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Apple verbannt Fortnite aus dem App Store

Maria Gramsch
Unsplash.com / nuclearvee

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Der Streit zwischen Apple und Fortnite-Hersteller Epic Games geht weiter. Denn jetzt hat Apple angekündigt, die beliebte Gaming-App vorerst nicht wieder in den App Store einziehen zu lassen.

Erst vor wenigen Tagen hat US-Richterin Yvonne Gonzalez Rogers vor dem US-Bundesgericht in Oakland ein Machtwort im Streit zwischen Apple und Epic Games gesprochen. Es war das erste Urteil in dem seit Monaten andauernden Streit zwischen den beiden Tech-Rivalen.

Worum geht es im Streit zwischen Apple und Epic Games?

Doch wie sind die beiden Firmen überhaupt in diese missliche Lage gekommen? Grund war ein Vorstoß von Epic Games. Der Spiele-Entwickler wollte es seinen Nutzer:innen bei Fortnite ermöglichen, In-App-Käufe außerhalb des Apple-Systems zu tätigen. So wollte Epic Games die App-Store-Gebühren umgehen.

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Als Apple diesem Vorhaben nicht zustimmte, änderte Epic Games in der Fortnite-App heimlich den Code. So konnten Nutzer:innen direkt bei Epic kaufen. Damit umging der Spielehersteller die Apple-Provision. Apple schmiss Fortnite daraufhin kurzerhand aus dem App Store.

Apple gegen Epic Games: Die Details

US-Richterin Yvonne Gonzalez Rogers hat nun entschieden, dass Apple sein Zahlungssystem im App Store öffnen muss. So soll es App-Entwicklern möglich sein, auch andere Zahlungsmethoden in ihren Apps zu integrieren.

Denn bislang können In-App-Käufe nur über Apples hauseigenes System Apple Pay durchgeführt werden. Dabei fließen dann 30 Prozent der Einnahmen an den Technologie-Konzern. Zu viel – wie Epic-Gründer Tim Sweeney bereits seit 2015 moniert.

Der Streit schien mit der Entscheidung von Richterin Rogers nun zu einem Ende zu kommen. Doch nun steigen die Streithähne wieder in den Ring.

Apple verbannt Fortnite dauerhaft aus dem App Store

So Apple hat nun angekündigt, die Fortnite-App erst wieder in den App Store aufzunehmen, wenn alle rechtlichen Streitigkeiten zwischen den beiden Firmen beigelegt sind. Die Ablehnung von Seiten Apples geht aus einem Brief hervor, den Epic-Chef Tim Sweeney veröffentlicht hat.

Apple wirft dem Spieleentwickler in diesem Brief unter anderem „doppelzüngiges“ Verhalten vor. Denn während Epic in der Vergangenheit beteuert hat, sich künftig an alle Regeln für Entwickler im App Store halten zu wollen.

Apples Anwälte hingegen schreiben im Brief, Epic Games habe nach dem Gerichtsurteil darauf hingewiesen, das eigene Kaufsystem in der Fortnite-App nicht aufgeben zu wollen.

Die Anwälte teilten Epic Games nun mit, dass sie weitere Rückkehr-Gesuche von Epic Games erst prüfen wollen, wenn das Urteil der Richterin endgültig und nicht mehr anfechtbar ist. Laut Sweeney könne das noch mindestens fünf Jahre dauern.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.