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Die besten Apps für euer iPhone und iPad (November 2020)

Bild: David Grandmougin
geschrieben von Felix Baumann

Wer im Jahr 2020 in den App Store geht, der findet unter so gut wie jeder Kategorie Apps, die vor allem eines behaupten: Die beste ihrer Art zu sein. Kein Wunder also, dass immer mehr kleine Programme ihren Weg auf unsere Endgeräte finden. Mit dieser Liste möchte ich euch eine Auswahl der Top-Apps für iOS und iPad OS geben. Bitte beachtet, dass es sich lediglich um eine Auswahl und um meine persönliche Meinung handelt.

Best of Brainfood: Mit Feedly und Blinkist

RSS-Feeds einfach abonnieren mit Feedly

Wie bleibt man in unserer sich schnell verändernden Gesellschaft immer auf den neusten Stand? Diese Frage wird immer schwerer zu beantworten, nehmen doch unsere Nachrichtenquellen immer weiter zu. Um einen Überblick über den Nachrichtendschungel zu erhalten, bietet Feedly die meiner Meinung nach beste Herangehensweise.

Feedly hilft euch beim Sortieren von RSS-Feeds

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Grade bei der Suche nach neuen und interessanten Artikeln unterstützt mich das Tool wie kein zweites. RSS-Quellen lassen sich in verschiedenen Kategorien zusammenfassen und so sich auch gezielt abrufen. Hat man gerade wenig Zeit, dann lässt sich einfach nach Überschriften filtern, interessante Meldungen kommen dann auf die „Read Later“-Liste. Für Power-User gibt es ein Abonnemment mit weiteren umfangreichen Funktionen.

Blinkist fasst Bücher zusammen

Gerade während der Pandemie ist Lesen wieder eine beliebte Beschäftigung geworden. Kein Wunder, bringen Bücher etwas Ruhe in unseren chaotischen Verstand. Außerdem zeigen uns erfolgreiche Menschen, dass das tägliche Lesen eines Buchs uns auch beruflich ziemlich weit bringen kann. Wer für ein Buch nicht ausreichend Zeit oder Geduld hat, dem sei Blinkist ans Herz gelegt.

Blinkist fasst für euch lange Bücher in kleine Happen zusammen

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Hier lesen Redakteure verschiedenste Bücher und fassen diese dann in 10 – 20 Minuten zusammen. Jedes Buch wird dabei in mehreren „Blinks“ vorgestellt, kleine Häppchen, die die wichtigsten Botschaften eines Kapitels zusammenfassen. Abschließend gibt es noch eine Zusammenfassung mit Kernbotschaften und (teilweise) weitreichenderer Literatur. Das kostenpflichtige Abo lege ich jedem ans Herz, hier gibt es eine Menge zu „schmökern“.

Best of Sleeping: Schlaf analysieren mit Auto Sleep und Auto Wake

Auto Sleep analysiert euren Schlaf

Wie schlafen wir eigentlich? Nach neusten Studien im Zusammenhang mit der aktuellen Coronavirus-Pandemie wohl zunehmend schlechter, da Ängste und Einschränkungen uns inzwischen nicht nur im wachen Zustand beschäftigen. Wer einen Überblick über seinen Schlafrhytmus erhalten möchte und eine Apple Watch besitzt, dem lege ich Auto Sleep ans Herz.

Auto Sleep zeigt euch die Ergebnisse eures Schlafs

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Während ihr nachts schläft, überwacht die am Armgelenk befestigte Apple Watch eure Vitalzeichen sowie etwaige Bewegungen. Auf Basis der so gesammelten Daten wird dann erfasst, ob ihr im Tiefschlaf, Leichtschlaf oder REM-Schlaf seid. Am nächsten Tag könnt ihr euch dann selbst überzeugen, wann ihr eingeschlafen seid, wie lange ihr geschlafen habt und wie lang euer Tiefschlaf war.

Auto Wake weckt euch im Leichtschlaf

Auto Wake ist eine App vom gleichen Entwickler wie Auto Sleep und erweitert die oben genannten Funktionalitäten. Hierbei handelt es sich um einen frei konfigurierbaren Wecker, der euch beim Eintreten eines vorher konfigurierten Events aus dem Schlaf holt. Dabei könnt ihr entweder einen Wecker fix stellen, euch nach x Stunden Schlaf oder im Leichtschlaf sanft wecken lassen.

Auto Wake weckt euch beim Eintreten eines Ereignisses

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Je nachdem, wie viel Puffer ihr euch geben wollt, wird eure Apple Watch dann bis zu 30 Minuten vor der spätesten Weckzeit anfangen zu vibrieren. Wer eine Smart Home-Beleuchtung besitzt, kann diese mit Apples HomeKit verbinden und zur Weckzeit gleichzeitig die Lichter im Schlafzimmer aktivieren. Sanfter kann man wohl kaum aufgeweckt werden.

Best of Security: Mehr Sicherheit mit Tofu und iPGMail

2-Faktor-Authentifizierung mit Tofu

Sicherheitslücken, Hackerangriffe und Bots zeigen uns, dass wir heute beim Surfen im Internet Vorsicht walten lassen müssen. Dabei reicht häufig nicht mehr ein einfaches Passwort aus, um den eigenen Account vor Dritten zu schützen. Das bekam auch Donald Trump zu spüren, dessen Social Media Account erst kürzlich von einem Sicherheitsforscher „übernommen“ wurde. Damit das nicht vorkommt, bieten sich Einmalpasswörter an.

Tofu versorgt euch mit Einmalpasswörtern

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Viele große Unternehmen bieten bereits die 2-Faktor-Authentifizierung per Authentificator-App an. Dabei wird einmalig ein QR-Code gescannt und nach jeder Passworteingabe noch ein sich ständig ändernder Code, der in der App generiert wird, abgefragt. Tofu hilft euch diese Codes sicher zu verstauen und ist immer dann griffbereit, wenn der nächste Anmeldeversuch stattfindet.

PGP-Verschlüsselung mit iPGMail

Abschließend schauen wir noch auf die gute alte E-Mail. Die Kommunikation per elektronischem Brief ist heute nach wie vor gerade in der Geschäftswelt sehr beliebt, auch wenn im Normalfall sämtliche Inhalte von einem Dritten abgefangen und mitgelesen werden könnten. Verschlüsselungstechnologien wie PGP können hier helfen.

Mit iPGMail lässt sich PGP in die Mail App von Apple integrieren

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iPGMail integriert sich dabei in die von Apple mitgelieferte Mail-App und ent- beziehungsweise verschlüsselt E-Mails mit dem eigenen PGP-Schlüssel. Die Einrichtung ist (genauso wie das Thema an sich) leider noch meist etwas für fortgeschrittene Nutzer:innen, wer aber PGP mit Apple Mail nutzen möchte, dem würde ich den Kauf von dieser App empfehlen.

Soweit zu den (für mich) besten Apps für den November 2020. Innerhalb der nächsten Monate schauen wir dann auf weitere Apps, die euch gut durch den Winter bringen können.

Mehr Apps:

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Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei Basic Thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in Basic Thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.