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Die Höhle der Löwen: 8 Fragen an den Gründer von Twentyless

Christian Erxleben
Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel nehmen die Reinigungsmittel in Glasflaschen von Eike Meyer (rechts) und seiner Firma Twentyless genau unter die Lupe.

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In diesem Fragebogen stellen wir Gründern und Teilnehmern der VOX-TV-Gründershow „Die Höhle der Löwen“, richtig geraten, Fragen zu ihrem Produkt und ihren Erfahrungen mit der Show. Diesmal: Eike Meyer von Twentyless.

Stelle unseren Lesern dein Produkt kurz vor.

Wir stellen Reinigungsmittel-Konzentrate her. Das ist erstmal nicht sehr aufregend. Allerdings wollten wir mehrere gute Eigenschaften miteinander kombinieren. Wir haben viele synthetische Inhaltsstoffe durch biologisch abbaubare und natürliche Rohstoffe ausgetauscht.

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Und um es wirklich sinnvoll zu machen, haben wir diese in Glasflaschen gefüllt. Also auch die Sprühflasche ist aus Glas. So kann man sich aus 500 Milliliter Konzentrat bis zu 20 Reiniger mischen und spart somit bis zu 20 Plastikflaschen.

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Wie bist du auf die Idee zu Twentyless gekommen?

Unsere Kinder haben eines Tages unser ganzes Haus auf den Kopf gestellt und Plastikverpackungen gesucht, weil sie das Thema Nachhaltigkeit in der Schule hatten. Wir haben dann gemeinsam überlegt, was man im eigenen Haushalt verändern könnte.

Bei Reinigungsmitteln haben wir länger überlegt und sind dann schlichtweg auf die Idee gekommen, dass man diese auch gut in Glasflaschen füllen könnte. Und bis heute wird das auch gut angenommen.

Der Weg von Twentyless zu DHDL und der Pitch

Wie bist du zu „Die Höhle der Löwen“ gekommen?

Tatsächlich ist Sony Pictures auf mich zugekommen. Ich wurde gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, mich für die Vox-Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben. Womöglich hätte ich selbst nie den ersten Schritt gewagt. Schließlich habe ich mich dann doch getraut.

Kurz vor deinem Pitch: Was ging in dir vor?

Vieles. Vor allem musste ich kurz vorm Eintreten in die Löwenhöhle nochmal Austreten. Und das war gar nicht so einfach. Fünf Leute mussten den Flur abschirmen, damit ich ungesehen nochmal schnell zur Toilette kam.

Ich war unglaublich nervös und wusste überhaupt nicht, was passiert. Das Team von Vox, das mich dort begleitet hat, meinte immer wieder, ich solle es genießen. Ich konnte nicht verstehen, wie das gehen soll. Alles rauschte an mir vorbei.

Wie liefen die Verhandlungen?

Gut. Man hat sich Zeit genommen und nichts unverstanden gelassen. Es ist ein ehrlicher und offener Austausch. Ich hatte immer das Gefühl gehört, beachtet und einbezogen zu werden.

Die nächsten Schritte für Twentyless

Was ist seit der Aufzeichnung passiert?

Eine ganze Menge. Wir haben noch einige Dinge verändert und verbessert. Auch die Verpackung wurde nochmal aufgehübscht, sodass sie noch attraktiver für den Kunden wird. Dabei hatten wir immer intensiven Kontakt zu Ralf und seinem Team.

Es galt ja viel vorzubereiten für den Ausstrahlungstermin. Auch den Onlineshop haben wir neu aufgebaut. Diese Zeit war – wie alles rund um unseren Auftritt in „Die Höhle der Löwen“ – sehr aufregend und spannend.

Die nächsten Schritte für Twentyless?

Dass sie nicht alleine bleiben. Wir möchten gerne in nächster Zeit weitere Produkte in unser Sortiment aufnehmen. Daran arbeiten wir bereits intensiv.

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Wie bewertest du rückblickend die bisherige Erfahrung „Die Höhle der Löwen“ für dich persönlich und für dein Produkt?

Das ist eine Erfahrung, die man so schnell nicht wieder machen wird. Alles zog sich so lange hin und war dann doch so plötzlich vorbei. Es war eine Zeit voller Aufregung, aber auch Ungewissheiten.

„Was wird in der Höhle passieren? „Wie werden die Löwen auf Twentyless reagieren? Werden wir vom Kunden angenommen oder nur eine Tagesfliege sein?“ Dieser Deal wird das Leben verändern. Auf welche Weise genau, wird sich herausstellen.

Vielen Dank für das Gespräch.


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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.