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Spotify fordert von Apple weitere Zugeständnisse im App Store

geschrieben von Felix Baumann

Im Laufe der vergangenen Woche konnten einige Anbieter von digitalen Dienstleistungen aufatmen und einen kleinen Sieg erringen. Denn Apple, welches bisher nur Zahlungen über die eigene Infrastruktur zuließ, teilte mit, dass man ab nächstem Jahr auch das Verlinken auf andere Zahlungsdienste erlaube.

Der bisherige Ansatz sorgte vielerorts für Unmut, gleichzeitig klagte Spotify gegen den Konzern, da sich Apple so auf Kosten der Konkurrenz besser auf dem Markt positionieren konnte. Ein Abo für den Musikdienst kostet auf iOS-Geräte über 10 Euro, mit Apple Music (für 9,99 Euro) kann man da natürlich nicht mithalten. Ein Grund, weshalb man bei Spotify nur über einen kleinen Sieg spricht.

Spotify ist unter iOS preislich klar im Nachteil (Bild: Heidi Fin)

Denn der europäische Streamingdienst kämpft weiterhin als Gründungsmitglied der Koalition für App-Fairness gegen das Geschäftsgebaren von Apple. Neben Spotify ist beispielsweise auch Epic in der Koalition vertreten, ein weiteres Unternehmen, welches aktuell mit dem kalifornischen Hersteller zankt. Denn auch, wenn ab kommendem Jahr einige Apps über andere Wege ihr Geld erhalten können, so ist das noch lange nicht für alle Anbieter der Fall.

Daher sieht eine Übersicht von Forderungen der oben genannten Koalition nicht gerade anders als vor der Ankündigung aus. Lediglich der zweite Punkt, der eine freie und unbestimmte Kommunikation erfordert, erhielt ein Sternchen mit Anmerkung. Horacio Gutierrez – Chefjustiziar bei Spotify – lobt Apple, fordert aber endlich ein faires Miteinander.

Der Kampf um den App-Markt ist daher noch lange nicht vorbei und bis sämtliche Punkte der Initiative erfüllt werden, dürften noch einige Kompromisse, Rechtsstreitigkeiten und Jahre vergehen. Trotzdem zeigt sich, dass ein System, welches über Jahre Bestand hat, sich langsam zum besseren wendet. Jetzt muss Apple nur langfristig mitspielen.

Eigene Meinung:

Die großen App-Stores von Google und Apple müssen transparenter und offener werden, das ist notwendig, damit jeder von dem Verkauf oder der Lizenzierung von kleinen Programmen profitiert. Ich denke, dass Apple hier weitere Lockerungen anstreben sollte, schließlich zeigte die Vergangenheit, wie gut der Konzern an Apps mitverdient, Geld, das eigentlich den Entwicklern von Applikationen zusteht. Es bleibt spannend, wie sich das im kommenden Jahrzehnt verändert.

Via 9To5 Mac

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Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei Basic Thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in Basic Thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.