Unterhaltung Wirtschaft

Homescreen! Ein Blick auf das Smartphone von Nico Winkelhaus

Homescreen, iPhone, Apple, Apps, Yannik Markworth, klein aber, YouTube-Agentur, Nils-Hendrik Höcker, Martin Hügli
geschrieben von Christian Erxleben

In der Serie „Homescreen!“ präsentieren wir dir regelmäßig die Homescreens von Menschen aus der Social Media-, Marketing-, Medien- und Tech-Welt – inklusive spannender App-Empfehlungen und Tipps für alles von To-Do-Listen bis zum kleinen Game für zwischendurch. Heute: Nico Winkelhaus, Head of Digital Marketing bei Payback.

Ich bin seit vielen Jahren Android-Nutzer und das aus Überzeugung – vor allem wegen der hohen Flexibilität. Um mir umständliches Wechseln zu ersparen und Abstimmungen kurz zu halten, nutze ich mein Smartphone sowohl für Privates als auch für Geschäftliches.

Wobei das Private bei der App-Nutzung deutlich stärker vertreten ist. Geschäftliches regele ich weiterhin primär über den Laptop.

Ohne Espresso geht nichts

Eine App, die mir morgens am meisten hilft, ist Kasa (für iOS). Allerdings ganz ohne mein Zutun. Mit ihr steuere ich meine Espressomaschine automatisch per Uhrzeit – und manuell von unterwegs. Sonst wäre mein Koffeinhaushalt für den Tag nicht geregelt.

Sie braucht rund 60 Minuten zum richtigen Aufheizen, sonst schmeckt der Espresso nicht wie in einer italienischen Autobahnraststätte. Deshalb geht es ohne eine vernünftige Zeitsteuerung nicht. Und ohne Espresso will mich morgens lieber niemand sehen.

Nico Winkelhaus, Payback

Nico Winkelhaus, Head of Digital Marketing bei Payback.

Die wichtigsten Apps auf meinem Homescreen sind neben der Corona-Warn-App (für iOS) – die ich aufgrund der Eincheck-Funktion aktuell wieder häufiger nutze – Payback (für iOS) und die Bubble (für iOS).

Letztere dient als eine Art Intranet. Hierüber erfahre ich alle relevanten Informationen rund um die gesamte Loyalty-Partner-Unternehmensgruppe und habe Zugriff auf unsere Benefits, Auszeichnungen und überlebenswichtige Infos wie den täglichen Menüplan in der Kantine.

Podcasts als Suchtgefahr

Ich würde mich als Podcast-süchtig bezeichnen: beim Joggen, beim Pendeln, beim Reisen. Sie begleiten mich egal wohin. Deshalb habe ich stets über 100 Podcasts auf der SD-Karte mit über 20 Gigabyte auf Abruf. Darunter sind sehr viele Business-Podcasts aus dem Digital-, Tech- und Marketing-Bereich.

Ich bin ein großer Fan des „Doppelgänger Podcast“ von Digital Kompakt, Emarketer, App Masters oder den Scott-Galloway-Podcasts. News, Entertainment- oder Freizeitthemen wie Kochen oder Familien-Podcasts sind ebenfalls Teil der Auswahl.

Android, Homescreen, Apps, Nico Winkelhaus, Payback

Der Homescreen von Nico Winkelhaus, Head of Digital Marketing bei Payback.

Die Sammlung ist mittlerweile lebensfüllend – sodass ich womöglich gar nicht mehr dazu komme, alle einmal zu hören. Um den Überblick über die umfangreichen Inhalte zu behalten, ist mir ein flexibel konfigurierbarer Podcast-Player wichtig. Mit Beyond Pod wurde ich fündig. Rein optisch überzeugt er nicht so sehr, aber dafür ist er mega flexibel – ein großer Pluspunkt.

Wenn es zwischendurch mal was zum Lachen sein darf, setze ich auf die Deep-Fake-App Reface (für iOS). Mit ihr lassen sich im Nullkommanichts das eigene Gesicht oder das der Kollegen in lustige GIFs oder Videos montieren.

Apps regeln den Familienalltag

Auch in Sachen Familienorganisation setze ich auf digitale Helfer: Mit der App Family Link (für iOS) habe ich die Tablets meiner Kinder im Blick. An- oder Ausschalten, tägliches Zeitbudget, neue Apps freigeben oder bestehende Apps sperren wird mit der App zum Kinderspiel und erspart mir so mache Diskussion.

Mit Spieler Plus (für iOS) organisieren wir im Fußballverein meiner Kinder die Termine und Teilnehmer. Ein praktischer Begleiter, allein schon wegen der Dokumentationspflichten aus den Covid-Hygienekonzepten.

Zuverlässige Wetterprognosen

Seit der Pandemie brauche ich zudem mindestens zwei Wetter-Apps, da die Vorhersagen deutlich schlechter geworden sind. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass die stark eingeschränkten Flugbewegungen dafür verantwortlich sind, weil dadurch die Datenpunkte für Wettermodelle reduziert sind.

Ob’s stimmt? Seitdem schaue ich mir täglich mindestens Weather Pro (für iOS) und die Wetter-Anwendung von Google an – bei drei Kindern sind Wetter-Prognosen ein sehr elementarer Use Case für die Familienlogistik.

Ein weiterer relevanter Alltagsbegleiter ist auch Google Notizen (für iOS). Hier planen meine Frau und ich gemeinsame Einkaufslisten. Die Listen passen wir übers Smartphone an – oder ich ergänze die Liste per Voice am Smartphone oder Smart Speaker – das läuft im Regelfall ganz smooth.

Auch interessant:

Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Durch seine Arbeit im Social-Media- und Marketing-Ressort der INTERNET WORLD Business, am Newsdesk von Focus Online und durch sein Journalismus-Studium sowie sein redaktionelles Volontariat hat er in den Bereichen der Redaktion und des Social Media Managements mehrjährige, fundierte Erfahrung gesammelt. Beruflich und privat beschäftigt er sich mit Social Media, New-Work-Konzepten und persönlicher Entwicklung.

Kommentieren