Wirtschaft

5 Veränderungen! So funktioniert die Arbeitsplatzsuche in der Krise

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Auch die Jobsuche hat sich durch die Corona-Pandemie verändert. (Foto: Pixabay.com / ShariJo)
geschrieben von Christian Erxleben

Das Corona-Pandemie hat unseren Arbeitsmarkt verändert. Viele Menschen haben ihren Job verloren. Doch es gibt auch viele freie Stellen. Deshalb zeigen wir dir, welche fünf Fähigkeiten und Eigenschaften du für eine erfolgreiche Arbeitsplatzsuche mitbringen musst.

Die Lage am Arbeitsmarkt ist angespannt – in Deutschland und der gesamten Welt. So haben beispielsweise alleine in den USA seit März mehr als 13 Millionen Menschen ihren Job verloren. Wichtig ist jedoch, nicht die positiven Aspekte und Chancen aus dem Blick zu verlieren.

So entstehen auch in zahlreichen Bereichen seit Monaten Tausende neue Stellen. Dazu gehören beispielsweise die Pflege, E-Commerce-Angebote und Lieferdienste. Dementsprechend steigen die Zahlen der Job-Angebote im Vergleich zum Frühjahr auch bereits wieder deutlich.


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5 charakteristische Veränderungen der Arbeitsplatzsuche

Wer sich derzeit auf Arbeitsplatzsuche befindet oder begibt, sollte dabei jedoch beachten, dass sich sowohl der Prozess als auch einige Grundlagen und Einstellungen in den letzten Monaten verändert haben. Auf fünf dieser neuen Anforderungen wollen wir eingehen.

1. Baue dir ein Netzwerk auf

Jetzt denkst du sicherlich: Nicht schon wieder eine Netzwerk-Empfehlung. Und du hast Recht: Viele Netzwerke dienen nur Schnellballsystemen, um den Profit weniger zu steigern. Was wir jedoch meinen ist: Informiere deine Freunde, Bekannten, Arbeitskollegen und beruflichen Kontakte über deine aktuelle Situation.

Poste auf LinkedIn, Facebook und Co. deine Qualifikationen und mache öffentlich, dass du einen neuen Job suchst. Denn oftmals sind es beispielsweise ehemalige Arbeitskollegen oder Klassenkameraden, die dir dann überraschend ein Angebot schicken oder einen Kontakt herstellen.

Schließlich hat die Krise auch gezeigt, dass die Solidarität innerhalb der Gesellschaft gewachsen ist.

2. Verfolge ein konkretes Ziel

Viele Bewerber begeben sich auf Arbeitsplatzsuche ohne dass sie wissen, was sie wollen. Das ist nicht nur bei der Suche an sich hinderlich, sondern fällt auch potenziellen Arbeitgebern bei Bewerbungsgesprächen auf. Wenn du für einen Job brennst, bleibt das nicht unbemerkt.

Deshalb solltest du dir im Klaren darüber sein, wonach du suchst. Nur wenn du das für dich selbst festgelegt hast, kannst du ernsthaft auf die Suche gehen und auch nur so kannst du Hilfe von Freunden, ehemaligen Kollegen und Co. annehmen.

3. Sei flexibel und realistisch beim Arbeitsort

Aufgrund der Corona-Pandemie haben viele Unternehmen ihre Mitarbeiter ins Home oder Remote Office geschickt. Das jedoch ist nicht immer eine dauerhafte Lösung. Wenn du dich also auf eine Stelle bewirbst, solltest du auf die Details im Vertrag achten.

Ist dein potenzieller neuer Job zu 100 Prozent remote definiert oder steht eine Rückkehr ins Büro durchaus im Raum? Falls der zweite Fall eintritt, musst du dir darüber bewusst sein, dass eine Pendelstrecke von München nach Hamburg auf Dauer nicht zu realisieren ist.

Aus diesem Grund solltest du spätestens im Bewerbungsgespräch die Details deines künftigen Arbeitsortes klären.

4. Beschränke dich nicht auf bestimmte Branchen oder Unternehmen

Bereits zu Beginn des Textes haben wir kurz angerissen, dass es durchaus Branchen gibt, die derzeit neue Mitarbeiter suchen. Das darfst du bei der Arbeitsplatzsuche nicht ignorieren.

Wenn du beispielsweise im Technologie-Sektor spezialisiert bist, willst du womöglich im Idealfall bei einem Technologie-Unternehmen arbeiten. Das könnte unter Umständen jedoch aktuell schwierig sein. Deshalb solltest du mit einer offenen Einstellung auf Job-Suche gehen.

Das heißt: Schließe beispielsweise den Pflegebereich nicht grundsätzlich aus. Auch dort gibt es Stellen und sogar Leitungspositionen mit einem technischen Fokus oder dem Aspekt der Digitalisierung.

5. Bereite dich auf ein virtuelles Vorstellungsgespräch vor

Der letzte Punkt der Veränderungen ist mit Sicherheit der offensichtlichste. Denn seit dem Beginn der Corona-Pandemie finden kaum noch Bewerbungsgespräche vor Ort im Unternehmen statt. Stattdessen lernen viele Vorgesetzte ihre potenziellen Mitarbeiter über den Videochat kennen.

Damit es dabei zu keinen Problemen kommt, solltest du vor deinem Interview unbedingt mit einem Freund deine Ausstattung testen.

Außerdem zählt auch bei einem virtuellen Kennenlernen: Der erste Eindruck bleibt. Deshalb solltest du dich wie bei einem regulären Bewerbungsgespräch kleiden, auf deine Hygiene achten und vor allem alle privaten Gegenstände aus dem Sichtfeld der Kamera entfernen.

Fazit zur neuen Arbeitsplatzsuche

Wenn du alle genannten Empfehlungen und Aspekte beachtest, wirst auch du bei der Suche nach einem neuen Job und im anschließenden Bewerbungsprozess erfolgreich sein. Nur wer sich weigert, die neuen Umstände zu akzeptieren, bekommt mittelfristig Probleme.


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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Sein Weg zu BASIC thinking führte über die Nürnberger Nachrichten, Focus Online und die INTERNET WORLD Business. Beruflich und privat liebt und lebt er Social Media.

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