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Tesla reduziert seine Preise in Deutschland und den USA

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Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.
geschrieben von Fabian Peters

Tesla senkt die Preise für seine Elektroautos in Deutschland und den USA. Der Grund: eine schwächelnde Nachfrage und die immer stärker werdende Konkurrenz. Zuvor reduzierte das Unternehmen bereits seine Preise in China. 

E-Autobauer Tesla hat seine Preise in Deutschland und den USA teilweise deutlich reduziert. Das teilte das Unternehmen der Nachrichtenagentur Reuters zufolge, am Donnerstag, den 12. Januar 2023, zeitweise auf seiner Website mit.

Je nach Konfiguration und Model fallen hierzulande künftig ein bis 17 Prozent weniger an. Das gilt offenbar sowohl für die Limousine Model 3 und den Tesla-Bestseller Model Y.


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Tesla reduziert seine Preise in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Auch in Frankreich, Österreich und der Schweiz gelten künftig geringere Preise. In den USA fallen beim Kauf künftig sogar sechs bis 20 Prozent weniger an. Seit Anfang Januar gelten dort außerdem Subventionen in Form einer Steuergutschrift von bis zu 7.500 US-Dollar. Für US-Kunden fällt der Preis für ein Tesla Model Y laut Reuters damit insgesamt um bis zu 31 Prozent.

Zuvor hatte Tesla bereits seine Preise in China und auf dem asiatischen Markt reduziert. Im Zusammenhang mit den Preissenkungen in Deutschland und den USA entspricht das einer Trendwende und stellt durchaus einen Strategiewechsel dar. Denn bislang hatte Tesla seine Preise aufgrund der hohen Nachfrage stets erhöht.

Strategiewechsel: Lösen die neuen Tesla-Preise eine Preisschlacht aus?

Mittlerweile Blick der E-Autobauer jedoch auf eine sinkende Nachfrage. Das dürfte sowohl an der aktuellen Wirtschaftslage als auch an der stärker und größer werdenden Konkurrenz liegen. Laut Reuters hat das Unternehmen die Schätzungen an der Wall Street im vierten Quartal 2022 bei seinen Auslieferungen etwa verfehlt.

Analysten zufolge dürften die aktuellen Preissenkungen die Nachfrage wieder ankurbeln, aber auch den Druck auf die Konkurrenz erhöhen. Die Folge könnte wiederum eine regelrechte Preisschlacht sein, wenn sich andere Anbieter gezwungen sehen, ihre Preise ebenfalls anzupassen.

Tesla-Aktie im Sturzflug

Die fetten Jahre bei Tesla scheinen derweil vorbei zu sein. Die Aktie des Unternehmens steht zudem bereits seit Monaten unter Druck. Allein im vergangenen Jahr haben die Wertpapiere des E-Autobauers rund 65 Prozent an Wert verloren. Das führte letztlich auch zu einem beispiellosen Vermögensverlust von Tesla-CEO Elon Musk.

Während Musks Vermögen laut Bloomberg im November 2021 noch bei rund 340 Milliarden US-Dollar lag, ist es inzwischen auf circa 132 Milliarden US-Dollar geschrumpft. Investoren kritisierte zudem die Doppelrolle von Elon Musk als Tesla- und als Twitter-Chef.

Anstatt sich auf den E-Autobauer zu konzentrieren, würde Musk nach seiner Übernahme zu viel Zeit in die Sanierung von Twitter investieren. Um den Kurznachrichtendienst zu übernehmen, hatte Musk außerdem Tesla-Aktien in Milliardenhöhe verkauft.

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Über den Autor

Fabian Peters

Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).

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