Wirtschaft

So hat das Home Office unsere Work-Life-Balance verändert

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Leidet die Work-Life-Balance unter Home Office? (Foto: Pixabay.com / Anrita1705)
geschrieben von Christina Widner

Aufgrund der Corona-Krise haben es viele Arbeitgeber ermöglicht, dass Mitarbeiter im Home Office arbeiten. Auf den ersten Blick hört sich das nur positiv an. Aber ist das tatsächlich so? Wir analysieren, ob das Home Office einen Einfluss auf unsere Work-Life-Balance hat.

Morgens länger schlafen, kein Warten auf die Bahn oder Stau auf dem Weg zur Arbeit und zurück – die Vorteile des Home Office scheinen keinen Platz für negative Gedanken zu lassen. Dabei hat das Home Office auch seine Schattenseiten.

Aber erst einmal zurück zum Positiven. Es stimmt natürlich, dass wir insgesamt mehr Zeit bekommen. Wobei, da müssen wir etwas genauer sein: Denn die Zeit ist die Gleiche, allerdings haben wir mehr Zeit für uns.

Home Office: Ein zweischneidiges Schwert?

Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten, mit dieser Zeit umzugehen. Um für eine bessere Work-Life-Balance zu sorgen, solltest du diese Zeit aber nicht komplett verschlafen.

Behalte deine gewohnte Routine bei und mache lieber etwas für deinen Körper. Vielleicht etwas Sport in der Natur oder höre ein Hörbuch, mit dem du gut in den Tag starten kannst.

Ebenso gibt es die Personen, die dann auch früher mit dem Home Office starten. Das ist die Gefahr, denn gefühlt ist das Home Office 24 Stunden am Tag geöffnet und dein Kopf kann nicht komplett abschalten. Hast du diesen Punkt erreicht, schadest du nicht nur deiner Work-Life-Balance, sondern auch deiner Gesundheit.

Work-Life-Balance: Mit diesen 3 Tipps klappt es

Möchtest du schon im Vorhinein dafür sorgen, dass sich deine Work-Life-Balance verbesserst, kannst du das mit ein paar einfachen Tricks hinbekommen.

1. Feste Arbeitszeiten

Du hast im Büro feste Arbeitszeiten? Dann halte dich auch im Home Office daran. Nur weil dir auf der einen Seite die Fahrtzeit zur Arbeit und zurück nach Hause erspart bleibt, musst du nicht automatisch länger arbeiten.

Auf der anderen Seite ist es deinem Arbeitgeber auch sicher wichtig, dass du nicht bis zur Mittagszeit schläfst und erst dann mit deiner Arbeit startest. Genauso gehören übrigens auch feste Pausenzeiten dazu.

2. Fester Arbeitsplatz

In deinem Büro hast du deinen Schreibtisch und deinen Schreibtischstuhl. Genauso solltest du dir zuhause einen festen Platz suchen, an dem arbeitest – bestenfalls ein Büro oder Arbeitszimmer.

Die Hauptsache ist, dass du nicht vom Bett oder der Couch aus arbeitest. Denn sonst vermischst du deinen privaten Bereich mit der Arbeit und es fällt dir schwer, beide Bereiche zu trennen.

3. Feierabend genießen

Wie schon erwähnt, dürfen die Arbeitszeiten nicht mit der Freizeit verschwimmen. Das bedeutet: Mache ganz bewusst Feierabend, schalte dein gesamtes Equipment aus und mache dir bis zum nächsten Tag keine Gedanken mehr. Genieße deinen Feierabend.

Du kannst dir eine neue Routine für deinen Feierabend überlegen. Beispielsweise jeden Tag direkt eine Runde laufen gehen. Das macht den Kopf frei und hält dich fit.

Fazit: Work-Life-Balance ist auch Arbeit

Gerade im Home Office ist es leider anfangs auch mit etwas Arbeit verbunden, die Work-Life-Balance ins Positive zu entwickeln. Hast du da aber deine Routinen gefunden, ist Home Office keine Belastung für dich. Du kannst die vielen positiven Aspekte genießen und komplett ausnutzen.


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Über den Autor

Christina Widner

Christina Widner ist Service-Redakteurin bei BASIC thinking, Mobility Mag und BASIC fitness.

1 Kommentar

  • Liebe Christina Widner,
    Vielen Dank für die klaren Worte! Als Coach kann ich Ihnen nur zustimmen: gut funktionierende Routinen erleichtern die Trennung zwischen Arbeit und Freizeit. Auch zu Corona-Zeiten arbeite ich in der Coachingpraxis.Berlin mit meinen Klienten an einer guten Work-Life-Balance. Für die Zukunft erscheint es mir hilfreich, dass wir die aktuellen Erfahrungen nutzen um auszuloten, wie viel Homeoffice jeder Einzelne von uns mag. Und wie wichtig uns die Büro-Umgebung im Unternehmen ist. Denn der Trend zur Flexibilisierung der Arbeit wird weitergehen. Und wir sollten wissen, was unsere individuelle Präferenz ist.

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