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Pinterest-SEO: 11 Tipps, mit denen du deine Sichtbarkeit erhöhen kannst

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Pinterest
geschrieben von Marinela Potor

Pinterest ist in den vergangenen Jahren zum ernsthaften Konkurrenten für Instagram und Co. und eine interessante Einnahmequelle für Unternehmen geworden. Wir zeigen dir daher, wie du dein Pinterest-SEO für eine bessere Sichtbarkeit optimieren kannst. 

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Pinterest mausert sich derzeit zu einer der wachstumsstärksten Social-Media-Plattformen. So verzeichnete die Plattform im August 2021 weltweit 454 Millionen aktive User. In Deutschland verzeichnet der Pinterest-Anzeigenmanager mehr als 15 Millionen User, die jeden Monat über vier Millionen Inhalte speichern.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass auch Unternehmen vermehrt Pinterest für sich entdecken. Doch mit wachsender Konkurrenz wird es auch hier schwieriger, nicht in der Masse unterzugehen. Wir haben daher elf Tipps für dein Pinterest-SEO zusammengestellt, mit denen du die Sichtbarkeit deiner Pins erhöhen kannst.


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Pinterest-SEO: Warum ist das überhaupt wichtig?

Viele denken bei Pinterest vermutlich nicht direkt an SEO oder Suchmaschinen. Dabei ist gerade auf dieser Plattform Langzeit-SEO von größter Bedeutung. Denn User suchen hier – anders als bei Facebook oder Twitter – weniger nach aktuellen Inhalten, sondern vielmehr gezielt nach Inspiration. Und diese ist zeitlos.

Somit kann Content wieder und immer wieder aufgerufen werden – seien es Dekorationstipps fürs Home Office oder DIY-Geschenkideen.

Im Grunde ist Pinterest daher eine riesige Ideen-Suchmaschine. Je besser deine Pins zu finden sind, desto mehr Sichtbarkeit bekommen deine Produkte und desto mehr kannst du letztlich auch verkaufen. Die folgenden Tipps können dir dabei helfen.

1. Verifiziere dein Unternehmen

Im ersten Schritt ist es sehr hilfreich für dein Pinterest-SEO, wenn du dein Profil verifizierst. Dafür muss ein Katalog aktiv sein, dein Tag muss funktionieren und du musst die Händlerrichtlinien von Pinterest erfüllen.

Erfüllst du diese Voraussetzungen, kannst du dich für das „Verifizierte-Händler-Programm“ von Pinterest bewerben. Verifizierte Händler erwecken nicht nur mehr Vertrauen bei Nutzer:innen. Pinterest zeigt Usern bevorzugt geprüfte Marken bei der Suche an.

Darüber hinaus lohnt es sich ebenfalls, deine Website zu verifizieren. Dazu gibt es bei Pinterest einen speziellen Prozess. Sobald deine Domain geprüft ist, bekommst du einen Haken neben deinem Domain-Namen und die Domain erscheint oben in deinem Profil.

Das verbessert nicht nur deinen Website-Traffic. Pinterest bewertet im Ranking verifizierte Profile sowie Profile mit verifizierten Websites höher. Eine verifizierte Website eröffnet dir ebenfalls Zugang zu mehr Analytics-Daten, was ebenfalls sehr hilfreich sein kann.

2. Achte auf Keywords in deiner Pinterest-Bio

Eine gute Bio beschreibt kurz und knackig, wer du bist und was du anbietest. Dabei kannst du natürlich so kreativ und persönlich sein wie du möchtest. Achte aber ebenfalls darauf, einige für deine Marke relevante Keywords mit einzubauen.

Denn deine Bio-Beschreibung ist ein Faktor, den der Pinterest-Algorithmus abgreift, um relevante Suchergebnisse anzuzeigen. Wenn du also Outdoor-Mode verkaufst, sollte der Begriff auch in deiner Bio auftauchen.

Zusatztipp: Du kannst relevante Keywords auch in deinem Profilnamen einbauen. Auch diese sind für Pinterest wichtig, um zu verstehen, was ein Unternehmensprofil anbietet.

3. Nutze die Suchfunktion auf Pinterest für deine Keywords

Die Suchfunktion von Pinterest kann tatsächlich sehr hilfreich sein, um relevante Keywords für dein Unternehmen zu finden. Denn ähnlich wie auch bei Google, macht Pinterest Suchvorschläge, wenn du anfängst, etwas ins Suchfenster zu tippen.

So kannst du ein gutes Gefühl dafür bekommen, wonach Nutzer:innen auf der Plattform rund um dein Unternehmen suchen. Wenn du es noch genauer haben möchtest, ist natürlich auch ein Keyword-Tool empfehlenswert.

4. Achte in deinen Beschreibungen auf Keywords

Zunächst einmal: Achte in erster Linie darauf, zu deinen Pins und Boards generell anregende Beschreibungen zu formulieren. Achte dabei auf natürliche Sprache, sei informativ und werde nicht zu werbelastig, selbst wenn du natürlich mit den Texten die User zum Klicken und Kaufen anregen willst.

Mache einfach den Test: Würde dich dein Text neugierig auf das Produkt machen? Dann hast du wahrscheinlich eine gute Beschreibung gefunden. Dabei kann es aber nicht schaden, geschickt einige relevante Keywords mit einzubauen, die Pinterests Suchalgorithmus aufgreifen kann.

Sagen wir mal, du hast ein Matratzen-Business. In einem Pin zu einer neuen Matratze nutzt du in der Beschreibung die Wörter „schlafen“ und „rückenfreundlich“. Wenn jemand auf Pinterest nach den Begriffen „rückenfreundliches Schlafen“ sucht, greift der Pinterest-Algorithmus dabei auch auf die Wörter aus den Pin- und Board-Beschreibungen zu und zeigt diese bei Übereinstimmung als Suchergebnisse an.

Gleichzeitig können deine Pins so als „ähnliche Pins“ als weitere Vorschläge angezeigt werden und somit ebenfalls mehr Traffic generieren. Für besonders Interessierte: Eine sehr ausführliche (technische) Analyse zum Ranking der Beschreibungstexte bei Pinterest hat der Pinterest Engineering Blog auf Medium zusammengestellt.

5. Folge strategisch anderen Profilen

Daran anknüpfend kann es auch strategisch klug sein, themenverwandten Profilen zu folgen. Denn für den Pinterest-Algorithmus ist das ein Hinweis darauf, welche Inhalte du selbst anbietest. Diese Information nutzt der Algorithmus, um Nutzer:innen dann ähnliche Profile und Boards vorzuschlagen.

Das gilt übrigens nicht nur für Profile von anderen Unternehmen. Wenn du passenden Influencern folgst, kann das deinem Pinterest-Ranking ebenfalls helfen.

6. Passe deine Inhalte an Pinterest an

Pinterest ist eine visuelle Plattform. Entsprechend liegt der Fokus auf Bildern und Videos. Wenn du daher deinen Content für Pinterest-User attraktiv gestalten möchtest, solltest du dies stets im Hinterkopf behalten und deine Inhalte entsprechend präsentieren.

Egal, ob du E-Books, Schreibwarenprodukte oder einen Beratungsservice vertreibst: Überlege dir, wie du diese Inhalte visuell ansprechend darstellen kannst und investiere in hochwertige Fotos und Videos.

Apropos Fotos: Datenanalysen der Plattform zeigen, dass etwa 85 Prozent des Traffics auf Pinterest von mobilen Geräten kommt. Achte also darauf, dass deine Fotos gut auf Smartphones und Tablets aussehen. Ein Verhältnis von 2:3 mit einer Pin-Größe von 1.000 mal 1.500 Pixel gilt dafür als ideal.

