Exoplaneten, Weltraum, Künstliche Intelligenz, Algorithmus, ExoMiner

Künstliche Intelligenz: Algorithmus entdeckt über 300 neue Exoplaneten

Felix Baumann
NASA/JPL-Caltech

Anzeige

Mit dem neuronalen Netzwerk „ExoMiner“ konnten Forschende anhand von Archivdaten über 300 neue Exoplaneten identifizieren. Der eingesetzte Algorithmus sei dabei nicht nur äußerst effektiv, sondern auch transparent. 

Der Weltraum wird vermutlich stets seine Geheimnisse bergen. Mit modernster Technologie wie Weltraumteleskopen können wir zwar in die Tiefen und Weiten das All blicken. Allerdings scheint kaum ein Ende des schier unendlichen Raumes in Sicht.

Doch dort, wo der Menschen an seine Grenzen gelangt, könnten Roboter und intelligente Algorithmen weiterforschen. Das gilt auch für das neuronalen Netzwerk ExoMiner. Denn Forschende fütterten das System kürzlich mit Archivdaten des Weltraumteleskops Kepler, anhand derer ein Algorithmus über 300 neue Exoplaneten identifizieren konnte.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

ExoMiner identifiziert Exoplaneten anhand Verdunklung des Muttersterns

Zum Hintergrund: Ein Exoplanet ist ein Himmelskörper, der nicht mehr primär unter den Anziehungskräften unserer Sonne steht, sondern um einen anderen Stern kreist. Und hier setzt auch der ExoMiner an. Denn wenn ein Exoplanet um einen Stern kreist, so verdunkelt er diesen gelegentlich.

Dabei unterschied der Algorithmus laut den Forschenden zuverlässig die Verdunkelung durch den Planeten von anderen Ursachen. Bevor die neu identifizierten Planeten aber offiziell Einzug in die Wissenschaft erhalten, müssen die Daten noch durch eine andere Methode validiert werden.

So möchte man mögliche Fehler ausschließen. Die Forschenden möchten das wiederum primär durch die Untersuchung des Muttersterns erreichen. Dieser taumelt nämlich aufgrund der Anziehungskräfte vereinzelt in verschiedene Richtungen. Bis dies nachgewiesen ist, gilt der Planet zwar als bestätigt, aber nicht als validiert.

Offener Code macht Algorithmus transparent

Die Untersuchung des Weltraums durch ein neuronales Netzwerk wie ExoMiner hat dabei einen wesentlichen Vorteil. Im Vergleich zu vielen anderen Algorithmen, ist das Netzwerk eine White Box. Das heißt, dass es vollkommen transparent nachvollziehbar ist, da der Code des Systems öffentlich zugänglich ist.

So kann nachvollzogen werden, warum die Künstliche Intelligenz sich für die Klassifikation eines Planeten entscheidet. Außerdem arbeitet das System mit bereit vorhandenen Informationen und Daten, sodass die Ergebnisse häufiger zutreffen und zuverlässiger sind.

Die Forschungen an dem neuronalen Netzwerk machen dabei vorwiegend eines deutlich: Computer können in einigen Bereichen bereits deutlich besser „sehen“ als ihr menschliches Pendant.

Auch interessant:

🤑 200€ Prämie abstauben

Eröffne jetzt dein kostenloses Santander Girokonto und staube für kurze Zeit bis zu 200 Euro Prämie für Neukunden ab. Schnell sein lohnt sich!


Jetzt 200€ sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.