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„Erheblicher Stellenabbau“: Delivery Hero verkleinert Berliner Zentrale

Fabian Peters
Delivery Hero

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Berichten zufolge führt der Berliner Lieferdienst Delivery Hero einen „erheblichen Stellenabbau“ durch. Demnach entlässt das Unternehmen vor allem Mitarbeiter in seiner Berliner Zentrale. Die Hintergründe. 

Der Berliner Lieferdienst Delivery Hero hat offenbar zahlreiche Mitarbeiter in seiner Berliner Zentrale entlassen. Das geht aus einem Bericht des Manager Magazins hervor. Demnach bestätigte das Unternehmen, dass ein „kleiner Prozentsatz“ der rund 49.000 Beschäftigten den Lieferdienst bereits verlassen musste.

Delivery Hero bestätigt „erheblichen Stellenabbau“ in Berliner Zentrale

Genaue Angaben zur Anzahl der entlassenen Mitarbeiter machte Delivery Hero allerdings nicht. CEO Niklas Östberg sprach jedoch von einem „erheblichen Stellenabbau“ in der Rechtsabteilung des Unternehmens. Dem Vernehmen nach sollen außerdem die Marketing- und die Finanzabteilung betroffen gewesen sein.

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Eine Unternehmenssprecherin äußerte sich gegenüber dem Manager Magazin dazu allerdings nicht. Sie erklärte aber, dass der Stellenabbau, „die betriebliche Effizienz“ verbessern und dabei helfen soll, Delivery Hero Profit zu verschaffen.

Hohe Verluste und Rückzug aus weiteren Ländern

In diesem Jahr wird das Unternehmen vermutlich aber einen Verlust von rund 650 Millionen Euro erwirtschaften. Im kommenden Jahr will Delivery Hero dann jedoch profitabel sein. Dazu will sich der Lieferdienst offenbar auch aus einigen Ländern zurückziehen.

Die Aktie des Unternehmens schoss nach der Veröffentlichung der Zahlen zum dritten Quartal 2022 derweil in die Höhe. Allein in den vergangenen fünf Tage legten die Wertpapiere um rund 25 Prozent zu. Auch wenn die Umsatzprognose rückläufig ist, dürfte die Hoffnung auf bessere Zahlen überweisen. Ob der Break-Even im kommenden Jahr gelingt, bleibt aber abzuwarten.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).