7. Pinne regelmäßig

Auch hier ähnelt Pinterest anderen Suchmaschinen: Regelmäßige Aktivität auf einem Profil wird mit besserem Ranking belohnt. Das ergibt Sinn. Schließlich will man User nicht auf veraltete Profile leiten, die möglicherweise auch nicht mehr aktiv bespielt werden.

Ein guter Tipp für dein Pinterest-SEO ist daher: Pinne regelmäßig. Einige empfehlen, zwischen fünf und 30 Mal am Tag zu pinnen. Das mag in deinem Unternehmensalltag nicht umsetzbar sein. Achte aber immerhin darauf, einem regelmäßigen Posting- und Pin-Plan zu folgen und zumindest konstant zu posten.

8. Nutze „Rich Pins“

Product Rich Pins sind eine große Hilfe für E-Commerce-Unternehmen auf Pinterest. Denn Rich Pins sorgen dafür, dass dein Warenkatalog auf Pinterest automatisch aktualisiert wird, wenn du etwas auf deiner Website änderst.

Sprich: Wenn du einen Preis auf deiner Website anpasst, wird dieser auch auf Pinterest automatisch aktualisiert. Das sorgt auch dafür, dass es keine Enttäuschung bei Shoppern gibt, wenn sie auf Pinterest einen Preis sehen und auf deiner Website plötzlich mehr zahlen müssen.

Du kannst übrigens auch Article Rich Pins nutzen, um Blogartikel automatisch zu aktualisieren. Um diese Pins nutzen zu können, musst du dies vorher bei Pinterest beantragen.

9. Verwende Boards

Mit Boards kannst du auf Pinterest verschiedene Produkte innerhalb einer Kategorie organisieren. Bei einem Möbelunternehmen kann das etwa ein Board mit „Gartenmöbeln“ sein oder „Schlafzimmereinrichtungen“. Diese Boards werden Suchenden ebenfalls in den Ergebnissen angezeigt.

Daher hilft es bei den Titeln deiner Boards, genauso wie bei den Beschreibungen, relevante Keywords einzubauen.

10. Nutze Video-Pins für mehr Sichtbarkeit

Video-Pins können einen großen Effekt auf dein Pinterest-Ranking haben. Das liegt nicht nur daran, dass Videos auf Pinterest extrem beliebt sind und du Markenbotschaften besser vermitteln kannst als nur mit Fotos.

Das liegt auch daran, dass Pinterest momentan die Video-Pins besonders pusht. In der mobilen Suche werden Video-Pins nämlich ganz oben vor allen anderen Suchergebnissen angezeigt. Ein eindrucksvoller Video-Pin erhöht damit deine Chancen, dass User auf deinem Profil landen.

11. Füge das Pinterest-Widget auf deiner Website ein

Gutes Pinterest-SEO findet nicht nur auf der Plattform selbst statt, sondern auch außerhalb. So ist es wichtig, dass du auch über andere Quellen Traffic zu deinem Pinterest-Profil weiterleitest. Am einfachsten geht dies über ein entsprechendes Widget auf deiner Website oder deinem Blog.

Du kannst auch auf anderen Social-Media-Seiten deine Pinterest-Inhalte verlinken und so mehr Traffic zu deinem Pinterest-Profil leiten.

Fazit: Pinterest-SEO kann guten Content nur hervorheben, nicht ersetzen

Da Pinterest im Grunde wie eine Suchmaschine für Ideen funktioniert, ist gutes Pinterest-SEO sehr wichtig, um schneller gefunden zu werden und so die Sichtbarkeit deines Profils zu erhöhen.

Dabei solltest du aber eines nicht vergessen: Gutes Pinterest-SEO allein wird dir keine höheren Einnahmen bescheren. Es kann lediglich gute Inhalte sichtbarer machen. So gilt bei Pinterest wie auch für andere Suchmaschinen: Hochwertiger Content ist der Schlüssel zum Erfolg.

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin von Mobility Mag.

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