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Facebook Favoriten: Das steckt hinter der neuen Funktion in deinem Newsfeed

Facebook Favoriten
Das steckt hinter der neuen Favoriten-Funktion bei Facebook. (Foto: Facebook)
geschrieben von Marinela Potor

Mit Facebook Favoriten gibt es ab sofort eine neue Funktion, um bestimmte Beiträge in deinem Newsfeed zu favorisieren. Wir erklären, was dahinter steckt.

Facebook bringt eine neue Funktion in deinen Newsfeed: Facebook Favoriten. Damit sollst du mehr selbst darüber entscheiden können, welche Inhalte du in deinem Newsfeed siehst.

Facebook Favoriten: So funktioniert es

Auf den ersten Blick wirken die Facebook Favoriten wie eine Erweiterung einer Funktion, die es bereits gibt. Du konntest nämlich schon seit Längerem Gruppen, Seiten oder Freunde auswählen, die der Newsfeed dir zuerst ausspielen sollte.

Tatsächlich sollen die Facebook Favoriten nun diese Prioritäten-Liste ersetzen.

Auch hier kannst du aber Seiten, Gruppen oder Personen auswählen und sie zu deinen Favoriten hinzufügen. Damit weiß der Algorithmus, dass du die Beiträge deiner Favoriten oben im Feed angezeigt bekommen möchtest.

So fügst du Favoriten auf Facebook hinzu

Du kannst bis zu 30 Konten zu dieser Favoriten-Liste hinzufügen.

Facebook Favoriten

Über Facebook Favoriten kannst du deinen Newsfeed stärker selbst gestalten. (Foto: Facebook)

Am PC findest du die Favoriten links in deiner Menü-Leiste. Klicke dazu auf „Mehr“ in der Leiste unter deinem Profilbild und Namen, sodass sich das komplette Menü öffnet. Darin findest du dann die Option „Favoriten“. Hier kannst du dann anschließend deine Facebook Favoriten wählen.

Diese Beiträge erscheinen dann bevorzugt und können auch in einem eigenen Filter angezeigt werden.

Facebook kann Favoriten empfehlen

Nutzt du die Favoriten-Funktion häufig, wird dir dies irgendwann direkt in deiner Filterleiste im News Feed erscheinen. Theoretisch kannst du dann jederzeit zwischen Favoriten-Feed und normalem Feed hin- und herwechseln.

Facebook möchte ebenfalls künftig transparent darstellen, warum dir der Algorithmus bestimmte Beiträge anzeigt. Künftig könne man auf Beiträge von Freunden, Seiten und Gruppen gehen und dann mehr Informationen erhalten, warum gerade diese Beiträge in dem Newsfeed auftauchen.

Facebook wird dir zudem Vorschläge für deine Favoriten-Liste schicken.

Diese sollen auf verschiedenen Kriterien basieren, wie etwa Standort oder deiner eigenen Auswahl. Auch hier kannst du einsehen, warum Facebook bestimmte Empfehlungen ausspricht. Diese sollen sich außerdem strikt an die Community-Richtlinien halten, verspricht Facebook.

Lasst den Run auf die Facebook Favoriten beginnen

Für viele Nutzerinnen und Nutzer könnte die Favoriten-Funktion interessant sein, um mehr Selbstbestimmung über die angezeigten Inhalte im Newsfeed zu haben.

Besonders die Tatsache, dass man selbst Freunde auf die Liste setzen kann und nicht hilflos dem Facebook-Algorithmus und dessen nicht immer durchsichtigen Entscheidungen ausgeliefert ist, wird für viele erfreulich sein.

Die Frage ist natürlich, ob viele Nutzerinnen und Nutzer die Funktion überhaupt finden. Denn auch schon bei den bevorzugten Beiträgen ist nicht klar, ob viele dieses Feature jemals gefunden haben.

Es ist aber wahrscheinlich zu erwarten, dass Marken nun einen wahrhaften Run auf die Facebook Favoriten beginnen. Denn da es für Unternehmen zunehmend schwieriger wird auf Facebook organische Reichweite zu gewinnen, wird die Favoriten-Liste sicher wie das goldene Tor zu den Newsfeeds der User gehandhabt werden.

Wir können uns also auf zahlreiche Aufrufe gefasst machen, bei denen uns Unternehmen oder Influencer darum bitten werden, sie auf unsere Favoriten-Liste zu packen.

Entscheide, wer deine Beiträge kommentieren kann

Die Facebook Favoriten sind aber nicht das einzig neue Feature, das das soziale Netzwerk einführt. Ab sofort können Nutzerinnen und Nutzer nämlich auch bei jedem einzelnen öffentlichen Beitrag einstellen, wer diesen kommentieren kann.

Kommentare, Facebook, Gruppen

Du kannst entscheiden, wer deine Beiträge kommentieren kann. (Foto: Facebook)

Dies gilt übrigens nicht nur für private Profile. Auch Marken oder Creator können die Kommentarfunktionen einschränken. Damit möchte Facebook unangenehme oder unerwünschte Interaktionen reduzieren.

„So wollen wir dazu beitragen, dass du dich sicher fühlst und dich mit deiner Community noch besser austauschen kannst“, sagt das Unternehmen.

Die Funktionen werden schrittweise ausgerollt. Einige davon werden zunächst in der Android-App verfügbar sein, in Kürze aber auch auf iOS-Geräten.

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin von Mobility Mag.

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