Facebook investierte seit 2016 13 Milliarden in Sicherheitsthemen

Felix Baumann
Bild William Iven

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In den letzten Wochen kam ein Unternehmen besonders häufig in der kritischen Tech-Berichterstattung vor: Facebook. Neben den üblichen Problemen, die das Unternehmen bereits seit einigen Jahren nicht so wirklich in den Griff bekommen möchte, gaben Berichte des Wall Street Journals dem Image des Konzerns noch den Rest. Jetzt möchte man sich wieder ins rechte Licht rücken.

In einer neuen Veröffentlichung spricht Facebook davon, dass man seit den Wahlen im Jahr 2016 rund 13 Milliarden US-Dollar in Mechanismen zur Verbesserung der Sicherheit investiert hat. Insgesamt arbeiten inzwischen 40.000 Mitarbeiter:innen in diesem Bereich, im Oktober 2019 waren es noch 35.000 Angestellte. Diese fokussieren sich auf das Moderieren der Inhalte, der größte Teil sind extern angestellte Personen.

Ebenfalls möchte man aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und in Zukunft eher proaktiv, statt reaktiv auf Probleme und Risiken reagieren. Denn bisher deckten interne Untersuchungen immer wieder Schwächen auf, die viel zu spät in den Fokus der einzelnen Entwicklungsteams gerückt wurden.

Facebook hat mit einigen Problemen zu kämpfen (Bild: Brett Jordan)

Sicherheit und der Schutz von persönlichen Daten sollen in Zukunft bereits früh im Produktentwicklungszyklus diskutiert werden. Dafür sollen Experten zu diesen Themen hinzugezogen werden und einen Einfluss auf die tatsächliche Entwicklung bekommen. Im Werbegeschäft soll weiter an einem seriösen Image gearbeitet werden. In der ersten Hälfte des Jahres wurden 3,5 Millionen Anzeigen abgelehnt, da wichtige Informationen fehlten.

Instagram ist davon zunächst nur indirekt betroffen, trotzdem möchte das Netzwerk in Zukunft etwas an seinem Algorithmus arbeiten und den Nutzer in die Richtung der „gesünderen“ Inhalte stupsen. Ob die angekündigten Änderungen in Zukunft eine Auswirkung auf die Probleme haben, werden wir wohl erst in den nächsten Jahren herausfinden.

Eigene Meinung:

Facebook sieht seine eigenen Probleme und arbeitet an diesen. Was zunächst gut klingt, ist eine Tatsache, die eigentlich klar sein sollte. Das Unternehmen hat jahrelang zu wenig in diesem Bereich gemacht, jetzt muss man beweisen, dass man das Nutzervertrauen wieder verdienen kann.

Via Bloomberg Technology

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.