit Behinderung. Besonders betroffen sind Unternehmen aus den Branchen Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung.

Was bei ihnen erschwerend hinzukommt: Diese Betriebe dürfen keine Rücklagen bilden und spüren daher aktuell ganz besonders die Folgen der Kontaktbeschränkungen.

Und aufgrund der fehlenden Umsätze und der weiter anfallenden Fixkosten haben jene Firmen erhebliche Probleme, ihre Existenz und die ihrer Angestellten sicherzustellen.

Über einen Antrag bei der Aktion Mensch können diese Unternehmen nun eine Unterstützung von bis zu 20.000 Euro erhalten.

Und das ist die beste Nachricht des Tages.

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Philip Bolognesi war von 2018 bis 2020 in der Redaktion von BASIC thinking tätig. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Zuvor hat er als freiberuflicher Online-Redakteur für CrispyContent (Serviceplan Berlin) gearbeitet und mittelständische Unternehmen in ihrer Online-Kommunikation beraten. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover.