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Tesla startet bundesweiten Ökostrom-Tarif

Fabian Peters
Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

In Kooperation mit dem britischen Energieversorger Octopus Energy startet Tesla einen eigenen Ökostrom-Tarif. Der Tesla-Strom soll bundesweit zur Verfügung stehen. Zunächst ist er jedoch Verbraucher:innen mit einer Solaranlage und Tesla-Powerwall vorbehalten. 

Tesla bietet Ökostrom-Tarif an

Tesla will den hiesigen Strommarkt aufmischen und bietet ab sofort einen eigenen Ökostrom-Tarif an. Bereits seit einigen Monaten testet der E-Autobauer das Angebot in Baden-Württemberg und Bayern. Doch seit dem 18. Oktober 2021 soll der Tesla-Strom prinzipiell bundesweit verfügbar sein.

Allerdings ist der Tarif zunächst an einige Voraussetzungen geknüpft. Denn um den Ökostrom zu beziehen, müssen potenzielle Kund:innen sowohl eine Solaranlage als auch eine Tesla Powerwall ihr Eigen nennen. Kooperationspartner Octopus Energy verspricht derweil ein sauberes und digitalisiertes Energiesystem.

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Was kostet der Tesla-Strom?

Berichten zufolge wollen Tesla und Octopus Energy den Ökostrom zunächst zum Einkaufspreis anbieten. Hinzu kommen die Grundgebühr des jeweiligen Netzbetreibers sowie eine monatliche Pauschale in Höhe von drei Euro.

Laut zahlreichen Beiträgen aus dem TTF-Forum, der größten deutschen Tesla-Community, sei der Stromtarif jedoch verhältnismäßig teuer. Zwar ist der Tesla-Strom zunächst Verbraucher:innen mit einer Solaranlage sowie einer Tesla-Powerwall vorbehalten. Allerdings versprechen die beiden Anbieter flexible Preise und Tarife.

Auf Basis einer Künstlichen Intelligenz will Energieversorger Octopus Energy mitunter sogar stündlich den preiswertesten Tarif ermitteln. Quasi in Echtzeit würden damit auch die Preise für die Kund:innen schwanken und sich stets den günstigsten Tarifen anpassen.

Tesla-Powerwalls als virtuelle Kraftwerke

Mithilfe der Tesla-Powerwall sollen Kund:innen den Tesla-Strom derweil zu Hause zwischenspeichern können. Langfristig gesehen wollen der E-Autobauer und Energieversorger Octopus die Powerwalls sogar untereinander vernetzen und zu einer Art virtuellem Kraftwerk verbinden.

Wenn der Strom am Energiemarkt knapp wird, hätte Tesla dann wiederum die Möglichkeit, den Strom aus den Powerwalls in das öffentliche Netz einzuspeisen. Die Kund:innen sollen an den Einnahmen entsprechend beteiligt werden.

Mit dem Ausbau der Powerwall-Infrastruktur sollen die Strompreise letztlich günstiger ausfallen als bei der Konkurrenz, so das Versprechen. Inklusive Hardware sind die Batteriespeicher bei Tesla ab einem Preis in Höhe von 9.600 Euro erhältlich.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).