Solaranlage Weltraum, Solar, Weltall, Energie, Solarpanel, All, USA, Sonnenenergie

USA wollen Satelliten mit gigantischer Solaranlage ins All schießen

Felix Baumann
Caltech

Anzeige

Eine Solaranlage der NASA könnten bald im Weltraum Energie generieren und auf die Erde schicken. Die USA wollen dazu einen Satelliten mit einem gigantischen Solarpanel ins All schießen. 

Die Solarenergie birgt großes Potenzial, um unser Stromnetz nachhaltig zu dekarbonisieren. Schließlich gilt die Sonne als schier unerschöpfliche Energiequelle. Trotzdem hat die Technologie einen großen Haken: Nachts oder bei schlechten Wetterverhältnissen fließt keine oder nur wenig Energie ins Stromnetz.

Dieses Problem möchten die NASA und Forscher:innen vom kalifornischen Institut für Technologie in Los Angeles bald lösen. Dafür wollen sie hoch hinaus. Denn im Vergleich zu unserem Planeten steht Solarenergie im Weltraum unbegrenzt zur Verfügung. Tag oder Nacht gibt es dort nicht. Die Sonne scheint kontinuierlich.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Solaranlage im Weltraum soll ununterbrochen Strom liefern

Bis zu einem tatsächlichen Einsatz müssen die Forschenden aber noch einige Hürden überwinden. Zwar gibt es inzwischen einige Materialien, die sich problemlos im Weltraum einsetzen lassen, trotzdem benötigt es ein Panel, das drei Bedingungen erfüllen muss.

Für den Weltraum muss die Solaranlage nämlich leicht sein, sich einfach in den Orbit transportieren lassen und die eintreffende Energie umwandeln können. Denn die Energie muss auch auf die Erde gelangen. Die Solarpanels müssen sie dabei in Mikrowellen umwandeln und sie dann gebündelt auf unseren Planeten senden. Dazu benötigt es Bodenstationen, die wiederum Elektrizität aus den Mikrowellen generieren.

Erster Prototyp könnte schon im Dezember starten

Der Ansatz klingt zunächst futuristisch. Dennoch soll ein erster Prototyp wahrscheinlich schon im Dezember starten. Die Projektteilnehmer arbeiten derweil seit über zehn Jahren an den Panels, die die Größe einer Brotscheibe haben, zusammengesteckt aber gigantische Ausmaße annehmen.

Mit diesem Ansatz könnten künftig zahlreiche Weltraum-Solarparks entstehen. Vielleicht schweben also eines Tages Strukturen im All, die die Größe von Tausenden Quadratmetern besitzen. Dann wäre die Deckung unseres Strombedarfs überhaupt kein Problem mehr.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Senior Cyber Security Engineer (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.