Richter ChatGPT, Künstliche Intelligenz Justiz, KI, Gericht

Vor Gericht: Britische Richter dürfen künftig ChatGPT nutzen

Maria Gramsch
Adobe Stock/ ARMMY PICCA

Künstliche Intelligenz hat sich in vielen Bereichen des Alltags bereits durchgesetzt. In England und Wales darf ChatGPT nun sogar vor Gericht von Richtern eingesetzt werden.

Seit dem Durchbruch von ChatGPT hat das Thema Künstliche Intelligenz deutlich an Fahrt aufgenommen. Und auch vor dem Rechtssystem macht KI keinen Halt, wie nun eine Entscheidung aus England zeigt.

Englische Richter dürfen ChatGPT nutzen

Künstliche Intelligenz hält künftig auch vor Gerichten in England und Wales Einzug. Denn Richter dürfen fortan auch ChatGPT für ihre Arbeit nutzen.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Das britische Justizministerium hat dafür einen Leitfaden erarbeitet, der die Juristen beim Einsatz der Software unterstützen soll.

Leitfaden soll beim Einsatz von KI unterstützen

Der Leitfaden der Justizbehörde soll Richtern künftig bei der Nutzung von KI-Software unterstützen. Er weist ausdrücklich darauf hin, dass sich die Justizbeamten „der potenziellen Risiken bewusst sein“ müssen. In dem Leitfaden wird daher dargelegt, wann der Einsatz von KI nützlich sein kann und wann dies eher nicht der Fall ist.

Er ist laut der Behörde jedoch nur ein erster Schritt für die Arbeit mit Künstlicher Intelligenz in der Justiz. Künftig soll außerdem noch ein FAQ-Dokument zur Unterstützung des Leitfadens hinzukommen.

Wobei könnte ChatGPT in der Justiz unterstützen?

Künstliche Intelligenz könnte Juristen zum Beispiel dabei unterstützen, große Textmengen zusammenzufassen. Auch das Verfassen von E-Mails oder Gerichtsentscheidungen sei denkbar.

Es wird jedoch davor gewarnt, KI-Tools für juristische Recherchen oder Analysen einzusetzen. Denn in der Vergangenheit war es schon zu Verhandlungen gekommen, in denen sich von ChatGPT verfasste Schriftsätze auf fiktionale Fälle bezogen haben.

„KI-Chatbots werden inzwischen auch von nicht vertretenen Prozessparteien eingesetzt“, heißt es in dem Leitfaden. Dabei sei besonders problematisch, dass diese „selten über die Fähigkeit verfügen, die von KI-Chatbots bereitgestellten rechtlichen Informationen unabhängig zu überprüfen“.

Auch interessant:

🤝 Zins-Knaller bei Rediem Capital

Eröffne jetzt dein kostenloses Rediem Capital Festgeld und erhalte 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

STELLENANZEIGEN
Openstack Engineer (m/f/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
(Junior) Social Media Manager*in (m/w/d) – Be...
Digital Vision Academy in Berlin
Performance Marketing Lead (m/w/d) – Pa...
NILO HAMBURG Inh. Niclas Tretschock in Meerbusch
Trainee Online Marketing Manager (m/w/d) Schw...
Finnwaa GmbH in Jena
Teile diesen Artikel
Folgen:
Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.