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LinkedIn verabschiedet sich von seinen Stories

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Pixabay.com / BedexStock
geschrieben von Maria Gramsch

Das nächste Stories-Format steht vor dem Aus. Nach Twitter zieht nun auch LinkedIn den Stecker bei seinen Stories. Ende September soll Schluss sein, doch der Abschied scheint nicht absolut endgültig.

Nicht einmal den ersten Geburtstag durften die LinkedIn Stories erleben. Denn das Netzwerk trennt sich schon vor Ablauf dieser Zeit von dem wohl am meisten kopierten Format in den sozialen Netzwerken.

LinkedIn will das „derzeitige Stories-Erlebnis zu Ende September entfernen“, wie Produktchefin Liz Li in einem Blogpost ankündigt.


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Was wird aus den LinkedIn Stories?

LinkedIn wollte seinen Nutzer:innen mit den Stories einen „unterhaltsamen und ungezwungenen Weg“ bieten, „schnelle Video-Updates zu teilen“. Seit der Einführung habe das Netzwerk dahingehend jedoch eine Menge gelernt, schreibt Li weiter.

Mit Stories habe das Netzwerk Hürden abbauen wollen. Doch unter den Nutzer:innen gebe es eher den Wunsch, dass Videos nicht verschwinden und im Profil verewigt werden können.

Es stellt sich heraus, dass Sie langlebige Videos erstellen möchten, die Ihre berufliche Geschichte auf persönlichere Weise erzählen und sowohl Ihre Persönlichkeit als auch Ihr Fachwissen präsentieren.

Deshalb will LinkedIn das Format nun weiterentwickeln. Ein neues Videokonzept soll entstehen, „das noch reichhaltiger und dialogorientierter ist“.

Während dieses neue Format entsteht, sollen die herkömmlichen Stories nicht weiter auf LinkedIn kursieren. Ende September ist dann erst einmal Schluss mit dem Format. Wann die Neuerungen kommen sollen, steht jedoch noch nicht fest.

Nicht das erste Aus für ein Stories-Format

LinkedIn ist nicht das erste große Netzwerk, dass sich nach kurzer Zeit wieder von seinem Stories-Format trennt. Erst Anfang August hat Twitter bei seinen Fleets den Stecker gezogen.

Die Begründungen der beiden Plattformen ähneln sich dabei stark: Ihre Nutzer:innen seien offenbar nicht so interessiert an flüchtigen Video-Inhalten wie erwartet.

Jedoch dürfte sich das zunächst nicht für Story-Primus Snapchat und Copycat Instagram bewahrheiten. Hier scheint die Lust der Nutzer:innen an dem kurzweiligen Format weiterhin ungebrochen zu sein.

Twitter und LinkedIn sind im Vergleich allerdings auch ziemlich spät in das Stories-Geschäft eingestiegen. Vielleicht war bei deren Nutzer:innen der Stories-Zug einfach schon abgefahren.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig. Neben dem Studium hat sie als CvD, Moderatorin und VJ beim Regionalsender Leipzig Fernsehen und als Content-Uschi bei der Bastei-Lübbe-App oolipo gearbeitet. Im letzten Studienjahr war sie Mitgründerin, CvD und Autorin der Leipzig-Seite der taz.

1 Kommentar

  • Das große Plattformen regelmäßig den modus operandi ändern ist eines der kaum zu kalkulierenden Risiken im Online Marketing. Linkedin ist ohnehin eher schwierig zu durchschauen.

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