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Definition und KPI: Das sind die 8 wichtigsten SEA-Kennzahlen

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Unsplash.com / Carlos Muza
geschrieben von Christian Erxleben

In fast jeder erfolgreichen Marketing-Strategie spielt Suchmaschinenwerbung (SEA) eine zentrale Rolle. Damit du deine Kampagnen erfolgreich messen kannst, stellen wir dir die acht wichtigsten SEA-Kennzahlen vor. Welche KPI verwendest du in der SEA-Analyse?

Definition: Was ist SEA?

SEA ist die Abkürzung für den englischen Begriff Search Engine Advertising und bedeutet übersetzt Suchmaschinenwerbung. Dabei handelt es sich um alle Formen von bezahlten Anzeigen innerhalb von Suchmaschinen wie Google.

Bei vielen Suchfragen erscheint bei Google die bezahlte Suchmaschinenwerbung, die als Anzeige gekennzeichnet ist, vor den organischen Suchergebnissen, die aufgrund von guter SEO-Arbeit verbessert werden können.


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Warum ist SEA für Marketing-Verantwortliche relevant?

Mit weit über zwei Milliarden Nutzer:innen ist Google die mit Abstand größte Suchmaschine und zugleich wichtigste digitale Plattform der Welt. Alleine im Mai 2022 gab es laut Statista über 85 Milliarden (!) Zugriffe auf Google.com.

Wer also von den Menschen gefunden werden will, findet im Search Engine Advertising ein mächtiges Marketing-Instrument, das ein Teil der meisten Online-Marketing-Kampagnen sein sollte.

KPI: Das sind die 8 wichtigsten SEA-Kennzahlen

Doch um wirklich erfolgreiche Suchmaschinenwerbung zu betreiben, ist es essenziell, die Daten richtig zu analysieren. Dafür ist es wichtig, SEA KPI zu kennen und zu errechnen.

Damit dein Einstieg in die Welt der bezahlten Suchmaschinenwerbung glatt verläuft, stellen wir dir acht wichtige SEA-Kennzahlen samt Definition und Berechnung vor.

1. Click-Through-Rate (CTR)

Die Click-Through-Rate beschreibt die Anzahl der Menschen, die eine Anzeige bei Google gesehen und auch darauf geklickt haben.

Die CTR berechnet sich mit folgender Formel:

  • Anzahl der Klicks (100) / Anzahl der Impressionen (1.000) = CTR (10,0 Prozent)

2. Cost-per-Click (CPC)

Der Cost-per-Click ist die zweite der SEA-Kennzahlen, die du auf jeden Fall kennen solltest. Der CPC beschreibt die durchschnittlichen Kosten, die dich ein Klick auf deine Anzeige kostet.

Der CPC berechnet sich mit folgender Formel:

  • Kosten in Währung (100 Euro) / Anzahl der Klicks (1.000) = CPC (0,1 Euro)

3. Conversion-Rate (CVR)

Der dritte SEA KPI aus dem Standard-Repertoire im Suchmaschinenmarketing ist die Conversion-Rate – kurz CVR. Die CVR setzt die Anzahl der Conversions mit der Anzahl der Klicks in Verhältnis.

Die CVR berechnet sich mit folgender Formel:

  • Anzahl der Conversions (100) / Anzahl der Klicks (1.000) = CVR (10 Prozent)

4. Cost-per-Order (CPO)

Der nächste zentrale SEA-Begriff ist der sogenannte Cost-per-Order. Hinter dieser Kennzahl verbirgt sich, wie teuer es ist, einen Kaufabschluss, eine Bestellung oder einen Lead abzuschließen.

Der CPO berechnet sich mit folgender Formel:

  • Kosten (1.000 Euro) / Conversions (100) = CPO (10 Euro)

5. Umsatz pro Klick

Insbesondere Shop-Betreiber und Unternehmen aus dem E-Commerce-Sektor wollen wissen, wie viel Geld sie mit einem Klick auf eine SEA Ad verdient haben. Die richtige Kennzahl dafür ist der sogenannte Umsatz pro Klick.

Der Umsatz pro Klick berechnet sich mit folgender Formel:

  • Generierter Umsatz (100 Euro) / Anzahl der Klicks (20) = Umsatz pro Klick (5 Euro)

6. Return on Advertising Spend (ROAS)

Zu den wichtigsten und bekannten KPI im SEA-Bereich zählt definitiv der ROAS. Er beschreibt letztendlich, wie viel Geld eine Kampagne eingespielt hat. Dafür werden die Kosten der Kampagne mit dem Umsatz ins Verhältnis gesetzt. Ein ROAS über 100 Prozent ist dementsprechend positiv.

Der ROAS berechnet sich mit folgender Formel:

  • (Umsatz (100 Euro) / Kosten (10 Euro)) * 100 = ROAS in Prozent (1.000 Prozent)

7. Kosten-Umsatz-Relation (KUR)

Eine weitere zentrale Kennzahl in der Suchmaschinenwerbung ist die KUR. KUR ist die Abkürzung für Kosten-Umsatz-Relation und stellt – richtig geraten – die Werbekosten mit dem generierten Umsatz ins Verhältnis.

Die KUR berechnet sich mit folgender Formel:

  • (Kosten (100 Euro) / Umsatz (1.000 Euro)) * 100 = KUR in Prozent (10 Prozent)

8. Durchschnittlicher Warenkorbwert

Der letzte SEA-KPI, der jedem Online Marketing Manager ein Begriff sein sollte, ist der durchschnittliche Warenkorbwert. Das heißt: Wie viel Umsatz beziehungsweise Geld generiert der durchschnittliche User bei seinem Einkauf im Online-Shop?

Der durchschnittliche Warenkorbwert berechnet sich mit folgender Formel:

  • Umsatz (1.000 Euro) / Anzahl der Conversions (100) = durchschnittlicher Warenkorbwert (10 Euro)

Fazit

Selbstverständlich stellen die genannten und vorgestellten Kennzahlen, Begriffe und KPI nur einen Grundstock an Berechnungs- und Analyse-Möglichkeiten im Search Engine Advertising dar.

Es ist für jeden SEA Manager und Online Marketing Manager von zentraler Bedeutung, die vorhandenen Messmethoden auf die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen zuzuschneiden.

Das heißt konkret: Wer keinen Online-Shop betreibt, muss sich keinesfalls mit dem durchschnittlichen Warenkorbwert auseinandersetzen. Dementsprechend sollte sich jeder Verantwortliche seine eigenen zentralen SEA-Kennzahlen in einem Excel-Sheet zusammenstellen und regelmäßig überprüfen.

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Durch seine Arbeit im Social-Media- und Marketing-Ressort der INTERNET WORLD Business, am Newsdesk von Focus Online und durch sein Journalismus-Studium sowie sein redaktionelles Volontariat hat er in den Bereichen der Redaktion und des Social Media Managements mehrjährige, fundierte Erfahrung gesammelt. Beruflich und privat beschäftigt er sich mit Social Media, New-Work-Konzepten und persönlicher Entwicklung.

1 Kommentar

  • Danke erstmal für die Übersicht. Was ist mit CPV und Conversion-Wert? Die wären ja auch sinnvoll zu betrachten, oder? Denn eigentlich kann der Fokus auch woanders liegen, sofern es dem Wunsch des Kunden entspricht, wie etwa die Ausgaben für Views oder der Verdienst an gewonnenen Conversions.

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