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Russland sperrt Instagram – Influencer frustriert

Fabian Peters
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Russland hat Instagram blockiert. CEO Adam Mosseri teilte mit, dass die Sperrung rund 80 Millionen User betreffen werde. Die russische Regulierungsbehörde Roskomnadsor rechtfertigt die Maßnahme als Gegenreaktion zu Metas Entscheidung, Gewaltaufrufe gegen russische Militärs und Politiker zuzulassen.

Russland hat Instagram in der Nacht vom 13. auf den 14. März gesperrt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat die russische Kommunikationsaufsichtbehörde die Menschen zuvor aufgefordert, ihre Fotos und Videos von Instagram zu löschen. Außerdem hat die Behörde einen Wechsel zu den eigenen „wettbewerbsfähigen Internetplattformen“ nahegelegt.

Instagram-Mutterkonzern Meta hatte eine Woche zuvor erklärt, dass der Konzern Gewaltaufrufe gegen russische Militärs und Politiker auf seinen Plattformen Instagram und Facebook in einigen Ländern vorübergehend zulassen wolle. In einem Statement erklärte Meta, dass es falsch wäre, die Menschen daran zu hindern, ihren Widerstand gegenüber der russischen Armee zu äußern.

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Russland leitet Verfahren gegen Meta ein

In Russland wurde diese Entscheidung mit Empörung aufgenommen. Die russischen Behörden haben zudem ein Verfahren gegen Meta eingeleitet und wollen den US-Konzern als „extremistische Organisation“ einstufen.

Die russische Regulierungsbehörde Roskomnadsor bezeichnet die Entscheidung des Unternehmens wiederum als einen Verstoß gegen internationales Recht. Nachdem Russland bereits zuvor Instagram-Tochter Facebook blockiert hatte, teilte Instagram-CEO Adam Mosseri nun via Tweet mit, dass die Sperrung von Instagram rund 80 Millionen User in Russland betreffen werde.

Um den Informationsfluss zum Ukraine-Krieg, den Russland lediglich als „Spezial-Operation“ bezeichnet, zu unterbinden, hat der Kreml bereits zuvor nach und nach die sozialen Medien eingeschränkt.

Russland sperrt Instagram: Russischen Influencer frustriert

Wie das Tech-Magazin The Verge berichtet, haben zahlreiche russische Influencer bereits zuvor Abschiedsnachrichten an ihrer Follower geschickt. Gleichzeitig haben sie darauf hingewiesen, dass sich das Verbot mit einer VPN-Software umgehen lasse.

Die Washington Post berichtet derweil, dass sich die russische Mode-Influencerin Karina Nighy in einem Live-Video über das Verbot beklagt hat. Ihr würden die Arbeit und das Einkommen genommen, heißt es dort. Laut Daily Mail bedauerte die russische Beauty-Influncerin Liza Lukasheva das Verbot in einem Video sogar unter Tränen.

Für sie sei Instagram alles: „Es ist meine Seele“, sagt sie dort. Ein kritisches Wort über den Krieg oder ein Wort über die Menschen in der Ukraine verloren die beiden Influencerinnen jedoch nicht.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).