Social Media Wirtschaft

Wie Pinterest und Shopify den Social Commerce endlich erfolgreich machen

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Üinterest will mit einer neuen App, Shopify-Händler gewinnen. (Foto: Unsplash.com / Charles Deluvio)
geschrieben von Philip Bolognesi

Pinterest und die E-Commerce-Software Shopify kooperieren miteinander. Über eine eigene Pinterest-App können Shopify-Händler ihre Produkte nun direkt im Bildernetzwerk verkaufen. Wird das dem Social Commerce nun endlich Auftrieb verleihen?

Shopify-Händler erhalten mit einer eigenen Pinterest-App eine aussichtsreiche Möglichkeit: Denn nicht nur die eigenen Kataloge können sie bei Pinterest einbinden, sondern auch eigene Shopping Ads.

Die App macht es Shop-Betreibern möglich, ganz ohne Programmieraufwand die eigenen Produkte im Netzwerk zum Kauf anzubieten und dort auch zu bewerben. Dabei stellt die App eine direkte Verbindung zum Online-Shop her.


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Die ersten Tests lassen das Potenzial der Kooperation erahnen

Darüber hinaus bietet die App nützliche Features wie verschiedene Shopping-Funktionen, Produkt-Updates sowie Tag-Installation. Für die eigene Werbung können Händler Anzeigen, Reporting- und Tracking-Funktionen nutzen.

Außerdem kann jeder Händler sein eigenes Pinterest-Profil auch als Shop kennzeichnen und somit die Aufmerksamkeit auf seine Marke lenken.

Laut Pinterest verlief der Beta-Test äußerst positiv: Dabei konnten die Katalog-Feed-Updates im ersten Quartal des aktuellen Jahres um 144 Prozent gesteigert werden.

Während die neue App bereits in den USA und in Kanada genutzt werden kann, müssen sich Händler in Deutschland und allen anderen Ländern, in denen es bereits Pinterest-Anzeigen gibt, noch ein wenig gedulden. Der Launch ist für die „kommenden Wochen“ geplant.

So registrierst du dich als Händler für die Pinterest-App

Die App steht allen Shopify-Händlern zur Verfügung. Nachdem du die App heruntergeladen hast, kannst du anschließend einen Tag auf deiner Webseite einbinden. Sobald du das erledigt hast, hast du die Möglichkeit, deinen Produktkatalog hochzuladen. Dann kannst du direkt die Produkt-Pins deiner Artikel posten.

Zusätzlich integriert Pinterest in deinem Profil einen Shop-Tab. Somit erhalten deine Kunden einen direkten Hinweis zu deinem Shop-Angebot.

Social Commerce: Kann die neue Kooperation den E-Commerce verändern?

Bereits im vergangenen Herbst führte Pinterest Produktkataloge und Shopping-Ads ein. Diese Features können die Shopify-Händler nun auch über das Software-as-a-Service-Shop-System nutzen.

Monatlich verzeichnet Pinterest knapp 370 Millionen monatlich aktive Nutzer. Äußerst angesagt sind vor allem die Produktkategorien Wohnen, Style und Beauty.

Händler haben über die Anwendung die Möglichkeit, eine größere Reichweite zu erzielen und neue Kunden anzusprechen. Ebenso profitieren Händler vom aufsteigenden Trend des Social Commerce: Social Media und persönliche Empfehlungen spielen beim Online-Shopping eine immer größere Rolle.

Kunden verlassen sich immer seltener auf die Empfehlungen der Händler, sondern vertrauen eher den Meinungen ihrer Freunde oder anderer Kunden.

Die Kooperation zwischen Pinterest und Shopify hat also genügend Potenzial, dem Social Commerce weiteren Auftrieb zu verleihen, sodass künftig auch große Händler für den Verkauf ihrer Produkte nicht mehr auf Pinterest verzichten können.


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Über den Autor

Philip Bolognesi

Philip Bolognesi arbeitet seit Anfang September 2018 in der Redaktion von BASIC thinking. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Zuvor hat er als freiberuflicher Online-Redakteur für CrispyContent (Serviceplan Berlin) gearbeitet und mittelständische Unternehmen in ihrer Online-Kommunikation beraten. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover. Er ist begeisterter Tischtennisspieler, Fitness-Fan und permanent auf der Suche nach interessanten Themen aus den Bereichen Social Media, Marketing und Ernährung.

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