Technologie

Samsung Galaxy S23 Serie: Was kann die neue Generation?

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Samsung
geschrieben von Nils Ahrensmeier

Samsung hat auf seinem digitalen Unpacked-Event die Galaxy S23 Serie präsentiert. Wir haben für euch die wichtigsten Infos zu den neuen Smartphones zusammengefasst. 

Galaxy S23 Serie: Einheitlicher denn je

Mit der Galaxy S23 Serie bricht Samsung einige bisher alt eingesessenen Traditionen und vereinheitlicht einige technischen und optischen Funktionen. Die größte Neuerung ist wohl der Prozessor.

Denn das Unternehmen setzt erstmals in Europa in seiner S-Serie auf eine angepasste Version eines Qualcomm-Chips. Der „Snapdragon 8 Gen 2 für Galaxy“ ist ein leicht übertakteter 8 Gen 2 Prozessor, den Qualcomm im vergangenen Jahr als neuen Flaggschiff-SoC vorgestellt hat.


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Samsung Galaxy S23 Rückseite

Die Galaxy S23 Serie hat in diesem Jahr einheitliche Farben (Bild: Samsung)

Die Farben hat Samsung in dieser Generation auch vereinheitlicht. Während sich die Farben des Ultra-Modells von den Basis-Farben des Galaxy S und Galaxy S-Plus in der Vergangenheit unterschieden haben, sind die diesjährigen Farben der Smartphones alle gleich. Neben dem klassischen Schwarz gibt es auch ein etwas dunkleres Grün, ein Pink sowie eine Creme-Farbe.

Außerdem sind die Unterschiede zwischen dem Galaxy S und Galaxy S-Plus Modell nun so minimal wie möglich. Traditionell war das S-Plus Smartphone nicht nur ein wenig größer, sondern auch technisch besser ausgestattet. Dieses Jahr gibt es bis auf die Größe zwischen den Modellen aber kaum Unterschiede in der technischen Ausstattung.

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Galaxy S23 Serie: Mehr Speicher, gleiche Displays

Das Galaxy S23 wird wohl das letzte S-Smartphone mit 128 Gigabyte von Samsung sein, denn für das Plus und Ultra-Modell ist diese Speichervariante ab dieser Generation nun Geschichte. Lediglich das kleine Galaxy S23 hat noch eine Variante mit 128 Gigabyte an schnellem UFS 3.1 Speicher und 8 Gigabyte an LPDDR5X RAM.

Alle Modelle haben außerdem eine 256 Gigabyte-Variante. Das Plus und Ultra gibt es zusätzlich noch mit 512 Gigabyte internem Speicher. Zudem hat das Ultra-Modell noch eine ein Terabyte-Variante, die bei uns in Deutschland nur bei Samsung selbst verkauft wird. Die 512 Gigabyte- und  ein Terrabyte-Variante sind dann mit 12 Gigabyte RAM-Speicher ausgestattet.

Samsung Galaxy S23 Ultra Display Performance

Das Galaxy S23 Ultra wird erstmals in Europa mit Snapdragon-Prozessor ausgeliefert. (Bild: Samsung)

Die drei Geräte nutzen alle dasselbe Display aus der vorherigen Generation. An den Größen von 6,1, 6,6 und 6,8 Zoll hat sich nichts geändert, genauso wenig wie an der AMOLED und 120 Hertz Technologie. Unklar ist, ob die variable Bildwiederholrate bei allen Modellen von 1 bis 120 Hertz geht wie beim Ultra-Modell im letzten Jahr, oder ob das S23 und S23-Plus weiterhin ein 10 – 120 Hertz Display nutzen.

Nur das Ultra-Display ist an der Seite ein wenig abgerundet, aber weniger als in beim Galaxy S22 Ultra. Das S23 und S23-Plus haben weiterhin flache Displays. Geschützt werden sie auf allen Modellen von dem neuesten Gorilla Glass Victus 2 sowie einer IP-68 Staub- und Wasserzertifizierung.

Samsung-Smartphones: Bessere Kameras und neue Software

Samsung Galaxy S-Serie ist dafür bekannt, immer ganz oben im Smartphone-Segment zu sein, gerade bei den Kameras. Das Unternehmen hat sich für dieses Jahr außerdem wieder etwas Besonderes einfallen lassen: einen 200-Megapixel-Sensor. Dieser kommt im Ultra-Modell zum Einsatz und ist von Samsung im Vorfeld des Events schon vorgestellt worden.

Der Sensor mit dem Namen „HP2“ wird als Weitwinkellinse genutzt und hat eine Blende von f/1.7. Die beiden kleineren Geräte nutzen eine neue 50-Megapixel Kamera. Alle drei Geräte haben zudem eine 12 Megapixel-Ultraweitwinkel-Kamera mit einem Sichtfeld von 120 Grad sowie eine 10-Megapixel-Kamera für Telefotos mit einem dreifach optische Zoom.

Das Ultra-Modell nutzt weiterhin ein zweiten 10-Megapixel-Sensor für zehnfach optischen Zoom. Alle Geräte haben nun eine 12-Megapixel-Frontkamera. Videos können dafür nun aber in 8K mit 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Porträts sind ab sofort auch im Nachtmodus möglich.

