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Karriere planen: 5 Grundlagen, durch die du immer arbeitsfähig bleibst

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Schon in jungen Jahren legst du den Grundstein für lebenslangen Erfolg. (Foto: Pixabay.com / geralt)
geschrieben von Christian Erxleben

Die eigene Karriere planen – das liegt nicht immer uneingeschränkt in deiner Hand. Dafür sind äußere Einflüsse wie das Coronavirus zu unvorhersehbar. Allerdings kannst du dir die wichtigen Grundlagen schaffen, sodass du immer einen Arbeitsplatz findest.

Mit dem fortschreitenden Alter denken viele Menschen verstärkt über die „zweite Hälfte“ ihres Lebens nach. Wie geht es mit der eigenen Karriere weiter? Wie lassen sich die Familie, die privaten Interessen und der Beruf in Einklang miteinander bringen. Und: Was passiert, wenn ich meinen Job verliere?

Insbesondere unvorhergesehene Ereignisse wie das Coronavirus oder die Finanzkrise aus den Jahren 2008 und 2009 führen uns vor Augen, wie volatil und anfällig unsere Welt ist. Nur weil wir derzeit einen Job haben, muss das in drei oder fünf Jahren nicht mehr der Fall sein.

Karriere planen: 5 Grundlagen für lebenslangen Erfolg

Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Karriere planen. Und das beginnt nicht erst mit einer möglicherweise einsetzenden Midlife Crisis, sondern im Idealfall schon in jungen Jahren. Denn es ist durchaus möglich schon zum Beginn deiner beruflichen Laufbahn für eventuelle Probleme in 20 oder 30 Jahren vorzubeugen.

„Forever employable“ nennt das der Autor Jeff Gothelf in seinem gleichnamigen Buch*. Auch wenn sich dieser Begriff nicht genauso schön ins Deutsche übersetzen lässt, ist die Botschaft klar: Wenn wir unsere Karriere planen und Grundlagen legen, werden wir immer eine neue Anstellung finden.

1. Entrepreneurship

Die erste von fünf möglichen Grundlagen liegt für Gothelf im Unternehmertum. Auch wenn du es dir vielleicht nicht vorstellen kannst: Es besteht immer die Möglichkeit, dass du dein eigenes Start-up gründest und sozusagen dein eigener Arbeitgeber wirst.

Dafür ist es wichtig, dass du dich offen und aktiv mit dir selbst und deinen Ideen beschäftigst. Kristallisiere die Möglichkeiten heraus, finde das Problem, das du lösen möchtest, suche deine Zielgruppe und finde den Weg, um deine Dienstleistung bestmöglich anzubieten.

In jedem von uns steckt ein Entrepreneur.

2. Selbstvertrauen

Wenn du schon vor deinem Bewerbungsgespräch glaubst, dass du den Job sowieso nicht bekommst, bekommst du ihn vermutlich auch nicht. Denn auch wenn wir es nicht glauben: Unsere innere Einstellung hat massive Auswirkungen auf unser Verhalten.

Deshalb ist es wichtig, dass du damit beginnst, mit Selbstvertrauen durchs Leben zu gehen. Mache dir deine Stärken und Fähigkeiten bewusst. Was zeichnet dich aus? Was kannst du am besten? Sobald du deine persönlichen Stärken gefunden hast, gilt: Fördere sie, verinnerliche sie und trage sie nach außen.

Jede Erfahrung und jede Unterhaltung macht dich zu dem Menschen, der du bist. Es ist deine Geschichte.

3. Lebenslanges Lernen

Das, was du vor drei, fünf, zehn oder sogar 20 Jahren in deinem Studium oder während deiner Ausbildung gelernt hast, ist heute längst überholt. Dieser Fakt wird durch die technische Revolution nochmals verstärkt. Aus diesem Grund musst du dich stets weiterbilden.

Das beginnt schon damit, dass du täglich Texte liest und Podcasts konsumierst. Ebenso hilfreich sind Gespräche mit erfolgreichen Menschen, die dir ihren Werdegang schildern, und der Aufbau von Netzwerken mit theoretischem und praktischem Bezug.

Im Prinzip geht es darum, dass du fortlaufend neue Dinge ausprobierst und dich mit neuen Ansätzen beschäftigst. Dabei wirst du auch ab und an scheitern. Das ist vollkommen normal. Aber aus jeder neuen Erfahrung kannst du deine Rückschlüsse ziehen.

4. Fortschreitende Verbesserungen

Direkt an den dritten Punkt schließt der vierte Punkt an, wenn du deine Karriere planen möchtest. Das lebenslange Lernen und Experimentieren führt dazu, dass du immer neue Verhaltensweisen erlernst. Dabei ist es wichtig, dass du deine neue Errungenschaften immer mit einem positiven Skeptizismus hinterfragst.

Was bedeutet das? Nur weil du einen Prozess verbessert hast, heißt das nicht, dass er schon perfekt ist. Hinterfrage alle Neuerungen und Veränderungen und suche nach einem noch besseren Weg. Was kannst du von anderen lernen? Was haben sie gemacht, um noch besser zu werden?

5. Erfinde dich selbst neu

Der letzte Schritt, wenn du deine Karriere planen willst und dich gegen mögliche Rückschläge absichern willst, liegt darin, dich selbst fortlaufend und beständig neu zu erfinden. Nur weil du gerade als Social Media Manager arbeitest, heißt das nicht, dass du das dein Leben lang machen musst.

Vielleicht machst du dich selbstständig und gründest deine eigene Agentur? Oder du unterstützt die Schule deiner Kinder und wirst zum Beauftragten für digitale Bildung? Die Wege deiner Karriere schreibst du selbst. Deshalb solltest du dich nie auf einer Stelle fesseln lassen.

Dass kontinuierliche Veränderung hilfreich ist, zeigen laut Autor Jeff Gothelf übrigens Amazon und Google in Perfektion. So ändern ihre Tools und Algorithmen jeden Tag millionenfach. Warum hinterfragst nicht also auch du dein Handeln?


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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Sein Weg zu BASIC thinking führte über die Nürnberger Nachrichten, Focus Online und die INTERNET WORLD Business. Beruflich und privat liebt und lebt er Social Media.

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