Unterhaltung

Die Höhle der Löwen: 8 Fragen an den Gründer von Iss doch Wurscht

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RTL / Bernd-Michael Maurer
geschrieben von Christian Erxleben

In diesem Fragebogen stellen wir Gründern und Teilnehmern der Vox-TV-Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“, richtig geraten, Fragen zu ihrem Produkt und ihren Erfahrungen mit der Show. Diesmal: Marco Peters, Gründer von Iss doch Wurscht.

Stelle unseren Lesern dein Produkt kurz vor.

Wir haben es uns mit unserem Foodtruck zur Aufgabe gemacht, Fast Food beziehungsweise „Die Currywurst“ modern zu interpretieren. Aufgrund der Corona-Pandemie kamen wir mit dem Foodtruck nicht mehr zum Einsatz.


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Aber unsere Gäste fragten nach Möglichkeiten an unsere Currywurst-Varianten zu kommen. Also versuchten wir den Geschmack des Street Foods nach Hause zu bringen und entwickelten unsere „Iss doch Wurscht“-Currywurst im Glas.

Die Idee zu Iss doch Wurscht

Wie bist du auf die Idee zu Iss doch Wurscht gekommen?

Als Kind des Ruhrgebietes ist Currywurst natürlich immer ein Thema gewesen. Leider musste man immer weiter fahren, um eine gute zu bekommen. Ich bin kritisch, ich beobachte, analysiere und überlege, was ich besser machen kann. So stelle ich auch mich, beziehungsweise „Iss doch Wurscht“ selbst, täglich in Frage und schaue, was besser geht.

2010 wurde ich auf ein Casting aufmerksam, in dem man Imbissbuden-Betreiber – so hießen Foodtrucks damals – suchte. Da dachte ich mir: Das ist die Chance, das zu machen, was dir selbst fehlt. Ein guter Imbiss. Gewonnen habe ich damals nicht, aber meinen Traum in die Realität umgesetzt.

Der Weg von Iss doch Wurscht zu DHDL und der Pitch

Wie bist du zu „Die Höhle der Löwen“ gekommen?

Als wir mit der Currywurst im Glas angefangen haben, bemerkten wir sofort unsere ersten Erfolge. Der erste Markt war nach jeder Lieferung in kürzester Zeit ausverkauft. Teilweise war die Wurst noch warm im Regal.

Nach 21 Tagen standen wir in 25 Supermärkten, hatten Anfragen zum weiteren Wachsen, aber die Dynamik brachte uns als Familienbetrieb schnell an unsere Grenzen. Da kam ein Wink mit dem Zaunpfahl: Ich haben eine „Die Höhle der Löwen“-Werbung auf Social Media gesehen.

Da habe ich gedacht: Ich schreib denen mal was die letzten drei Wochen passiert ist. Vielleicht sagen die „Wow, das klingt interessant“ oder „Melde dich noch mal wenn es boomt.“

Aber die Produktionsfirma fand es interessant und rief mich nach kurzer Zeit zurück und meinte „Sowas suchen wir.“ Dann ging es darum, das Casting-Verfahren zu überstehen und dann kam der erlösende Anruf: „Du bist dabei!“

Kurz vor deinem Pitch: Was ging in dir vor?

Bei der Aufzeichnung war ich eigentlich entspannt. Man wartet viel, geht gedanklich noch mal alles durch und dann geht es runter ins Studio. In dem Moment habe ich erstmals realisiert, wo ich da gerade bin.

Mir stehen gleich Investoren gegenüber, die mich auch völlig zerreißen könnten. Man steht vor der Tür und hört die Löwen reden und man merkt dann, dass aus den ganzen letzten Tagen plötzlich purer Ernst wurde. Es ging im wahrsten Sinne um die Wurst.

Wie liefen die Verhandlungen?

Ich habe mir vor dem Pitch noch einmal alle Folgen angeschaut. Häufige Fragen notiert und Antworten zurechtgelegt. Als ich dann vor den Löwen stand und meinen Pitch hinter mir hatte, habe ich es genossen. Alles, was ich mir überlegt hatte, war vergessen, weil alles auch völlig anders gelaufen ist.

Plötzlich stand Ralf Dümmel vor mir. Ich dachte erst, er möchte Nachschlag. Aber er wollte tatsächlich nicht nur den, sondern den Deal. Es ging alles so schnell und ich musste mir das danach alles nochmal erzählen lassen, was da überhaupt passiert ist.

Die nächsten Schritte für Iss doch Wurscht

Was ist seit der Aufzeichnung passiert?

Arbeit, Arbeit, Arbeit. Nach der Aufzeichnung geht es sofort los. Alle krempeln die Ärmel hoch und arbeiten an dem Produkt. Für uns Gründer ist es ein Doppelleben. Auf der einen Seite normal weiterarbeiten und mit niemandem darüber reden und auf der anderen Seite kommen so viele neue Dinge.

Wir wurden von einen Superteam aufgenommen, das so mit uns zusammenarbeitet, als wenn wir uns schon ewig kennen. Ralf sagte in der Sendung so oft den Satz „Du bekommst nicht nur mich, sondern ein Team von über 400 Mitarbeitern“ und als Zuschauer dachte ich mir immer, ob das dann auch so ist. Heute unterschreibe ich den Satz.

Die nächsten Schritte für Iss doch Wurscht?

Es wäre schön, den Fahrtwind der Sendung mitzunehmen und die Segel auf den neuen Kurs zu setzen. Gerne würde ich die Produkte von „Iss doch Wurscht“ in den Märkten etablieren und auch erweitern. Wir kommen aus dem Street Food und haben da noch einiges, was wir gerne veröffentlichen möchten.

Wie bewertest du rückblickend die bisherige Erfahrung „Die Höhle der Löwen“ für dich persönlich und für dein Produkt?

Es konnte mir einfach nichts Besseres passieren. Ich habe einen Partner und ein komplettes Team gefunden, die an das Produkt glauben, die ich immer erreichen kann und nicht weniger für das Produkt brennen als ich.

Ich habe keine Sekunde bereut und bin gespannt auf das, was passiert. Die Sendung ist nun ausgestrahlt und jetzt heißt es die Ärmel noch höher krempeln, als diese schon sind. Wir freuen uns auf alles was kommt.

Vielen Dank für das Gespräch.


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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Durch seine Arbeit im Social-Media- und Marketing-Ressort der INTERNET WORLD Business, am Newsdesk von Focus Online und durch sein Journalismus-Studium sowie sein redaktionelles Volontariat hat er in den Bereichen der Redaktion und des Social Media Managements mehrjährige, fundierte Erfahrung gesammelt. Beruflich und privat beschäftigt er sich mit Social Media, New-Work-Konzepten und persönlicher Entwicklung.

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