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Mit diesen 7 Tipps optimierst du deine YouTube-Infobox

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Pixabay.com / Kaufdex
geschrieben von Marinela Potor

Deine YouTube-Infobox kann eine wahre Goldgrube für Traffic, SEO und Einnahmen sein – wenn du es richtig angehst. Wir zeigen dir, wie du deine YouTube-Infobox optimieren und das meiste aus ihr herausholen kannst.

Es ist erstaunlich, wie viele Möglichkeiten die YouTube-Infobox bietet – und wie sehr sie von so vielen Kreativschaffenden und Unternehmen vernachlässigt wird. Die Infobox ist sogar vermutlich das am meisten vernachlässigte Marketing-Instrument auf YouTube.

Dabei können Interessierte mit einer guten Infobox-Beschreibung deine Videos schneller finden. Du kannst außerdem deine Suchmaschinen-Rankings verbessern, Traffic zu anderen Websites und Social-Media-Profilen generieren, sowie Affiliate- und Werbelinks einbauen.


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Im Folgenden haben wir daher sieben Tipps zusammengetragen, mit denen du deine YouTube-Infobox optimieren kannst.

1. YouTube-Infobox optimieren: Finde ein gesundes Mittelmaß

Bei der Infobox begehen YouTuber oftmals einen dieser zwei Fehler: Sie ignorieren sie nahezu komplett oder sie spammen sie voll mit Links und Keywords. Der Schlüssel zum Erfolg ist daher ein gesundes Mittelmaß zu finden.

Nicht stur Keywords setzen

Dabei willst du aber weder nur stur auf Keywords setzen noch SEO und Marketing komplett ignorieren. Überlege daher, welche Keywords elementar wichtig sind und verarbeite diese in natürlicher Sprache in den Text.

Wenn du unsicher bist, nutze kostenlose Keyword-Tools wie etwa Ubersuggest oder Hypersuggest, die dir dabei helfen können, gute Keywords zu wählen.

Setze gerne Links – die sinnvoll sind

Setze gerne Links, aber übertreibe es nicht. Wenn aus dem Video heraus ein oder zwei bestimmte Affiliate-Links sinnvoll sind, setze diese. Verlinke dann aber nicht noch alle deine anderen Marketing-Links.

Bei Links zu Blogs, Unternehmensseiten und Social-Media-Profilen musst du nicht ganz so sparsam sein. Tatsächlich interessieren sich viele Viewer dafür, dir auf weiteren Kanälen zu folgen. Entscheide dich aber auch hier für die wichtigsten Kanäle und verlinke diese.

Hier kannst du abwägen, ob es sinnvoll ist, stets die gleichen Kanäle zu verlinken oder ob du auch mal Abwechslung hineinbringen möchtest. Wenn du etwa einen Food-Blog hast, der eigentlich nichts mit deinen YouTube-Inhalten zu tun hat, kannst du diesen Link zum Beispiel sporadisch setzen, wenn es zu deinem Video passt.

2. Harmonie zwischen YouTube-Infobox und Video

Die Infobox sollte generell zu deinem Video passen. Das bietet auch deinen Fans den meisten Mehrwert. Schließlich können sie dann entspannt hier nach dem Video alle wichtigen Zusatzinformationen nachlesen.

Gute YouTuber wissen das und sprechen in ihren Clips auch die Infobox an. Beispiel: In einem Video über Gartentipps erwähnst du verschiedene Produkte. Anstatt, dass du diese alle extrem ausführlich im Video beschreibst, kann hier ist ein kurzer Hinweis an deine Zuschauer:innen sinnvoll sein, in etwa: „Ich verlinke euch alle Produkte in der Infobox.“

Das hat gleich mehrere Vorteile. Du kannst dich im Video auf die Inhalte konzentrieren und die Zuschauer:innen sind nicht abgelenkt, weil sie sich Produktnamen notieren. Gleichzeitig animierst du damit auch dazu, die Infobox zu öffnen und deine weiteren Inhalte dort zu lesen.

Daher gibt es auch keine Einheitsregeln, was in eine gute YouTube-Infobox muss. Wenn es dein Video erlaubt oder hilfreich für deine Fans ist: Setze viele Links. Wenn es für das entsprechende Video dagegen weniger relevante Links oder Informationen gibt, sei entsprechend sparsam in der Infobox-Beschreibung.

3. Gestalte die YouTube-Infobox unterhaltsam

Es stimmt, dass die Infobox lediglich Text und Links erlaubt. Doch das muss nicht heißen, dass deine Beschreibung langweilig sein muss. Bemühe dich daher, die Infobox so unterhaltsam wie möglich zu gestalten. Das ist auch für deine Fans spannender.

