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Italienische Weltraumbehörde entwickelt Haus für den Mond

Felix Baumann
Thales Alenia Space

Die italienische Weltraumbehörde hat in Kooperation mit dem französischen Raumfahrunternhemn Thales Alenia Space ein Haus für den Mond entwickelt. Es soll Astronauten während ihrer Missionen als Basis dienen. 

Seitdem die Menschheit erstmals in den Weltraum aufbrach, träumen viele Menschen von der Kolonialisierung fremder Planeten. Doch häufig bleibt für solche Projekte noch eine Frage offen: Wie können wir unter eigentlich ungeeigneten Bedingungen leben? Schließlich bieten der Mond oder der Mars nicht ausreichenden Sauerstoff.

Die italienische Weltraumagentur und Thales Alenia Space haben deshalb ein Haus für den Mond entwickelt. Sie möchten den ersten menschlichen Außenposten auf dem Himmelskörper aufbauen. Frühestens im Jahr 2030 soll das Weltraumhaus stehen und Astronauten während ihres Aufenthalts beheimaten.

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Haus für den Mond im Rahmen des Artemis Programms

Dahinter steht eine Zusammenarbeit zwischen der amerikanischen NASA und der italienischen Raumfahrtbehörde im Rahmen des Artemis Programms. Darunter fällt der Aufbau von Unterkünften auf dem Mond für kurze Mondaufenthalte. Nach der offiziellen Absichtserklärung im Juni 2023 folgte kürzlich das erste Design, das die italienische Raumfahrtbehörde zur Weiterentwicklung an Thales Alenia Space gab.

Das Weltraumhaus ähnelt einem Zylinder auf teleskopartigen Füßen. Der Antrieb der elektrischen Systeme erfolgt über Solaranlagen. In dem zehn Meter langen Konstrukt können die Astronauten pausieren, bevor sie ihre jeweiligen Mondmissionen weiter erfüllen. Darunter fällt die Untersuchung der Mondoberfläche, aber auch der Test verschiedener Technologien.

Nächster Meilenstein im Frühjahr 2024

Als nächsten großen Meilenstein definiert das Projekt das Mission-Konzept-Review. In diesem wollen die Projektteilnehmer wichtige Systeme des Konstrukts prüfen – etwa zur Lebenserhaltung oder Filterung von Mondstaub. Für ein ausgereiftes Design setzt Thales Alenia Space daher auf eine Arbeitsgruppe, um die besten Vorschläge auszuarbeiten und zu implementieren.

Möglicherweise dauert es also gar nicht mehr lange, bis wir auf fremden Planeten und anderen Himmelskörpern verweilen können. Zwar dürften sich die Menschen vor 50 Jahren vorgestellt haben, dass unser Leben wie in den Filmklassikern „Alien“ oder „2001: Odyssee im Weltraum“ aussieht. Trotzdem scheinen solche Ziele vielleicht in den nächsten 50 Jahren machbarer.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.