Technologie

Android-Speicher voll? 5 Tricks für mehr Speicherplatz auf deinem Smartphone

Android Speicherplatz, Android Smartphone, Android Speicher, Android Speicher leermachen, Android Speicherplatz freimachen, Android-Speicherplatz, Android-Speicher freiräumen
Mit ein paar Tipps kannst du auf deinem Android-Smartphone schnell Speicherplatz freischaufeln. (Foto: Unsplash.com / Jonathan Kemper)
geschrieben von Philip Bolognesi

Bei Smartphones ist es wie im eigenen Zuhause: Räumt man nicht regelmäßig auf, wird es ungemütlich. Auch ein voller Android-Speicher ist beklemmend. Deshalb zeigen wir dir, wie du Android-Speicherplatz freiräumst und somit die Leistung deines Smartphones verbesserst.

Ausmisten schadet bekanntlich nie. Bei unseren technischen Alltagsbegleitern ist das nicht anders. Wenn der Speicher deines Android-Smartphones an seine Grenzen stößt, schränkt er auch die Leistungsfähigkeit deines Geräts ein.

Das bedeutet: Dein Smartphone wird zunehmend langsamer, neue Apps lassen sich nicht mehr installieren und irgendwann ist es nur noch bedingt nutz- und belastbar.


Neue Stellenangebote

Social Media- und PR-Manager (m/w/d)
EWR Aktiengesellschaft in Worms
Social Media Intern
ghd Deutschland GmbH in Stuttgart
Manager Social Media (m/w/d)
Universal Music GmbH in Berlin

Alle Stellenanzeigen


5 Tricks, um deinen Android-Speicher aufzuräumen

Selbstverständlich ist dieser Zustand nicht erfreulich. Doch zum Glück gibt es einige Möglichkeiten, um deinen Android-Speicher auch ohne komplizierte und aufwendige Methoden freizuräumen.

Insbesondere auf Smartphones, die ganz grundsätzlich über sehr wenig Speicherplatz verfügen, solltest du sparsam mit dem vorhandenen Platz umgehen – und direkt die fünf folgenden Mittel und Tricks anwenden.

1. Leere das Download-Verzeichnis

Wie auf deinem Computer, befindet sich auch auf deinem Smartphone ein Download-Ordner. Dort sammelt dein Android-Gerät alle heruntergeladenen Bilder, Videos und Dokumente. Lädst du dir also zum Beispiel eine Speisekarte im PDF-Format aus dem Netz, wird sie hier abgelegt.

Ebenso solltest du weitere Ordner durchforsten und nach nicht mehr nützlichen Dateien suchen. So speichert zum Beispiel Tik Tok seine Videos im Bytedance-Ordner. Wenn du diese Dateien regelmäßig löschst, schaffst du dir viel Platz auf deinem Android-Speicher.

2. Reduziere die Auflösung deiner Videos

Wie das Format deiner Fotos lässt sich auch die Auflösung deiner Videos begrenzen. Da vor allem aktuelle Android-Modelle Aufnahmen in 4K-Qualität ermöglichen, solltest du hier sparsam mit deinem Speicherplatz umgehen.

In den Kamera-Einstellungen deines Smartphones kannst du deshalb verschiedene Auflösungen festlegen und so auf Wunsch für jedes einzelne Video neu auswählen, mit welcher Auflösung du ein Video aufnimmst.

3. Lösche unnötige WhatsApp-Dateien

Unser wohl aller Lieblings-Messenger WhatsApp ist auch deswegen so angesagt, da sich mit ihm Bilder, Videos und Sprachnachrichten verschicken lassen.

Was die meisten Nutzer vergessen: Erst wenn wir diese Dateien auch herunterladen, können wir sie uns ansehen beziehungsweise anhören. Daher solltest du unbedingt in den Datei-Manager deines Android-Smartphones schauen.

Hier findest du auch verschiedene Unterordner, die WhatsApp anlegt und eine Menge Dateien umfassen. Hier empfiehlt es sich, entweder ältere Videos und Bilder von deinem Smartphone zu entfernen, die Daten auf einer Speicherkarte abzulegen oder in die Cloud zu schicken.

Darüber hinaus kannst du in den Einstellungen der App festlegen, dass die Dateien nicht automatisch heruntergeladen werden. So verhinderst du, dass sich unnötiger Datenmüll aufstaut. Eine weitere Maßnahme: Einzelne (ältere) Chats vollständig leeren.

4. Verschiebe deine Musik in die Cloud

Wenn du kein Abonnent eines Streaming-Dienstes wie Spotify bist, hörst du deine Musik wahrscheinlich über eine recht umfangreiche MP3-Sammlung.

Mit Google Play Music kannst du deine Musikstücke von deinem heimischen PC mit dem Cloud-basiertem Musik-Dienst synchronisieren und je nach Laune einzeln auf dein Android-Smartphone laden oder auch streamen.

Dafür benötigst du allerdings eine Companion-App für deinen Rechner oder alternativ eine Chrome-Erweiterung. So lassen sich bis zu 50.000 Musikdateien aus deiner MP3-Sammlung hinzufügen und mobil auf dem Smartphone anhören.

5. Streamen statt runterladen

Da es aktuell immer bessere und günstigere Mobilfunktarife gibt, können wir Nutzer ohne Bedenken Musik und Videos einfach online streamen.

Viele Nutzer laden sich ganze Spotify-Playlists herunter, damit sie ihnen offline zur Verfügung stehen. Dabei sammeln sich unbemerkt etliche Mega- oder Gigabyte an Musik an, die sich auf deinem Smartphone breitmachen.

Um dich davon loszusagen, wählst du in der Spotify-App unter Einstellungen „Cache löschen“ aus. Eine weitere Maßnahme stellt auch die Reduzierung der Speicherqualität dar, indem du die Qualität der Lieder einschränkst.

Nach diesem Prinzip solltest du auch bei Netflix, Amazon Prime und Co. vorgehen.

Fazit: Wenn gar nichts mehr geht

Ab und zu ist ein kompletter Neustart das beste Mittel, um dich von schwerer Datenlast zu befreien. Das gilt selbstverständlich auch für dein Android-Smartphone.

Der allerletzte Ausweg kann dann sogar das komplette Zurücksetzen sein. Diese Methode sollte allerdings nur im Notfall zum Einsatz kommen, da somit all deine Einstellungen und Daten verloren gehen.

Doch gleichzeitig befreist du dich, dein Android-Smartphone und den Android-Speicher deines Geräts von erheblichem Datenmüll und unnötigen Konfigurationsdateien.


LinkedIn-Guide gratis!

Melde dich für unser wöchentliches BT kompakt an und erhalte als Dank unseren großen LinkedIn-Guide kostenlos dazu!

Auch interessant:


Über den Autor

Philip Bolognesi

Philip Bolognesi war von 2018 bis 2020 in der Redaktion von BASIC thinking tätig. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Zuvor hat er als freiberuflicher Online-Redakteur für CrispyContent (Serviceplan Berlin) gearbeitet und mittelständische Unternehmen in ihrer Online-Kommunikation beraten. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover.

Kommentieren