Überlege dir zunächst genau, worum es in deinem Video geht und wie du den Inhalt in einem kurzen und knackigen Infotext zusammenfassen kannst. Denn oftmals lesen Zuschauende sogar zunächst die Beschreibung, um dann zu entscheiden, ob sie das Video anschauen. Je interessanter die Infobox ist, desto mehr profitieren auch deine Inhalte.

Vermeide außerdem dichte Textblöcke, die das Lesen erschweren. Bringe stattdessen über Absätze und Leerzeilen Struktur in die Infobox herein. Das macht es letztlich einfacher, die Inhalte zu lesen und zu verarbeiten – insbesondere auf mobilen Geräten.

Zusatztipp: Bei sehr langen Videos empfiehlt YouTube, die Inhalte in Kapitel zu unterteilen. Diese kannst du dann auch in deiner Infobox nochmals aufgreifen. Das macht es einfacher, im Video direkt zu den entsprechenden Stellen zu springen.

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Kapitel in der Infobox helfen bei der Orientierung. (Foto: Screenshot / YouTube)

4. Konzentriere dich auf die ersten Zeilen

Wenn jemand deine Videos schaut, sind lediglich die ersten zwei bis drei Zeilen deiner Infobox unter dem Video sichtbar. Um die gesamte Beschreibung zu lesen, muss jemand aktiv auf „Mehr“ klicken.

Entsprechend sollten deine ersten Wörter gut überlegt sein und zum Öffnen der ganzen Beschreibung animieren. Andernfalls hast du dir viel Mühe für eine gute Beschreibung gegeben, die keiner liest.

YouTube empfiehlt außerdem, dein wichtigstes Keyword am Anfang des sichtbaren Feldes zu platzieren, um so auch beim SEO-Ranking auf Google und YouTube eine bessere Platzierung zu erhalten.

5. Nutze Hashtags

Was viele nicht wissen: Auch auf YouTube kannst du in der Infobox Hashtags setzen. Wenn jemand nach diesen Hashtags sucht, können so auch deine Videos angezeigt werden.

Die Hashtags in deiner YouTube-Infobox sind außerdem klickbar. Das heißt: User können darauf klicken und weitere verwandte Inhalte und Videos finden. Das ist ein sehr guter Service und deine Fans werden das zu schätzen wissen.

Gleichzeitig kannst du Trend-Hashtags in deine Video-Beschreibung einbauen, um so schneller gefunden zu werden. Beachte dabei, dass YouTube eine Obergrenze von 15 Hashtags in der Beschreibung hat.

6. Denke bei der YouTube-Infobox auch an Anzeigen

Wenn du deinen YouTube-Kanal monetarisierst, solltest du bei deiner Infobox auch Anzeigen im Blick behalten. Denn Werbungtreibende suchen aktiv nach bestimmten Keywords, um ihre Anzeigen auf passende Videos zu platzieren.

YouTube selbst gibt hier mehrere Tipps, um deine Metadaten in der Infobox für Anzeigen zu optimieren:

  • Achte auf passende Überschriften, Tags und Beschreibungen.
  • Insbesondere die Metadaten sollten dein Video treffend beschreiben.
  • Überlege genau, welche Wörter du benutzt. Denn im falschen Kontext oder auch ohne Kontext kann ein bestimmtes Wort allein abschreckend für Werbungtreibende wirken.

7. Nutze die Vorlage

Eine gute YouTube-Infobox zu erstellen, ist nicht immer so leicht und kostet unter Umständen auch Zeit. Nutze daher die Infobox-Vorlage (Upload Defaults), um so nicht für jedes Video eine komplett neue Box erstellen zu müssen.

Eine YouTube-Vorlage übernimmt alle Voreinstellungen aus einem Video und zeigt dir diese dann automatisch beim nächsten Video an. Dabei unterteilt die Vorlage die einzelnen Aspekte der Infobox nochmals in einzelne Kategorien, die du individuell anpassen kannst.

Das macht es extrem einfach, die Infobox für neue Videos anzupassen. Du findest die Upload Defaults in deinem Creator Studio.

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Vorlagen sparen Zeit. (Foto: Screenshot / YouTube)

Fazit: Der Aufwand lohnt sich

Es ist natürlich mehr Aufwand, neben deinen Videoinhalten auch noch deine YouTube-Infobox zu optimieren. Doch der Aufwand lohnt sich.

Zum einen bietest du deinen Fans mit einer informativen Infobox einfach einen guten Service. Darüber hinaus kann auch dein Kanal profitieren, wenn deine Videos durch gute SEO-Arbeit in der Infobox besser ranken.

Und zu guter Letzt bietet deine YouTube-Infobox dir auch eine gute Plattform, um andere Websites und Social-Media-Profile zu platzieren sowie Affiliate-Links zu setzen, mit denen du deine Einnahmen erhöhen kannst.

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin von Mobility Mag.

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