WhatsApp, Strafe, DPC, Datenschutz, Nutzerdaten, Datenschutzverstoß, Meta

Urteil: WhatsApp muss 5,5 Millionen Euro Strafe zahlen

Beatrice Bode
pixabay.com& MIH83

Anzeige

Die irische Datenschutzbehörde DPC hat gegen WhatsApp eine Strafe in Höhe von 5,5 Millionen Euro verhängt. Der von Meta betriebene Messenger-Dienst habe gegen die EU-Datenschutz-Gesetze verstoßen. 

WhatsApp muss eine Geldstrafe in Höhe von 5,5 Millionen Euro zahlen. Das hat die irische Datenschutzbehörde DPC entschieden. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat die Meta-Tochter zum wiederholten Male gegen EU-Datenschutz-Gesetze verstoßen.

Urteil: WhatsApp missbraucht personenbezogene Daten

Die DPC, die als EU-Datenschutzbehörde für Meta fungiert, erklärte dass WhatsApp überdenken müsse, wie es personenbezogene Daten für die Verbesserung seiner Dienste verwendet. Denn das kürzlich verhängte Urteil ist bereits die zweite Anordnung, die die Datenschützer:innen gegen Meta-Dienste verhängt.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Immer mehr Strafen für Meta

Zuvor forderte die Behörde Instagram dazu auf, die Rechtsgrundlage für die gezielte Verwendung personenbezogener Daten zu überarbeiten. Die DPC verhängte zudem eine Strafe in Höhe von 390 Millionen Euro.

Im September vergangenen Jahres gab es derweil eine Geldstrafe in Höhe von 225 Millionen Euro. Insgesamt muss Meta derzeit 1,3 Milliarden Euro an Bußgeldern bezahlen. Außerdem laufen zehn weitere Untersuchungen zu den verschiedenen Diensten des Unternehmens.

Beschwerde: WhatsApp missbraucht Nutzerdaten

Auslöser für die Untersuchungen der DPC war eine Beschwerde, die der Datenschutzbeauftragte Max Schrems 2018 im Namen von zwei Usern in Österreich und Belgien eingereicht hatte. Dabei beanstandete er die Art und Weise, wie Meta die Nutzer:innen um Erlaubnis bittet, personenbezogene Daten für Werbung zu verwenden.

Zuvor konzentrierte sich die DPC dabei zunächst auf Facebook und Instagram. Nun haben sich die Datenschützer:innen auch WhatsApp genauer angesehen. Denn auch in diesem Fall löste Medienberichten zufolge eine Beschwerde die Untersuchungen aus.

Dieses Mal ging es um die Art und Weise, wie WhatsApp nach der Einführung der DSGVO im Jahr 2018 verlangte, dass Nutzer:innen gezwungen wurden, bei den aktualisierten Nutzungsbedingungen auf „Zustimmen und Fortfahren“ zu klicken. Täten sie das nicht, könnten sie den Messenger nicht mehr weiter benutzen.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Teile diesen Artikel
Folgen:
Beatrice ist Multi-Media-Profi. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.