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Mysteriöse „Todesliste“: LinkedIn entlässt fast 700 Mitarbeiter

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unsplash.com/ Gabriel Varaljay
geschrieben von Fabian Peters

Ein LinkedIn-Mitarbeiter hat eine mysteriöse Namensliste entdeckt und im Netz veröffentlicht. Zahlreiche Angestellte bangten daraufhin um ihren Job. Nur einen Tag später verkündete LinkedIn die Entlassung von fast 700 Mitarbeitern. 

Ein Mitarbeiter von LinkedIn hat am Sonntag, den 15. Oktober 2023, eine mysteriöse Namensliste entdeckt. Die Personalabteilung des Unternehmens hatte diese zuvor offenbar innerhalb eines Drittanbieter-Tools angelegt, mit dem Angestellte eigentlich Meetings planen und E-Mail-Ketten erstellen können.

LinkedIn-Mitarbeiter veröffentlicht mysteriöse „Todesliste“

Der Mitarbeiter postete die Liste daraufhin auf der anonymen Stellenausschreibungsseite Blind. Dort bezeichnete er sie auch als „Todesliste“ und war überzeugt, dass die rund 500 Mitarbeiter, deren Namen darauf zu finden waren, entlassen werden sollen.

Am Montag, den 16. Oktober 2023, verkündete LinkedIn nur einen Tag später in einer offiziellen Pressemitteilung die Entlassung von rund 700 Mitarbeitern. Darin heißt es:

Talentveränderungen sind ein schwieriger, aber notwendiger und regelmäßiger Teil der Führung unseres Unternehmens. Die Änderungen, die wir heute mit unserem Team besprochen haben, werden zu einem Abbau von ca. 668 Stellen in unseren Entwicklungs-, Produkt-, Talent- und Finanzteams führen.

LinkedIn entlässt Hunderte Mitarbeiter

Wie der US-amerikanische Nachrichtensender CNBC unter Berufung auf ein internes Memo berichtet, soll vor allem die Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Unternehmens betroffen sein. Demnach fallen 563 Stellen in diesem Bereich weg.

In welchen Abteilungen es noch zu Entlassungen kommt, schlüsselte LinkedIn derweil nicht auf. Gleichzeitig wolle das Unternehmen „eine kleine Anzahl neuer Stellen schaffen, um kritische Lücken in unserer ehrgeizigen Roadmap zu füllen“.

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Über den Autor

Fabian Peters

Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).

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