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Bildersuche: Google will Pornografie und Gewalt verpixeln

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Google
geschrieben von Beatrice Bode

Um User bei der Bildersuche vor verstörenden Inhalten zu schützen, hat Google eine neue Erweiterung seiner SafeSearch-Funktion released. Explizite Inhalte wie pornografische oder gewalttätige Darstellungen sollen künftig automatisch unscharf sein.

„Ein sicheres Internet für alle“: So betitelt Google die Ankündigung seiner neuen Schutzfunktionen für den Umgang mit dem Internet. Das beinhaltet auch, vor allem Kindern und Familien geeignete Inhalte und Sicherheitstools zur Verfügung zu stellen.

Google Bildersuche: Neue SafeSearch-Einstellungen sollen vor expliziten Inhalte schützen

Google hat bereits in der Vergangenheit daran gearbeitet, seine Such-Ergebnisse auf die Entwicklungsstufen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen abzustimmen. SafeSearch nennt sich eines der Tools, die daraus hervorgingen.


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In den kommenden Monaten will das Unternehmen den Schutzmechanismus derweil noch weiter ausbauen. Er soll Google-User künftig davor bewahren, bei der Bildersuche versehentlich auf pornografische oder gewaltverherrlichende Inhalte zu stoßen.

Google Bildersuche: SafeSearch-Einstellung verpixelt explizite Inhalte

Die neue Erweiterung des Tools wird explizite Bilder automatisch unkenntlich machen, wenn sie in den Suchergebnissen erscheinen. Das heißt, dass etwa pornografische Inhalte oder Darstellungen von Gewalt und Horror automatisch geblurrt werden.

Die SafeSearch-Filterung ist für User unter 18 Jahre bereits standardmäßig aktiviert. Neu ist nun, dass auch alle anderen User  automatisch vor vermeintlich verstörenden Inhalten geschützt werden – auch wenn sie die SafeSearch-Filterung nicht aktiviert haben.

So sind entsprechende Bilder erst ersichtlich, wenn Betroffene die Funktion bewusst deaktivieren oder Einzelbilder mit einem Klick auf einen Button freischalten.

Noch mehr Tools für den sicheren Umgang mit dem Internet

Neben SafeSearch stellt Google auch andere Tools zur Verfügung, die es Familien ermöglichen, ihre Beziehung zur Technologie zu steuern, so das Unternehmen. Dazu gehören Funktionen wie beispielsweise Family Link, mit dem Eltern die Online-Aktivitäten ihrer Kinder überwachen und die Bildschirmzeitlimits festlegen können. Außerdem können Erziehungsberechtigte so auch Inhaltsbeschränkungen anwenden.

Außerdem startet ab sofort eine neue YouTube-Playlist für Kinder. In „Build a Safer Internet“ finden Kids und Jugendliche Inhalte, die das Bewusstsein für einen sicheren, verantwortungsvollen und positiven Umgang mit der digitalen Welt schärfen sollen und helfen, sich in ihr zurechtzufinden.

Google betont übrigens, dass das SafeSearch-Tool nur für die eigenen Suchergebnisse funktioniert. Auf Inhalte anderer Dienste lässt sich die Schutzfunktion nicht ausweiten.

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Über den Autor

Beatrice Bode

Beatrice ist Multi-Media-Profi. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.