Samsung Galaxy S23 Ultra Kameras

Das Galaxy S23 Ultra hat eine neue Kamera, welche mit 200 Megapixel auflöst (Bild: Samsung)

Als Software hat Samsung OneUI 5.1 auf den Smartphones vorinstalliert, das auf Android 13 basiert. In der neuen Software gibt es inzwischen Modi und Routinen, die an Orten (wie dem Büro) automatisch aktiviert werden können.

Neu ist auch, dass Anrufe-beantworten mit Bixby-Assistenten – ähnlich wie die Google-Pixel-Geräte das bereits können. Durch eine Kooperation mit Samsung ist es nun möglich in einem Google Meet-Anruf gemeinsam an einem Samsung Notes Papier zu arbeiten. Alle Geräte erhalten derweil vier Jahre lang Android- und OneUI-Updates sowie fünf Jahre Sicherheitspatches.

Samsung Galaxy S23 Ultra Nachtfoto

Die Galaxy S23 Serie soll eine verbesserte Nachtfotografie haben (Bild: Samsung)

Galaxy S23 Serie: Größere Akkus, langsames Laden

Mit der Galaxy S23 Serie bekommen zwei der drei Geräte ebenfalls einen größeren Akku spendiert. Während das Galaxy S23 Ultra weiterhin einen 5.000 Milliampere großen Akku nutzt, der laut Hersteller auch für über einen Tag halten soll, sind die Akkus des Galaxy S23 und S23+ um 200 Milliampere erhöht worden.

So hat das Galaxy S23 einen 3.900 Milliampere Akku und das Galaxy S23+ einen 4.700 Milliampere Akku. Mit 45 Watt Geschwindigkeit lädt das Galaxy S23 Ultra und Galaxy S23+ maximal auf. Hersteller wie OPPO, Vivo oder OnePlus sind da aber deutlich schneller. Ausgenommen von den 45 Watt ist das günstigste Galaxy S23, denn das lädt nur mit maximal 25 Watt.

Drahtloses Laden ist weiterhin mit nur zehnWatt möglich. Umgekehrtes drahtloses Laden von Smartwatches oder Kopfhörern wird mit 4,5 Watt unterstützt.

Samsung Galaxy S23 Serie: Es wird teuer

Während Samsung bei der S22 Serie die Preise trotz Chipmangel noch halten konnte, wird es in diesem Jahr richtig teuer. Denn die Basisvariante des kleinsten Galaxy S23 kostet 949 Euro. Für das Galaxy S23 Plus müssen mindestens 1.199 Euro auf der Ladentheke landen.

Wer Interesse an dem Ultra-Modell hat, der braucht aber einen besonders vollen Geldbeutel. Samsungs neues Flaggschiff-Telefon kostet mit 256 Gigabyte an Speicher nämlich stolze 1.399 Euro.

Das Unternehmen bietet Vorbestellern in diesem Jahr außerdem eine größere Speichervariante an. Sprich: Wer ein Smartphone mit 512 Gigabyte vorbestellt, zahlt nur den Preis für die kleinere Speichervariante. Wer sich im Vorfeld des Events bei Samsung vorregistriert hat, der konnte zusätzlich Samsung Galaxy Buds2 Pro Kopfhörer abstauben.

Die Galaxy S23 Serie ist ab dem 17. Februar 2023 im freien Verkauf erhältlich, dürfte dank voller Lagerbestände aber bereits früher ausgeliefert werden.

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Über den Autor

Nils Ahrensmeier

Nils Ahrensmeier ist seit März 2022 Redakteur beim Online-Magazin BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er für MobileGeeks, das 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Nils als FSJler im Deutschen Bundestag sowie als freier Redakteur bei dem Blog "TechnikNews".

4 Kommentare

  • 1.399 Euro dafür, dass ich mich wieder mit dem undurchdachtesten „Assistenten“ Bixby rumärgern muss? Der sich nicht einmal vernünftig deinstallieren lässt? Nein danke – Samsung hat die Zeichen der Zeit übersehen und einen gewaltigen Fortschritt verpennt. Da ändert auch der „leicht übertaktete QC Gen2“ nichts dran. Dazu kommt, dass das Design alles andere als innovativ oder eigenständig ist. Wenn ich da den Underdog Motorola anschaue, der für weit weniger Geld gleiche Leistung und schönere Optik bietet, ist die Entscheidung nicht so schwer zu treffen.

    • Bei Bixby stimme ich dir voll zu, mittlerweile kann man aber den Google Assistenten als Standardassistent einstellen. Motorola hat in den vergangenen Monaten wieder einiges richtig gemacht, kann aber von der Geschwindigkeit der Softwareupdates nicht mithalten.

  • Dank voller Lagerbestände wird das S23 wohl früher ausgeliefert?
    Ich denke das ist gar nicht erlaubt?

    • Doch tatsächlich schon, einige S23 Ultra Geräte sind auch bereits ausgeliefert worden. Die Vorbesteller-Phase ist mittlerweile eher eine „Werbephase“ geworden.