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Domain-Handel: So lässt sich mit Domains Geld verdienen

Domain-Handel IONOS
Unsplash.com / Templune

Die Domain ist das Aushängeschild einer Website. Kein Wunder also, dass viele Website-Betreiber:innen viel Geld investieren, um den perfekten Domain-Namen zu bekommen. Wir erklären dir, wie der Domain-Handel genau funktioniert.

Einen passenden Domain-Namen zu besitzen gehört zu den wichtigsten Faktoren für eine Website. Da es immer mehr Websites gibt, sind viele Namen allerdings bereits vergeben. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Domain-Besitzer:innen tatsächlich eine Website betreiben, oder lediglich den Domain-Namen halten.

Wenn du prüfen möchtest, ob deine Wunsch-Domain bereits vergeben oder noch verfügbar ist, solltest du einen Domain-Check durchführen.

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Wie wird der Wert einer Domain bestimmt?

Im ersten Schritt geht es beim Domain-Handel darum, den Wert zu bestimmen. Dabei helfen einige Faktoren: Einige Top-Level-Domains, also die Domainendungen, sind beliebter als andere. Klassische TLDs wie beispielsweise „.com“ haben durch die größere Beliebtheit einen höheren Wert als neuere TLDs wie beispielsweise „.app“.

💡 Tipp

Erfahre mehr über die genauen Kosten einer Domain in unserem ausführlichen Guide.

Zusätzlich bestimmt der Domain-Name selbst den Wert. Handelt es sich um ein kurzes und prägnantes Wort, welches viele Personen kennen und sich leicht merken können, ist der Wert meist höher als bei unbekannten und komplizierten Worten.

Wie wird der Verkaufsweg festgelegt?

Wenn du selbst in den Domain-Handel einsteigen möchtest, solltest du dir überlegen, wo du deine ungenutzte Domain verkaufen möchtest. Du kannst beispielsweise direkt auf deiner Website einen Hinweis hinterlegen, wie sich Interessent:innen bei dir bezüglich des Kaufs melden können.

Eine andere Möglichkeit sind Auktionsplattformen, bei denen du, wie auch bei anderen Produkten, deine Website zum Verkauf anbietest.

Solltest du den Domain-Handel professioneller betreiben wollen, machen Verkaufsplattformen wie beispielsweise „Sedo“ Sinn. Diese Marktplätze haben sich auf den Handel spezialisiert und unterstützen Käufer:innen und Verkäufer:innen.

Wie können mich Interessierte kontaktieren?

Grundsätzlich sind von allen Domain-Besitzer:innen die Kontaktinformationen im „Whois“-Eintrag hinterlegt. Personen, die kein Interesse an einem Verkauf der eigenen Domain haben, halten die Informationen aus Datenschutzgründen meist allerdings privat.

Wenn du eine Domain verkaufen möchtest, solltest du die Kontaktinformationen aber auf jeden Fall öffentlich zugänglich machen. Zusätzlich kannst du die Erweiterung „Domain for Sale“ angeben. So wissen Interessent:innen direkt, dass sie dich bezüglich des Domain-Kaufs kontaktieren können.

Wie gestaltet man das Domain-Listing?

Wenn du den Preis für deine Domain bestimmt und dich für eine passende Verkaufsplattform entschieden hast, geht es an die Erstellung deines Domains-Listings. Denk dabei an andere Verkäufe: Wenn du zu wenige Informationen angibst, ist das Interesse von potentiellen Käufer:innen nicht so groß.

Gib neben dem Domain-Namen und dem Preis also auch eine Beschreibung an, in der du beispielsweise über das Ranking der Domain sprichst. Auch Screenshots oder Bilder machen das Angebot attraktiver und wecken mehr Aufmerksamkeit.

Wie läuft beim Domain-Handel die Zahlung ab?

Du entscheidest dich bei der Zahlung, ob du deine Domain zu einem festen Preis oder mit einer Auktion anbietest. Eine Auktion ist immer ein kleines Risiko, da du eventuell nicht deinen Wunschpreis erreichst. Auf der anderen Seite kann es auch eine große Chance sein, da sich Interessent:innen schnell überbieten und du deutlich mehr bekommst.

Um den Zahlvorgang für Händler:innen und Käufer:innen sicherer zu machen, bieten die meisten Verkaufsplattformen einen Treuhand-Service an. Das bietet einen Schutz für beide Seiten. Beachte aber, dass dafür eine Gebühr fällig wird.

Wie wird die Domain übertragen?

Sobald du deine Domain verkauft hast, muss diese umgehend übergeben werden. Wie genau die Domain-Übertragung abläuft, hängt direkt mit dem Provider zusammen, da hier die Zugangsrechte verwaltet werden.

Was auf jeden Fall feststeht, ist dass am Ende in der Registry, also der offiziellen Vergabestelle, der neue Inhaber eingetragen wird. Damit ist der Verkauf deiner Domain dann abgeschlossen.

Fazit: Domain-Handel ist unkomplizierter, als viele denken

Du siehst, der Domain-Handel ist nicht so schwierig, wie man im ersten Moment vermutet. Dabei spielt es keine Rolle, ob du lediglich eine ungenutzte Domain oder du professionell verkaufen möchtest. Wenn du eine Domain hast, die du registrieren möchtest, kannst du das einfach und schnell machen.

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