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Die besten Apps für euer iPhone und iPad (September 2020)

Bild: David Grandmougin
geschrieben von Felix Baumann

Wer im Jahr 2020 in den App Store geht, der findet unter so gut wie jeder Kategorie Apps, die vor allem eines behaupten: Die beste ihrer Art zu sein. Kein Wunder also, dass immer mehr kleine Programme ihren Weg auf unsere Endgeräte finden. Mit dieser Liste möchte ich euch eine Auswahl der Top-Apps für iOS und iPad OS geben. Bitte beachtet, dass es sich lediglich um eine Auswahl und um meine persönliche Meinung handelt.

Best of Mindfulness: Mit Headspace und Daygram zu mehr Entspannung

Mit Headspace den Kopf zurücksetzen

Unser Alltag ist in den letzten Jahren vor allem eines geworden: schneller und hektischer! Kein Wunder, dass viele Leute nach einem Arbeitstag nur noch erschöpft auf der Couch zusammensinken oder den Genuss im Leben durch großen Stress verlieren. Zeit also, unsere Technologie für einen guten Zweck zu nutzen! Headspace hilft uns dabei.

Bei Headspace geht es vordergründig um Fokus und Entspannung

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Viel muss ich zu Headspace nicht mehr schreiben, wir haben die App bereits einige Male hier vorgestellt. Headspace bietet uns geführte Einzelmeditationen und Kurse an, damit wir im Leben einen Gang runterschalten und uns wieder auf das wesentliche konzentrieren können. Seit diesem Jahr gibt es zusätzlich einen „Konzentrieren“-Bereich, der uns durch unterschiedliche Klänge beim Erledigen unserer Aufgaben unterstützt. Das kostenpflichtige Jahresabo kann ich uneingeschränkt empfehlen, ich selber nutze Headspace seit 1,5 Jahren.

Gedanken niederschreiben mit Daygram

Immer mal wieder passiert neben dem Stress eine weitere Sache: In unserem Kopf rasen Gedanken und Befürchtungen, die wir entweder nicht mit jemanden teilen wollen oder gerade einfach nicht die Möglichkeit dazu haben. Vielerorts liest man auch, dass das Niederschreiben der eigenen Gedanken helfen kann, Dinge zu strukturieren oder einfach loszulassen. Die passende App dazu ist Daygram.

Daygram hilft euch beim Niederschreiben von Gedanken

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Daygram hilft uns vor allem durch die minimalistische Benutzeroberfläche und die einfache Bedienung dabei, unsere Gedanken zu ordnen und niederzuschreiben. Die Standard-Version kostet dabei aktuell knapp über 1 Euro, wer zusätzliche Konfigurationsmöglichkeiten haben möchte, dem sei ein in-App-Kauf ans Herz gelegt. Ich selber nutze die App seit über 3 Jahren und muss sagen, dass sowohl das tägliche Tagebuch führen, aber auch der Rückblick auf vergangene Zeiten durchaus interessant sind.

Best of Learning: Babbel und Brilliant trainieren die Gehirnzellen

Neue Sprachen mit Babbel erkunden

Wenn ich mich in meinem Freundeskreis umschaue, dann sehe ich vielerorts den Wunsch und die Bereitschaft, eine neue Sprache zu lernen. Neben Schüler:innen, die im Unterricht eine oder mehrere Fremdsprachen wählen müssen, hilft der Erwerb einer weiteren Sprache auch in der Berufswelt vielerorts weiter. Babbel unterstützt euch dabei in eurem individuellen Lerntempo.

Babbel unterstützt euch beim täglichen Lernen einer neuen Sprache

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Habt ihr euch einmal registriert und unter Umständen ein Jahresabo abgeschlossen, dann könnt ihr (mindestens) eine Fremdsprache zum Lernen auswählen. Jeden Tag gibt es dann mindestens ein paar neue Wörter, die durch Bilder visualisiert und gesprochene Dialoge verdeutlicht werden. Wer der App den Mikrofonzugriff einräumt, der erhält sogar gleich Feedback, ob das gelernte Wort richtig ausgesprochen wurde. Ein „Must have“ für alle Sprach-Fans.

Gehirnjogging mit Brilliant

Für alle, die beim Lernen so richtig ins Grübeln kommen möchten, haben wir hier noch eine weitere Empfehlung. Interessiert ihr euch dafür, wie Künstliche Intelligenz funktioniert und sich neuronale Netzwerke entwickeln? Wollt ihr täglich ein kniffliges Rätsel lösen? Sprecht ihr fließend Englisch? Falls ihr diese Fragen mit „Ja“ beantworten könnt, dann ab zur Installation von Brilliant.

Brilliant fokussiert sich auf teils anspruchsvolles Gehirnjogging

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Neben den angedeuteten Kursen zu verschiedensten Themen gibt es täglich mindestens eine Challenge, die von der Community gelöst werden kann. Wer einmal nicht auf die richtige Lösung kommen sollte oder nur Bahnhof versteht, der kann sich die Lösungswege im Anschluss schrittweise darstellen lassen. Interessiert? Dann geht auf https://brilliant.org/MobileGeeks/ und spart 20 Prozent auf ein Jahresabo.

Best of Datenschutz: Mehr Privatsphäre mit Jumbo und Metapho

Jumbo scannt eure Konten

Da aktuell das Thema Privatsphäre wieder an Fahrt aufnimmt, schauen wir abschließend noch auf Apps zu diesem Thema. Wisst ihr eigentlich, ob eure Benutzerdaten jemals von einem Datenleck betroffen waren? Würdet ihr euch wünschen, dass alte (teils peinliche) Postings aus euren Social Media-Feeds verschwinden? Oder einfach nur Tipps zum Thema Datenschutz bekommen? Dann ist Jumbo sicherlich das Richtige für euch.

Jumbo hat eure Privatsphäre voll im Griff

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Jumbo befand sich eine ganze Weile in einer Early Access-Phase, in der die Entwickler:innen mit unterschiedlichen Services herumgespielt haben. Rausgekommen ist eine App, die eure Onlinekonten, darunter Facebook, Instagram, Amazon und Google, überwacht und eure Privatsphäre schützen kann. So lassen sich Sprachaufnahmen von Alexa automatisiert schnell löschen oder (wie oben angesprochen) alte Postings in sozialen Netzwerken archivieren. Sämtliche Aktionen werden dabei auf dem Gerät des Nutzers ausgeführt.

Metapho entfernt Metadaten

Und dann bleiben nur noch die Metadaten. Sofern ihr ein Foto für Instagram, Facebook oder WhatsApp schießt, speichert Apple standardmäßig Informationen über dieses in den Dateiinformationen zum Bild. Diese sogenannten Metadaten können dabei wertvoll für Unternehmen sein, denn sie sagen so einiges über den Nutzer/die Nutzerin aus. Mit Metapho gehören diese Daten der Vergangenheit an.

Metapho hilft euch verräterische Daten aus euren Bilddateien zu löschen

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Die App ist in der Basisversion kostenfrei, ermöglicht dann aber nur das Ansehen dieser Metadaten. Wer diese für immer löschen möchte, dem sei ein Upgrade auf die Pro-Version für einige Euro ans Herz gelegt. Schließlich muss nicht jeder wissen, wo, wann und mit welchem Endgerät ihr ein Foto gemacht habt.

Soweit zu den (für mich) besten Apps für den September 2020. Innerhalb der nächsten Monate schauen wir dann auf weitere Apps, die euch gut durch den Herbst bringen können.

Mehr Apps:

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Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei Basic Thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in Basic Thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.