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Neuer Streaming-Dienst ab März: Alles, was du über Paramount Plus wissen musst

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Paramount Plus will Netflix, Disney Plus und Co. Konkurrenz machen. (Foto: Screenshot / YouTube)
geschrieben von André Gabriel

Aus CBS All Access wird Paramount Plus. Somit ist der Streaming-Dienst in einigen Ländern nicht neu, aber namentlich frisch verpackt. Zum Start am 4. März 2021 erklären wir, warum sich auch „Star Trek”-Fans in Europa freuen dürfen und an welchen Stellen die Betrüger lauern.

Einzigartige Geschichten. Ikonische Stars. Ein Berg von Unterhaltung. Das verspricht Paramount Plus auf der eigenen Website. Damit platziert sich das ViacomCBS-Tochterunternehmen mitten im pulsierenden Streaming-Business zwischen den großen Playern Netflix, Disney Plus, Apple TV Plus und Amazon Prime Video, das kürzlich einen Antrag für Live-Fernsehen gestellt hat.

Ein Plus für mehr: Paramount-Streaming ab dem 4. März 2021

Die Mediengruppe ViacomCBS kündigte den Start von Paramount Plus offiziell an: Ab dem 4. März 2021 ist das Streaming-Portal in den USA, Lateinamerika und Kanada erreichbar.


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In einigen europäischen Ländern startet Paramount Plus am 25. März 2021 – die Rede ist von Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden. Ein weiterer Roll-out ist für Ende des Jahres geplant.

Wann Paramount Plus im deutschsprachigen Raum zur Verfügung steht, ist bislang nicht bekannt. Australien darf beispielsweise ab Sommer aufs Streaming-Programm von Paramount zugreifen.

Film- und Serienfreunden in den USA und Kanada sind die Inhalte bereits unter dem Namen CBS All Access geläufig – in diesen Ländern wird der Dienst schlichtweg in Paramount Plus umbenannt.

Rückblick: Der Startschuss des Video-on-Demand-Services CBS All Access fiel Ende Oktober 2014 in den USA. Im April 2018 erfolgte eine erste Erweiterung auf Kanada und am 15. September 2019 kündigte das Unternehmen den neuen Namen Paramount Plus an.

Weitere Neuigkeiten zu Paramount Plus im Februar 2021?

In der Pressemeldung nennt ViacomCBS eine für den 24. Februar 2021 datierte Online-Veranstaltung für Investoren, um die Ergebnisse des zurückliegenden vierten Quartals und die Jahresergebnisse 2020 zu präsentieren.

Darüber hinaus soll der Event-Plan die Streaming-Strategie von Paramount Plus beinhalten. Dass ViacomCBS im Anschluss weitere Neuigkeiten – wie zum Beispiel einen Release-Termin in Deutschland – öffentlich kommuniziert, ist möglich.

Aktuell ist nicht bekannt, wie hoch die Preise für ein Abonnement von Paramount Plus ausfallen und welche Modelle es geben wird. Sehr wahrscheinlich sind auch diese Informationen Teil des Veranstaltungsprogramms Ende Februar.

Wie sieht das Angebot von Paramount Plus aus?

Die wohl wichtigste Frage neben den Abo-Modellen lautet: Was bietet Paramount Plus an? Das Programm soll mehr als 30.000 Filme und Serienepisoden umfassen – unter anderem mit Inhalten von CBS, Paramount Pictures, Nickelodeon, Comedy Central und MTV.

Besonders interessant sind die potenziellen Exklusivtitel – allen voran „Star Trek”. Seit dem Zusammenschluss von CBS und Viacom im dritten Quartal 2019 liegen die Lizenzen wieder unter einem Dach.

Im europäischen Raum bieten Konkurrenzanbieter wie Netflix und Amazon Prime Video die „Star Trek”-Serien „Picard” und „Discovery” an. Durch die internationale Expansion können die Titel in Zukunft exklusiv bei Paramount Plus untergebracht werden.

Eine vielfältige Sammlung von neuen Originalen, exklusiven Shows und Blockbuster-Filmen zu einem außergewöhnlichen Preis.

