Facebook Marketplace, Meta, Kleinanzeigen, Kartellrecht, EU, Wettbewerb

Facebook Marketplace: EU wirft Meta erneut Wettbewerbsverzerrung vor

Fabian Peters
Meta

Die Europäische Kommission wirft Facebook-Mutterkonzern Meta erneut Wettbewerbsverzerrungen vor. Der Online-Kleinanzeigendienst Facebook Marketplace verstoße gegen europäisches Kartellrecht. Die EU-Kommission bemängelt, dass Meta konkurrierenden Diensten unfaire Handelsbedingungen auferlegt. 

Laut vorläufiger Ansicht der Europäischen Kommission verstößt der Online-Kleinanzeigendienst Facebook Marketplace gegen das europäische Kartellrecht. Demnach würde Facebook-Mutterkonzern Meta konkurrierenden Diensten, die auf Facebook und Instagram werben, unfaire Handelsbedingungen auferlegen.

Facebook Marketplace: Verzerrt Meta mit seinen Kleinanzeigen den Wettbewerb?

Die EU-Kommission bemängelt außerdem, dass der US-Konzern den Facebook Marketplace an sein persönliches soziales Netzwerk gekoppelt hat. Facebook-User hätten damit automatisch Zugang zu dem Kleinanzeigenportal, „ob sie es wollen oder nicht“.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Die Wettbewerbshüter befürchten, dass konkurrierende Dienste dadurch vom Wettbewerb ausgeschlossen werden könnten. Durch die Kopplung an Facebook habe Meta laut EU-Kommission mit seinem hauseigenen Marketplace nämlich einen erheblichen Vertriebsvorteil, den Wettbewerber nicht ausgleichen könnten.

Meta droht eine horrende Geldstrafe

Meta hat nun die Gelegenheit, von seinem Verteidigungsrecht Gebrauch zu machen. Sollte die EU-Kommission anschließend dennoch zu dem Schluss kommen, dass den Vorwürfen genügend Beweise zugrunde liegen, kann sie dem US-Konzern eine Strafe in Höhe von bis zu 10 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes aufbrummen.

Margrethe Vestager, Vizepräsidentin der EU-Kommission, sagte dazu: “ Wir befürchten, dass Meta unfaire Handelsbedingungen auferlegt hat, die es ihm erlauben, Daten von konkurrierenden Online-Kleinanzeigendiensten zu nutzen. Sollte sich dies bestätigen, wären die Praktiken von Meta nach unseren Wettbewerbsregeln illegal.“

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

Auch interessant: 

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Social Media Marketing-Manager/in (m/w/d)
MFH systems GmbH in Belm
Spezialist (m/w/d) Marketing Kommunikation mi...
Sparkasse Langen-Seligenstadt in Seligenstadt
Praktikum Suchmaschinenmarketing – SEO ...
Würth Deutschland in Kuenzelsau
(Senior) Manager Social Media & Digital C...
Paulaner Brauerei Gruppe Sales & Marketin... in München
Digital Marketing Manager – Brand Experience ...
Storch-Ciret Group in Wuppertal
(Junior) Communications Manager | Unternehmen...
PARSA Haar- und Modeartikel GmbH in Sinsheim bei Hei...
Praktikum im Bereich Digital Marketing Commun...
Bosch Rexroth in Elchingen
Subproject Manager Automation & Telecommu...
SeaRenergy Services GmbH in Lehrte
Teile diesen Artikel
Chefredakteur
Folgen
Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).