Roboter, Schach, Unfall, KI

Schachmatt: Roboter bricht Kind bei Schach-Turnier den Finger

Beatrice Bode
unsplash.com/GR Stocks

In Russland kam es zu einem Unfall bei einem Schach-Turnier. Ein Roboter brach einem siebenjährigen Jungen während einer Partie den Finger. 

Schach gilt normalerweise als eher ruhige Sportart, bei der die Verletzungsgefahr relativ niedrig ist. Dass Spieler:innen durchaus zu Schaden kommen können, zeigte sich jetzt bei einem Schach-Turnier in Russland.

Schach-Roboter bricht menschlichem Gegner den Finger

Bei den Moskauer Chess Open hat ein Roboter einem siebenjährigen Jungen den Finger gebrochen. Das berichtet unter anderem die russische Nachrichtenagentur TASS.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Durch verschiedene Social Media-Kanäle kam zudem ein Video des Vorfalls in Umlauf. Dabei ist zu sehen, dass der Schach-Roboter gleichzeitig mehrere Partien Schach spielte, unter anderem gegen den besagten Jungen.

Als der Siebenjährige seinen Zug beendet hatte, wollte der Roboter seine eigene Figur setzen. Dabei waren die Hände des Jungen weiterhin am Schachbrett. Daraufhin wurde ein Finger des Kindes zwischen der Schachfigur des Roboters und dem Schachbrett eingeklemmt. Mehrere Erwachsene versuchten sofort ihn zu befreien – mit Erfolg.

Moskauer Schachverband verteidigt sich

Der Moskauer Schachverband habe den Roboter gemietet, erklärt dessen Präsident Sergei Lazarev. Obwohl der Roboter oft an verschiedenen Orten im Beisein von Spezialisten ausgestellt worden wäre, habe der Betreiber in diesem Fall offenbar nicht richtig aufgepasst.

Das Kind machte eine Bewegung und der Roboter hätte Zeit gehabt, zu reagieren, aber der Junge stürzte herbei und der Roboter packte ihn. Wir hatten nichts mit dem Roboter zu tun.

Zunächst musste der junge russische Spieler das Turnier unterbrechen. Am folgenden Tag konnte er die Partie allerdings beenden – mit einem Gips an der betroffenen Hand.

Eltern des Kindes wollen Roboter zur Rechenschaft ziehen

Die Eltern des Kindes wollen sich nun mit dem Fall an die Staatsanwaltschaft wenden, heißt es im Bericht der TASS weiter. Vonseiten des Schachverbandes wolle man die Familie so gut es geht unterstützen.

Und die Betreiber von Robotern werden sich wahrscheinlich Gedanken über die Verbesserung des Schutzes machen müssen, damit sich eine ähnliche Situation nicht wiederholt.

Wie schlimm die Verletzung des Kindes wirklich ist, kann den berichtenden Medien nicht abschließend entnommen werden. Während einige von einem gebrochenen Finger berichten, sagen andere, dass es keine ernsthafte Verletzung sei. Der Gips solle nur bei der schnelleren Heilung der Hand helfen.

In einer Sache sind sich allerdings alle einig: Auch bei der Sportart Schach kann es wider jeder Erwartung zu Verletzungen kommen.

Auch interessant: 

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,2 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

STELLENANZEIGEN
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Mütec Instruments GmbH in Seevetal
Marketing Manager (m/w/d) – Web, SEO, Content...
open next GmbH in Köln
SEO Digital Marketing Consultant (Mensch)
Instaffo GmbH in Berlin
Praktikum Social Media & Content Creation...
Henkel AG & Co. KGaA in Hamburg
Senior Online Marketing Manager:in
Mandarin Medien Gesellschaft für ... in Schwerin, Ro...
Digital Marketing Specialist (m/w/d)
Domino Deutschland GmbH in Wiesbaden, Wiesbaden, Mainz
Social Media Manager (all genders)
Almato AG in Stuttgart, Reutlingen
Corporate Social Media Manager*in (w/m/d)
TÜV Rheinland Group in Köln
Teile diesen Artikel
Folgen
Beatrice ist Multi-Media-Profi. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.