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Ohne Worte überzeugen: So trainierst du deine Körpersprache

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Bist du selbstbewusst oder unsicher? Die Körpersprache lügt nicht. (Foto: Unsplash.com / @thomasmoewe)
geschrieben von Vivien Stellmach

Die Körpersprache sagt mehr als Tausend Worte – und sie lügt nicht. Durch sie nehmen wir bewusst und unbewusst wahr, wie unser Gegenüber tickt. Das gilt beruflich und privat. Wir geben dir deshalb Tipps, wie du deine Körpersprache trainieren und sicher auftreten kannst.

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass die Worte, die jemand spricht, gar nicht so wichtig sind? Vielmehr kommt es nämlich darauf an, wie er dabei auftritt. Die Körpersprache ist entscheidend, denn sie kann nicht lügen.

Stattdessen sagt unsere Haltung oft mehr über uns aus, als uns vielleicht lieb ist. Wenn wir uns unsicher und nicht gut genug fühlen, können unsere Worte noch so produktiv und beeindruckend sein.


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Das Gesprochene kommt beim Gegenüber nicht wie gewollt an, wenn nicht auch die nonverbale Kommunikation stimmt. Die Macht der Körpersprache ist also nicht zu unterschätzen.

Körpersprache trainieren: Das richtig Maß an Blickkontakt finden

Wir wollen dir deshalb Tipps an die Hand geben, wie du deine Körpersprache trainieren kannst.

Wenn wir einem Menschen begegnen, schauen wir ihm als erstes in die Augen. Der Blickkontakt suggeriert, dass du dich für deinen Gegenüber interessierst und dich selbstsicher fühlst.

Unangenehm Starren solltest du aber natürlich nicht. Die Kunst besteht darin, das richtige Maß an Blickkontakt zu finden – und das tust du ganz natürlich, wenn du intuitiv handelst und dir nicht zu viele Gedanken machst.

Mache dir also grundsätzlich bewusst, dass du ein interessanter, liebenswerter Mensch bist, mit dem andere Leute sich gerne unterhalten – und zwar auf emotionaler Ebene, nicht mit dem Verstand beziehungsweise Ego.

Wenn du diese Überzeugung ehrlich in dir verankerst, nimmst du Blickkontakt ganz automatisch auf, schaust natürlich ab und an zur Seite, und führst lockere, interessante Gespräche.

Das eigene Selbstbild ist der Schlüssel

Der Schüssel für eine gute Körpersprache ist das also das eigene Selbstbild. Du trittst immer so auf, wie du dich fühlst. Es bringt nichts, die Körperhaltung nur strategisch und analytisch zu trainieren. Wir müssen uns mit der Ursache befassen, unseren Emotionen und Gedanken über uns selbst.

Frage dich also, wer du sein willst. Jemand, der Angst vor Gesprächen mit anderen Menschen hat? Jemand, der arrogant und dominant auftritt, um Schwäche und Unsicherheit zu überspielen? Oder jemand, der mit sich selbst im Reinen ist und die Person verkörpert, die sie auch sein will?

Es erfordert Zeit, Disziplin und die Bereitschaft, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, wenn du nachhaltig deine Körpersprache trainieren willst. Dann kommt alles andere aber ganz von alleine.

Körpersprache trainieren: Authentische Gestik und aufrechte Haltung

Dazu zählen auch eine authentische Gestik und aufrechte Haltung. Wenn du selbstsicher bist, neigst du auch nicht zu ausufernden Gesten mit den Händen oder dem ganzen Körper.

Stattdessen nutzt du Gesten sparsam, wenn du ein ruhiger Typ bist, und intensiver, wenn du extrovertiert bist. Wichtig zu verstehen ist hierbei, dass es kein richtig oder falsch gibt, nur natürlich und unnatürlich.

Auch eine aufrechte Körperhaltung spiegelt die eigene Selbstsicherheit wider, während hängende Schultern und ein eingezogener Kopf vielmehr signalisieren, dass du am liebsten gar nicht an Ort und Stelle wärst.

Mache dir am besten gleich einmal bewusst, wie du gerade auf deinem Stuhl sitzt oder auf deiner Couch liegst. Unsere Gefühlslage beeinflusst nämlich nicht nur unsere Körperhaltung. Das Spiel funktioniert auch anders herum.

Übung macht den Meister

Wie bei allem im Leben kommt es auch beim Thema Körpersprache auf regelmäßige Übung an. Du festigst neue Gewohnheiten immer durch Wiederholung.

Du kannst dafür zum Beispiel auf deinem Smartphone einen Alarm einstellen, der dich alle 30 bis 60 Minuten daran erinnert, einmal inne zu halten und dir folgende Fragen zu stellen: Welche Person verkörpere ich gerade? Und spiegelt meine Körpersprache wirklich wieder, wer ich sein will?

So schenkst du dir die Möglichkeit, dich mehrmals am Tag selbst zu reflektieren und zu korrigieren.

Zuhause kannst du auch den Spiegel nutzen, um deine Körpersprache zu beobachten und dich beispielsweise auf wichtige Gespräche vorzubereiten.

Sieh dir an, wie weit deine Schultern nach vorne oder hinten hängen, ob du deinen Rücken durchdrückst oder dich beugst, und ob du ein sympathisches Lächeln auf den Lippen hast.

Grundsätzlich gilt: Körpersprache ist das natürlichste auf der Welt. Du brauchst dich nicht verstellen, sondern einfach du selbst sein – und zwar idealerweise die Version von dir, die du auch verkörpern möchtest. Dann handelst du automatisch aus diesem Zustand heraus.


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Über den Autor

Vivien Stellmach

Vivien Stellmach ist seit Mai 2019 Redakteurin bei BASIC thinking. Nebenbei schreibt sie als freie Autorin über alternative Musik für das VISIONS Magazin. Sie liebt Fußball, steht seit ihrem siebten Lebensjahr selbst auf dem Rasen und hält zum SV Werder Bremen.

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