Mit diesem Versprechen wirbt Paramount Plus für das eigene Streaming-Angebot. Dass es sich nicht um Worthülsen handelt, beweist neben den Lizenzen von „Star Trek”, „The Twilight Zone” und anderen beliebten Titeln ein Blick auf die Teaser-Website, die Poster von Publikumslieblingen wie „Der Pate”, „Dexter”, „Mission: Impossible” und „SpongeBob” zeigt.

Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich Paramount Plus im großen Konkurrenzkampf aufstellt und ob sich der neue Anbieter als wirkliches Streaming-Plus erweist.

Fake-Streaming: Betrugsfälle häufen sich

Während der Corona-Pandemie boomen die Streaming-Dienste. Doch auch ein nachhaltiger Effekt ist so gut wie sicher, wenn man bedenkt, wie viele Menschen die Vorzüge seit Monaten kennenlernen und zu schätzen wissen.

Je attraktiver ein bestimmter Markt aufgrund einer gesteigerten Nachfrage ist, desto größer ist das Risiko, als Nutzer in Betrugsfallen zu tappen. Demnach warnt das LKA derzeit vor betrügerischen Streaming-Portalen. Zuletzt seien vermehrt Fake-Anbieter aufgetaucht, die mit Niedrigpreisen locken, keine entsprechenden Ergebnisse liefern und trotzdem Rechnungen verschicken.

Oft gelangen Betroffene beim Surfen im Internet über die organische Suche oder via Pop-up-Werbung auf eine vorgeschaltete Webseite, die ein verführerisches Film- und Serienangebot präsentiert.

Wer weiterklickt, wird in der Regel schnell mit einer Aufforderung zur Registrierung konfrontiert – so gelangen die Betreiber an die persönlichen Daten.

Der Lockruf erfolgt meist in Form kostenloser Probeabos. Weil das versprochene Angebot ausbleibt, gehen viele Menschen aber von einer ungültigen Registrierung aus. Doch nach kurzer Zeit folgt eine erste Rechnung, die nicht selten einen Inkassofall nach sich zieht.

Wie kann ich mich vor Betrug schützen?

Neu ist eine solche Masche nicht. Aber seit den Corona-Maßnahmen häufen sich die Fake-Portale scheinbar. Das Landeskriminalamt Niedersachsen informiert ausführlich darüber und nennt bekannte URLs, die du meiden solltest.

Die im Impressum der falschen Anbieter genannten Unternehmen haben ihren Sitz oft in Großbritannien. Laut Verbraucherzentrale betrifft es unter anderem die folgenden:

  • Anmama Limited
  • Bizcon Limited
  • Buro Services Limited
  • CIDD Limited
  • Dugo Ltd.
  • Kino Bino Limited
  • Kino Cinemas Ltd
  • Lovelust Limited
  • OLJO Ltd
  • SAFE4MEDIA Ltd
  • Turquoiz Limited

In erster Linie bietet sich eine gesunde Skepsis an. Abseits der typischen Anbieter sollten die inneren Alarmglocken läuten, wenn die Angebote gefühlt zu gut sind, um wahr zu sein. Auch Begriffe wie „flix”, „play” oder „stream” im Website-Namen werden gern genutzt. Das stellt eine Nähe zu bekannten Anbietern und Wörtern her.

Ein gutes Indiz für einen gefakten Streaming-Anbieter ist die Weiterleitung auf mindestens eine weitere Website. Außerdem hilft eine eigene Recherche: Wer Unsicherheit verspürt, informiert sich vor der Eingabe und Speicherung persönlicher Daten.

Allgemein gilt: Im Zweifel oben rechts im Browser auf das „x” klicken und die Seite schließen.

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Über den Autor

André Gabriel

André Gabriel schreibt seit Januar 2021 für BASIC thinking. Als freier Autor und Lektor arbeitet er mit verschiedenen Magazinen, Unternehmen und Privatpersonen zusammen. So entstehen journalistische Artikel, Ratgeber, Rezensionen und andere Texte – spezialisiert auf Entertainment, Digitalisierung, Freizeit und Ernährung. Nach dem Germanistik-Studium begann er als Online-Redakteur und entwickelte sich vor der Selbständigkeit zum Head of Content.

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